Ja, wer heute Morgen lesen wollte, welch geistreiche Kommentare gestern Nacht noch hereingeschneit sind, wurde enttäuscht. Nach wie vor wird im Hause Friedli gegipst, und das bedeutet, dass es heute Morgen zu einem Ausfall kam und in den nächsten Tagen noch des Öfteren zu weiteren Ausfällen kommen kann. Ärgere dich nicht darob, sondern probier’s einfach nach einigen Stunden nochmal.
Monat: Januar 2007
Hör bloss auf mit «idealer»!
Ha, ich wusste es! Ich hab’s immer gewusst, und nun habe ich den schlagenden Beweis! Mit Hilfe des Halbwissensfundus‘ der Wikipedia werde ich nun ein für allemal etwas klarstellen: idealer ist absoluter Schwachsinn. Denn «ideal» kann man nicht steigern.
Man führe sich die Seite über das Wörtchen «ideal» zu Gemüte, die es bei Wikipedia zu bewundern gibt. Und was liest man bereits im ersten Abschnitt?
Steigerung: Das Wort ideal wird häufig gesteigert (ideal – idealer – am idealsten). Grund dafür ist die oftmalige Verwendung des Wortes mit relativierter Bedeutung (Es wäre idealer, wenn wir uns öfter sehen könnten.). Diese Komparation ist standardsprachlich aber nicht zulässig, da das Wort wie zum Beispiel auch optimal o. Ä. bereits einen „höchsten Grad“ ausdrückt.
So, nun ist’s raus. Wenn ich das nächste mal jemanden «idealer» sagen höre, dann kläpfe ich ihm eins. Oder ich möögge ihn an. Oder ich rege mich innerlich saumässig auf und habe dann wieder ein Blogthema.
Dieser Eintrag hat übrigens keinen konkreten Anlass. Es ist eher ein über jahrhunderte aufgestauter Unmut über eine unsägliche Vergewaltigung der deutschen Sprache. Und um’s gleich vorneweg zu nehmen, Guru: Doch, ich bin überzeugt, dass ich zumindest eine kleine Ahnung von Deutsch habe. Egal, was du nun hier dazukommentierst.
Rasur vom Profi
Heute morgen hab ich mir was gegönnt. Ein Haarschnitt war sowieso ob, und wie ich da im Lottenbach’schen Coiffeurgestühle sass, da habe ich mich zu einer zusätzlichen Rasur durchgerungen. Eine Richtige, eine vom Profi, eine mit Pinseleinseifung und After-Shave-Nachtisch.
Nun sitze ich also geschoren und geschnitten im Büro und erfreue mich meiner glatten Wangen. E glatti Sach, würde Damian sagen.
Kein fritteli.ch am Nachmittag
Bei uns wird renoviert. Gegipst, gemalt, gehämmert und geflickt. Unter anderem wird auch die Decke im Flur neu gemacht. Dies an sich wäre noch keine Erwähnung wert. Wenn man aber bedenkt, dass just dort das Kabel vom ISDN-NT zum ADSL–Router verläuft, dann wird dir vielleicht dämmern, was es geschlagen hat: irgendwann heute Nachmittag wirst du nicht von Mänus Tagebuch begrüsst werden, sondern nach 5 Minuten von einem Konnte-keine-Verbindung-zum-Server-herstellen. Auch E-Mails werde ich in dieser Zeit keine empfangen können, und jabbern werde ich nicht können und sowieso ist es gefährlich, all seine Kommunikationswege von einem einzigen Computer mit einer einzigen Internet-Anbindung abhängig zu machen. Aber solange mir niemand eine Backupmaschine und einen Backupanschluss spendet, bleibt’s so, und deshalb warne ich dich nun vor. Sei also nicht enttäuscht, wenn’s heute Nachmittag keinen fritteli zu lesen gibt!
Infunkted!
Der ASD-Bericht ist abgeschickt. Also habe ich endlich wieder etwas Luft, um zu bloggen. Ich will diese Luft nutzen, um dich auf eine Musik aufmerksam zu machen: vor zwei Tagen, oder so, ist mir die CD von Infunkted ins Haus geflattert. Seither höre ich sie immer und immer und immer und immer wieder. Seitdem Jamiroquai immer mehr in die elektronische Pop-Ecke abdriften bin ich auf der Suche nach einer Band, die einigermassen angenehmen Sound erzeugt. Und bei Infunkted bin ich mehr als fündig geworden. Super! Das ist groovy-groovy-jazzy-funky in Reinkultur