Es goht um dr Khlang!

So ein WK birgt immer wieder eine erzählenswerte Anekdote. Da kommt zum Beispiel so ein Männlein des Schweizerischen Impotenzzentrums für Militärfragen zu Besuch, und sagt, es sei ja sonst nicht seine Art, eine Probe zu unterbrechen und etwas zum Musikalischen zu sagen. Aber der Klang gefalle ihm gar nicht. Er habe gerade letztens die Guggenmusik der Schweizer Armee gedirigiert, und obwohl die seine Klangübungen weiss Gott nicht nötig gehabt hätten, «waiss Gott nitt!», habe er sie halbstundenweise lang durchgezogen. Es gehe hier ausschliesslich um den Klang, und um nichts anderes, aber wahrscheinlich hätten das 50 % von uns nicht begriffen, so wie wir vermutlich sowieso noch nie jemals etwas begriffen hätten. Das Fundament eines jeden Klanges sei die bedingungslose Hygiene und ein jederzeit korrektes Tenue. Begründet hat er das allerdings nicht. Konnte er auch gar nicht, ist er doch bloss ein Major, und seinem eigenen Bekunden nach «isch das gar nütt!». Dass wir nicht aufeinander hörten, «das find ich s Hinterletschti», und sowieso: da werde gemotzt, wenn ein unsinniger Befehl daherkommt, und «das goht doch nitt!».

Ja, so hat er also in der ersten Woche getobt, der Abklatsch eines HD Läppli. Mal schauen, was die zweite bringt.