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	<title>Mänus Tagebuch &#187; Tagebuch</title>
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	<description>...die zwischenzeitlich sinnfreie Lektüre.</description>
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		<title>Türkisches Kleinstwellenhammelfleischfladenbrot</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 21:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[coop]]></category>
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		<description><![CDATA[Siehe, ich will dich, Leser, Leserin, einführen in die Wunderwelt moderner Fertiggerichte!
Bislang ging ich ja blind durch das Leben: Ich war überzeugt, in der Mikrowelle erhitze man gemeinhin Reis und vielleicht das Wasser für eine Fertigsuppe, wobei gesagt werden muss, dass ich meinen ersten Kontakt mit einer Mikrowelle im zarten Alter von schüchternen achtundzwanzig Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Siehe, ich will dich, Leser, Leserin, einführen in die Wunderwelt moderner Fertiggerichte!</p>
<p>Bislang ging ich ja blind durch das Leben: Ich war überzeugt, in der Mikrowelle erhitze man gemeinhin Reis und vielleicht das Wasser für eine Fertigsuppe, wobei gesagt werden muss, dass ich meinen ersten Kontakt mit einer Mikrowelle im zarten Alter von schüchternen achtundzwanzig Jahren hatte und demnach auf dem Gebiet kurzer Wellen fürwahr nicht als Experte bezeichnet werden darf. Auch war ich der Meinung, einen Kebab kaufe man bei Mehmet oder Ali vom Dönerstand um die Ecke, und hier möchte ich anfügen, dass Mehmet seinen Dönerstand eigentlich gar nicht &#8220;um die Ecke&#8221; hat, sondern direkt bei der Weissenbühlhaltestelle des 3er-Trams, und dass ich keinen Ali kenne, der Döner verkauft. Jedenfalls habe ich mich im Bezug auf Mikrowellengerichte und Kebabbe (Kebabs? Kebaben? Solltest du den korrekten Plural kennen, melde dich!) eines Besseren belehren lassen müssen und zähle mich fortan zu den Sehenden, denn ich habe im coop mein Zmittag eingekauft.</p>
<p>Hierzu möchte ich die kurze Zwischenbemerkung einschieben, dass der coop eindeutig die grössere Auswahl an Fertiggerichten feilbietet als die Migros. Für mich als überzeugtes Migroskind ist es schwer, dies einzugestehen, aber ich besitze &#8211; und wer mich kennt wird dies ohne zu zögern bestätigen &#8211; die menschliche Grösse, in diesem Punkt dem coop den Punkt zuzusprechen.</p>
<p>Wo war ich?</p>
<p>coop hat also, wie gesagt, eine beeindruckend grosse Auswahl an Fertiggerichten. Und weil ich gerne mal etwas Neues probiere, liess ich mich verleiten, einen von <em>&#8220;Abbelen&#8217;s kebab&#8221;</em>s zwecks Stillung mittäglichen Hungers käuflich zu erwerben. Beschrieben ist die mit einem Foto eines appetitlich anmutenden Döners versehene bunte Verpackung wie folgt:</p>
<blockquote><p>NEU/NOUVEAU/NUOVO: Fladenbrottasche mit Hähnchen-<br />
fleischzubereitung, gegart, und leckerer Sauce<br />
[...]<br />
MIT PACKUNG<br />
IN DIE MIKROWELLE<br />
FERTIG IST DER KEBAB!</p></blockquote>
<p>Zur Illustration hier noch ein Bild derselbigen:</p>
<div id="attachment_1455" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-1455" href="http://www.fritteli.ch/2010/06/23/tuerkisches-kleinstwellenhammelfleischfladenbrot/kebab_1/"><img class="size-thumbnail wp-image-1455" title="Die Verpackung von Abbelen's Kebab" src="http://www.fritteli.ch/wp-content/uploads/2010/06/kebab_1-150x150.jpg" alt="Kebabverpackung" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Verpackung: Appetitlich und farbenfroh</p></div>
<p>Nun gut! Ein Kebab mit <em>&#8220;leckerer Sauce&#8221;</em> ist selten genug, und wenn schon lecker draufsteht wird ja wohl doppelt lecker drin sein! Also flugs in die Mikrowelle damit.</p>
<p>Das schöne an so einem Mikrowellengerät ist ja, dass bereits nach wenigen Sekunden ein <em>*binnngggg*</em> das Ende der Wärmzeit verkündet. Einem hungernden Magen kann somit innert kürzester Zeit Linderung verschafft werden.</p>
<p><em>*binnngggg*</em> machte es, und ich öffnete die Packung. Es präsentierte sich mir folgender Anblick:</p>
<div id="attachment_1463" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-1463" href="http://www.fritteli.ch/2010/06/23/tuerkisches-kleinstwellenhammelfleischfladenbrot/kebab_2/"><img class="size-thumbnail wp-image-1463" title="Der Kebab in der Verpackung" src="http://www.fritteli.ch/wp-content/uploads/2010/06/kebab_2-150x150.jpg" alt="Kebab in der Verpackung" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Er sieht prall gefüllt aus. Das lässt einiges vermuten!</p></div>
<p>Nicht schlecht! Der Duft von warmem Kebabfleisch stieg mir bereits in die Nase, und mein Mund war drauf und dran, sich mit Wasser volllaufen zu lassen, schliesslich meldete der Magen ununterbrochen <em>&#8220;Hunger! Hunger!&#8221;</em> Ich wollte ihn nicht länger warten lassen und entledigte den Döner endgültig seiner Verpackung, mit anderen Worten: Ich enthob die Verpackung ihres Inhaltes. <em>&#8220;Behold!&#8221;</em> spräche nun ein Engländer, ich aber schreibe: Jessesgott. Schau dir mal das an:</p>
<div id="attachment_1464" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-1464" href="http://www.fritteli.ch/2010/06/23/tuerkisches-kleinstwellenhammelfleischfladenbrot/kebab_3/"><img class="size-thumbnail wp-image-1464" title="Die Innansicht des Kebabs" src="http://www.fritteli.ch/wp-content/uploads/2010/06/kebab_3-150x150.jpg" alt="Innenansicht des Kebabs" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das Innenleben. Oder eher die Innereien?</p></div>
<p>Dies ist der Moment, wo sich das Hungergefühl auf magische Art und Weise im Nichts auflöst und man sich urplötzlich satt fühlt, bevor man den ersten Bissen zu sich genommen hat. Das knackig-frische Gemüse suchst du auf dem Foto vergebens, auch in den tieferen Schichten der undefinierbaren Füllung ist es nicht zum Vorschein gekommen. Die Fotos des Essvorgangs erfüllen leider die eidgenössischen Hygienevorschriften nicht, so dass ich sie hier nicht publik machen kann, ohne eine Busse des Gesundheitsamtes zu riskieren. Ebensowenig darf ich wohl festhalten, dass mich die Masse zwischen den gummiartigen Brothälften eher an <del>Gekotztes</del> <ins>rezykliertes Essen</ins> als an Hähnchenfleisch mit leckerer Sauce erinnert. Und der Geschmack? Naja &#8230; sagen wir mal: Die versalzenen Teigwaren heute Abend schienen mir eher fad im Vergleich zum mittäglichen &#8220;Kebab&#8221;.</p>
<p>E Guete.</p>
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		<title>Bärn-Züri eifach</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 19:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[bern]]></category>
		<category><![CDATA[velo]]></category>
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		<category><![CDATA[zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe heute das Abenteuer meines Lebens gewagt, und überlebt. Darauf bin ich besonders stolz, führte mich meine Reise doch durch den mystischen Kanton Solothurn, den gefürchigen Kanton Aargau (pardon: Aarau, mit dem schönen Städtchen Aargau) und den feindlichen Kanton Zürich! Im Morgengrauen, noch vor dem ersten Hahnenschrei, nämlich um 7:45 Uhr, machte ich mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe heute das Abenteuer meines Lebens gewagt, und überlebt. Darauf bin ich besonders stolz, führte mich meine Reise doch durch den mystischen Kanton Solothurn, den gefürchigen Kanton Aargau (pardon: Aarau, mit dem schönen Städtchen Aargau) und den feindlichen Kanton Zürich! Im Morgengrauen, noch vor dem ersten Hahnenschrei, nämlich um 7:45 Uhr, machte ich mich auf, sattelte mein getreues Schlachtross und begab mich auf den Weg. Dieser führte mich nordwärts an solothurnische Gestade, über Olten in den Aar(g)au und immer weiter, bis ich nach geschätzten 115 Kilometern die ersten Vorposten der Stadt Zürich erreichte.</p>
<p>Obzwar das Bein sauer und der Allerwertste wund waren, war mein Auge wach, und so erblickte es, was ich hiermit zum Spruch des Tages erkläre: Eine Aufschrift an einem Müllcontainer, die da lautete:</p>
<blockquote><p>Hier nur Züri-Säcke reinwerfen. Für eine saubere Stadt.</p></blockquote>
<p>Ich finde das gut. Schmeissen wir alle arroganten Züri-Säcke einfach in einen Container. Das säubert die Stadt am effektivsten.</p>
<p>Den Rückweg trat ich mit der allseits geliebten Eisenbahn an. Schliesslich war es schon nachtschlafene Zeit, nämlich 16:55 Uhr. Stimmte so für mich.</p>
<p>Wer jetzt einen GPS-Track erwartet, den muss ich enttäuschen: Schon nach 2½ Stunden gaben die Batterien den Geist auf. Ich schiebe es auf die mangelhafte Präparation der Operation.</p>
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		<title>Jede Schritt es Abetüür</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 19:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich flaniere durch die Altstadt und gewahre eine hochbeabsatzte Dame, geschätzte 10 und gefühlte 30 cm über dem Bsetzistein auf Bleistiftabsätzen die Gasse abstöckelnd, als ich ein ebenfalls flanierendes Ehepaar kreuze. Der Mann wirft einen langen, prüfenden Blick in Richtung der Stelzen und meint dann, halb anerkennend, halb belustigt, zu seiner Gemahlin: &#8220;Jede Schritt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich flaniere durch die Altstadt und gewahre eine hochbeabsatzte Dame, geschätzte 10 und gefühlte 30 cm über dem Bsetzistein auf Bleistiftabsätzen die Gasse abstöckelnd, als ich ein ebenfalls flanierendes Ehepaar kreuze. Der Mann wirft einen langen, prüfenden Blick in Richtung der Stelzen und meint dann, halb anerkennend, halb belustigt, zu seiner Gemahlin: <em>&#8220;Jede Schritt es Abetüür!&#8221;</em> Damit hat er nicht ganz unrecht. Auch ich warte nur darauf, Zeuge eines hohen Falls zu werden. Dieser bleibt mir und besonders auch der mutigen jungen Dame aber erspart, zumindest solange Sie noch durch mein Blickfeld wankt. Sie wird sich wohl gesagt haben: <em>A Pfingschte geit&#8217;s am ringschte</em>, und sich unter diesem Motto mit derartigen Absätzen auf die Pirsch gewagt haben.</p>
<p>Ich wünsche ihr fürderhin alles Gute.</p>
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		<title>Zwei Schlangen bringen keinen Segen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 20:12:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[bahnhof]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt reicht&#8217;s mir. Ich muss mir Luft verschaffen. Ich bin derart aufgebracht, dass ich kaum weiss, wie ich dieses Thema angattigen soll. Wo beginne ich?
Gestern.
Ich benötigte Geld, wie das ab und zu vorkommt bei mir. Banküberfälle mache ich in meinem Alter nicht mehr so gerne, das ewige Wegrennen ist meinem alten Herz nicht gerade zuträglich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt reicht&#8217;s mir. Ich muss mir Luft verschaffen. Ich bin derart aufgebracht, dass ich kaum weiss, wie ich dieses Thema angattigen soll. Wo beginne ich?</p>
<p>Gestern.</p>
<p>Ich benötigte Geld, wie das ab und zu vorkommt bei mir. Banküberfälle mache ich in meinem Alter nicht mehr so gerne, das ewige Wegrennen ist meinem alten Herz nicht gerade zuträglich, weshalb ich mich entschloss, zur Abwechslung wieder einmal einen Postomaten zu knacken. Ich war aber schon etwas spät dran und entschloss mich deshalb zum ordnungsgemässen Geldabheben.</p>
<p>Am Bahnhof, wo ich die Transaktion durchzuführen beabsichtigte, befinden sich zwei Postomaten nebeneinander. An jedem der beiden befand sich jemand, finanztransaktorisch beschäftigt. Ich tat, was ich in solchen Situationen immer tue: Eine neue Schlange bilden (bestehend aus mir selber), und zwar in der Mitte. Wieso sollte ich rechts anstehen, wenn dann plötzlich der linke Geldabheber eher geendigt hat? Oder umgekehrt?</p>
<p>Solange die Schlange lediglich aus mir alleine bestand, war meine Welt in Ordnung. Nicht lange aber, und es gesellte sich ein weiterer Warter zu mir. Und er hatte das Prinzip der einen Schlange überhaupt nicht begriffen. Er interpretierte meinen Stehplatz wohl als dem rechten Postomaten zugehörig und stellte sich links vor mir hin. Da begann ich bereits, innerlich aufzuschäumen. Für mich war sonnenklar: Wenn der linke Abheber zuerst fertig wäre, würde ich &#8211; ungeachtet böser Blicke oder wütender Bemerkungen &#8211; stracks zum linken Automaten marschieren und mein Geld holen.</p>
<p>Und so kam es: Der Rechte schleipfte, der Linke pressierte, und so war die linke Postomatengeldabhebeposition vor der rechten vakant.</p>
<p>Aus dem Augenwinkel gewahrte ich, wie mein linker Vordrängler sich anschickte, in Bewegung zu geraten. Da sah ich meine Gelegenheit gekommen, drängelte meinerseits, hob ab und zog vondannen.</p>
<p>Die Moral von der Geschicht&#8217;? Vor Parallelpostomaten bilde man eine einzige Schlange! Der Fairness wegen! Nennt mich ruhig Füdlibürger und Spiesser, recht habe ich trotzdem.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kurzes Haar im Traum</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[frisur]]></category>
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		<category><![CDATA[traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Nacht träumte mir, ich hätte in Folge eines Coiffeurbesuches wieder kurzes Haupthaar. Ich war aber, so erinnere ich mich, nicht ganz glücklich ob meiner neuen Frisur. Auch träumte mir anderes wirres Zeug.
Hat was etwas zu bedeuten? Finden sich Traumdeuter unter meiner hochwohlgelöblichen Leserschaft?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Nacht träumte mir, ich hätte in Folge eines Coiffeurbesuches wieder kurzes Haupthaar. Ich war aber, so erinnere ich mich, nicht ganz glücklich ob meiner neuen Frisur. Auch träumte mir anderes wirres Zeug.</p>
<p>Hat was etwas zu bedeuten? Finden sich Traumdeuter unter meiner hochwohlgelöblichen Leserschaft?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mir wüsse o nid, werum mir das mache!</title>
		<link>http://www.fritteli.ch/2010/02/27/mir-wuesse-o-nid-werum-mir-das-mache/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 10:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern war ich in der Stadt, wollte gerne nach Hause und wartete hierzu am Hirschengraben aufs Tram Numero III. Nach zweiminütiger Wartezeit meinerseits traf ein solches Exemplar ein und behielt seine Türen beharrlich geschlossen. Geduldig, wie ich nun einmal bin &#8211; wer mich kennt, weiss das &#8211; geduldete ich mich und wartete darauf, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich in der Stadt, wollte gerne nach Hause und wartete hierzu am Hirschengraben aufs Tram Numero III. Nach zweiminütiger Wartezeit meinerseits traf ein solches Exemplar ein und behielt seine Türen beharrlich geschlossen. Geduldig, wie ich nun einmal bin &#8211; wer mich kennt, weiss das &#8211; geduldete ich mich und wartete darauf, dass man mich einsteigen liesse. Jedoch strömten nach Türöffnung alle Menschen aus dem Tram heraus, eingelassen wurde niemand mehr. Ein Bernmobilmitarbeiter stellte derweil die Weiche um, so dass das Tram beim weiterfahren nicht Richtung Weissenbühl, sondern zurück zum Bahnhof davonrauschte. <em>Jä guet</em>, dachte ich mir, <em>wird wou scho sy Grund ha, näme mr haut ds Nächschte</em>. Ich liess Tram Numeri V und IX vorbeiziehen und freute mich, als wieder ein III-er in Anfahrt war.</p>
<p>Doch was musste ich feststellen? Wieder das gleiche Spiel: Weiche stellen, Leute raus, Tram zum Bahnhof. Da jagte es mir den Nuggi raus, was mir nur in äussersten Grenzsituationen passiert, bin ich doch ein derart lammfrommes Gemüt, dass ich mich manchmal ab mir selbst wundern muss. Ich schritt erzürnt von dannen und entschied, mich vom Bus Numero X zum Eigerplatz chauffieren zu lassen.</p>
<p>Bei der Loeb-Haltestelle standen zwei Bernmobilmitarbeiter, denen ich mein Leid zu klagen begann: Ich hätte am Hirschengraben aufs Drüü gewartet, aber die seien alle falsch abgezwogen und ob sie mir sagen könnten warum, und dass man keine Informationen erhalte sei doch eigentlich nicht so nett und überhaupt was denn los sei! <em>&#8220;Ja, da hättet dr eifach no chli müesse warte, itz chöme de grad Ersatzbösse!&#8221;</em> Mercischön, das hätte einem auch früher gesagt werden können. <em>&#8220;Was los isch wüsse mr o nid, d Polizei het d Bäupstraass gsperrt.&#8221;</em> Gratuliere. Belpstrasse gesperrt, dabei weiss ich doch nicht mal, wo die ist!</p>
<p>Der Bus kam, ich stieg ein.</p>
<p>Wo die Belpstrasse liegt, erkannte ich spätestens, als ich beim Eigerplatz ausstieg. Es wimmelte von Polizisten in blauen Uniformen oder orangenen Übergewändern, und ich entschied, mich nach der Ursache des Trubels zu erkundigen. Auf meine Frage <em>&#8220;Was isch de passiert?&#8221;</em> wusste einer dieser unmotiviert in der Gegend stehenden Ordnungshüter bloss zu sagen: <em>&#8220;Das wüsse mr o no nid.&#8221;</em> Zugegeben: Da habe ich wohl ein bisschen dumm aus der Wäsche geguckt. Ein <em>&#8220;Das darfi nech nid säge&#8221;</em> hätte ich ja noch halbwegs verstanden, aber dass die Polizei Strassen absperrt, ohne zu wissen, weshalb, das war mir neu.</p>
<p>Nach einigen Sekunden hatte ich meine Verwunderung überwunden und frug: <em>&#8220;Jää &#8230; de schperret dir eifach Strasse ab, ohni z&#8217;wüsse, werum?&#8221;</em> &#8211; <em>&#8220;Ja!&#8221;</em> kam zur Antwort.</p>
<p>Ich verkniff mir die Frage, wie oft die Polizei derart kopflos agiere und hielt es für besser, mich zu verziehen. Wer weiss, plötzlich kommt er auf die Idee, mich zu verhaften &#8211; ohne zu wissen, weshalb!</p>
<p>Sollte einer meiner geschätzten Leser, oder sogar eine meiner geschätzten Leserinnen, wissen, was wann wo warum geschehen ist, so möge er oder sie doch einen Kommentar hinterlassen! Mich wundert nämlich!</p>
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		<title>Laues Lüftchen lispelt leise.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich will heute ein Problem ansprechen, das wohl alle bereits ein- oder gar mehrmals angetroffen haben, nämlich dasjenige dieser endlos langsamen Handtrockner, dieser Schwachstromföns für geriatrische Weichspüler (der Kenner weiss: Sie nennen sich &#8220;Rez&#8221; oder &#8220;Schenk-o-Mat&#8220;, hiessen aber gescheiter &#8220;Apparat-der-dir-Zeit-stiehlt-aber-deine-Hände-schön-nass-lässt&#8221; oder &#8220;Verarsch-Gebläse&#8220;), denen ein kaum lauwarmes Lüftlein entweicht, und das derart sanft, dass sich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will heute ein Problem ansprechen, das wohl alle bereits ein- oder gar mehrmals angetroffen haben, nämlich dasjenige dieser endlos langsamen Handtrockner, dieser Schwachstromföns für geriatrische Weichspüler (der Kenner weiss: Sie nennen sich &#8220;<em>Rez</em>&#8221; oder &#8220;<em>Schenk-o-Mat</em>&#8220;, hiessen aber gescheiter &#8220;<em>Apparat-der-dir-Zeit-stiehlt-aber-deine-Hände-schön-nass-lässt</em>&#8221; oder &#8220;<em>Verarsch-Gebläse</em>&#8220;), denen ein kaum lauwarmes Lüftlein entweicht, und das derart sanft, dass sich schon manch einer gefragt haben muss, ob er den Knopf am Gerät überhaupt gedrückt habe.</p>
<p>Vorzugsweise sind derartige Lahmarschapparate dort angebracht, wo sich eine grosse Menschenmenge gleichzeitig zum Händetrocknen einfinden kann, nämlich in (halb-)öffentlichen Toiletten. Hat man dort die Hände fertig gewaschen, und sich den Platz am Fön ergattert &#8211; denn meist ist ja eh bloss einer installiert &#8211; hat man die Wahl: Entweder, man trocknet sich die Hände, bis sie wirklich trocken sind, was mitunter aber mehrere Minuten in Anspruch nehmen kann und die wartende und anwachsende Meute im Rücken nicht gerade besänftigt, oder, wenn die Geduld zu knapp oder der Andrang zu gross ist, man beisst in den sauren Apfel, sprich: Zieht mit nassen Händen von dannen. Zweck verfehlt, liebe Maschine!</p>
<p>Was mir schleierhaft ist: Weshalb ist nicht längst jedes Restaurant, jeder Zoo oder jeder Supermarkt mit diesen genialen Supergebläsen von Dyson ausgestattet, mit jenen Gebläsen, die einen Lärm machen wie 20 Flugzeugturbinen, die Hände in einen Luftstrom von unvorstellbarer Wucht und Geschwindigkeit zwingen, aber dieselben immerhin <strong>innert nützlicher Frist zu trocknen vermögen</strong>!?</p>
<p>Oder noch besser: Einfach Stoffhandtücher aufhängen. Die kann man dann einmal pro Semester waschen und leistet damit erst noch einen Beitrag zur Stärkung der Immunsysteme der Händetrocknenden. Fremde Bakterienkulturen fördern ja bekanntlich die Abwehrkräfte.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
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		<title>Schlussbericht</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Buenos Aires geht ja alles drunter und drüber: Die Busfahrer sind alles verkappte Michael Schumacher (die Mehrzahl von Schumacher, ist die auch Schumacher?) und fahren wie die Irren durch schmalste Strassen, die breiten Strassen wiederum sind voller röhrender Autos, die unzähligen, an Häuserfassaden montierte, Klimaanlagen tropfen ihr Kondenswasser munter auf die Trottoirs (die Mehrzahl von Trottoir ist Trottoirs!), die Ambulanzen veranstalten ein Konzert aus circa 10 verschiedenen, sich abwechselnden Martinshornklängen, die Strassen- und Flohmärkte scheinen sich ungehemmt über das ganze Stadtgebiet auszubreiten, die Touristenmassen verstopfen die Touristenmagnetorte, die Tangotänzer tanzen allenthalben Tango und dazwischen stolpern schüchtern und staunend zwei kleine Schweizerlein durch diese Metropole, lassen sich die Sommersonne aufs Haupt brennen (und erwerben dabei eine ganz ansehnliche Bräune, die leider mit der Landung am Flughafen Zürich bereits abgeklungen zu sein scheint) und den Rucksack stehlen (letzteres aber immerhin nicht absichtlich) &#8211; kurz: Es ist super dort.</p>
<p>Einhergehend mit dem Rucksackverlust geht derjenige meiner Digitalkamera, was die Fotoausbeute um ungefähre 50 % reduziert, was aber insofern keinen Unterschied macht, als auch die verbleibenden 50 % noch nirgendwo online eingesehen werden können.</p>
<p>Und nun bin ich wieder hier, in der wohlorganisierten Schweiz, im schnuckeligen und ruhigen Bern, wo alles seinen gewohnten Gang geht, wo die Leute nervös werden, wenn der Bus 2 Minuten später fährt, als auf dem Fahrplan angegeben, wo sowieso nur 3 Tram- und 15 Buslinien verkehren, im Gegensatz zu den 6 U-Bahn- und 311 Buslinien in Buenos Aires. Zugegeben, es braucht tatsächlich einige Busse mehr, um 13 Millionen Menschen zu transportieren.</p>
<p>Mittlerweile habe ich mich wieder an die winterlichen Temperaturen gewöhnt, die derzeit beinahe schon frühlingshaft sind. Ich kann demnach getrost in den Abend entschwinden, dem Huerebibeli entgegen. Willkommen zurück! Schönen Abend!</p>
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		<title>Zwischenbericht</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 01:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfach der Vollständigkeit halber, damit ich meinen Urenkeln dereinst mal erzählen kann: &#8220;I ha scho mau us Buenos Aires e Blogitrag gschribe!&#8221;
Schliesslich kann man ja nicht in 5 Minuten 3 Wochen zusammenfassen (könnte ich schon, will ich aber nicht), und ich will auch nicht meine ganze Zeit hier vor dem Computer verbringen, deshalb nur soviel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach der Vollständigkeit halber, damit ich meinen Urenkeln dereinst mal erzählen kann: &#8220;I ha scho mau us Buenos Aires e Blogitrag gschribe!&#8221;</p>
<p>Schliesslich kann man ja nicht in 5 Minuten 3 Wochen zusammenfassen (könnte ich schon, will ich aber nicht), und ich will auch nicht meine ganze Zeit hier vor dem Computer verbringen, deshalb nur soviel: Es geht gut, und morgen geht&#8217;s zurück nach Hause. So schnell kann&#8217;s vorbeigehen!</p>
<p>Wer weiss, vielleicht gibt&#8217;s mehr Geschreibsel, wenn ich zurück bin. ¡Hasta luego!</p>
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		<title>Abflug!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<category><![CDATA[abflug]]></category>
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		<description><![CDATA[Viel habe ich nicht zu sagen. Am 17.12. um 6:50 Uhr (am Morgen!) fliegt der Flieger in Kloten los und bringt uns auf Umwegen nach Buenos Aires, und am 8.1. um 14:35 Uhr landet ein anderer Flieger in Kloten, der uns zurückbringt. Dazwischen spreche ich ausschliesslich spanisch und esse nichts anderes als das zarteste Rindfleisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel habe ich nicht zu sagen. Am 17.12. um 6:50 Uhr (am Morgen!) fliegt der Flieger in Kloten los und bringt uns auf Umwegen nach Buenos Aires, und am 8.1. um 14:35 Uhr landet ein anderer Flieger in Kloten, der uns zurückbringt. Dazwischen spreche ich ausschliesslich spanisch und esse nichts anderes als das zarteste Rindfleisch der Welt. ¡Buen provecho! Ich meine: Aufwiederlesen im nächsten Jahr! Guten Rutsch und schöne Festtage!</p>
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