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	<title>Mänus Tagebuch</title>
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	<description>...die zwischenzeitlich sinnfreie Lektüre.</description>
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		<title>Kurzes Haar im Traum</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 07:11:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Nacht träumte mir, ich hätte in Folge eines Coiffeurbesuches wieder kurzes Haupthaar. Ich war aber, so erinnere ich mich, nicht ganz glücklich ob meiner neuen Frisur. Auch träumte mir anderes wirres Zeug.
Hat was etwas zu bedeuten? Finden sich Traumdeuter unter meiner hochwohlgelöblichen Leserschaft?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Nacht träumte mir, ich hätte in Folge eines Coiffeurbesuches wieder kurzes Haupthaar. Ich war aber, so erinnere ich mich, nicht ganz glücklich ob meiner neuen Frisur. Auch träumte mir anderes wirres Zeug.</p>
<p>Hat was etwas zu bedeuten? Finden sich Traumdeuter unter meiner hochwohlgelöblichen Leserschaft?</p>
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		<title>Mir wüsse o nid, werum mir das mache!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 10:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern war ich in der Stadt, wollte gerne nach Hause und wartete hierzu am Hirschengraben aufs Tram Numero III. Nach zweiminütiger Wartezeit meinerseits traf ein solches Exemplar ein und behielt seine Türen beharrlich geschlossen. Geduldig, wie ich nun einmal bin &#8211; wer mich kennt, weiss das &#8211; geduldete ich mich und wartete darauf, dass man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war ich in der Stadt, wollte gerne nach Hause und wartete hierzu am Hirschengraben aufs Tram Numero III. Nach zweiminütiger Wartezeit meinerseits traf ein solches Exemplar ein und behielt seine Türen beharrlich geschlossen. Geduldig, wie ich nun einmal bin &#8211; wer mich kennt, weiss das &#8211; geduldete ich mich und wartete darauf, dass man mich einsteigen liesse. Jedoch strömten nach Türöffnung alle Menschen aus dem Tram heraus, eingelassen wurde niemand mehr. Ein Bernmobilmitarbeiter stellte derweil die Weiche um, so dass das Tram beim weiterfahren nicht Richtung Weissenbühl, sondern zurück zum Bahnhof davonrauschte. <em>Jä guet</em>, dachte ich mir, <em>wird wou scho sy Grund ha, näme mr haut ds Nächschte</em>. Ich liess Tram Numeri V und IX vorbeiziehen und freute mich, als wieder ein III-er in Anfahrt war.</p>
<p>Doch was musste ich feststellen? Wieder das gleiche Spiel: Weiche stellen, Leute raus, Tram zum Bahnhof. Da jagte es mir den Nuggi raus, was mir nur in äussersten Grenzsituationen passiert, bin ich doch ein derart lammfrommes Gemüt, dass ich mich manchmal ab mir selbst wundern muss. Ich schritt erzürnt von dannen und entschied, mich vom Bus Numero X zum Eigerplatz chauffieren zu lassen.</p>
<p>Bei der Loeb-Haltestelle standen zwei Bernmobilmitarbeiter, denen ich mein Leid zu klagen begann: Ich hätte am Hirschengraben aufs Drüü gewartet, aber die seien alle falsch abgezwogen und ob sie mir sagen könnten warum, und dass man keine Informationen erhalte sei doch eigentlich nicht so nett und überhaupt was denn los sei! <em>&#8220;Ja, da hättet dr eifach no chli müesse warte, itz chöme de grad Ersatzbösse!&#8221;</em> Mercischön, das hätte einem auch früher gesagt werden können. <em>&#8220;Was los isch wüsse mr o nid, d Polizei het d Bäupstraass gsperrt.&#8221;</em> Gratuliere. Belpstrasse gesperrt, dabei weiss ich doch nicht mal, wo die ist!</p>
<p>Der Bus kam, ich stieg ein.</p>
<p>Wo die Belpstrasse liegt, erkannte ich spätestens, als ich beim Eigerplatz ausstieg. Es wimmelte von Polizisten in blauen Uniformen oder orangenen Übergewändern, und ich entschied, mich nach der Ursache des Trubels zu erkundigen. Auf meine Frage <em>&#8220;Was isch de passiert?&#8221;</em> wusste einer dieser unmotiviert in der Gegend stehenden Ordnungshüter bloss zu sagen: <em>&#8220;Das wüsse mr o no nid.&#8221;</em> Zugegeben: Da habe ich wohl ein bisschen dumm aus der Wäsche geguckt. Ein <em>&#8220;Das darfi nech nid säge&#8221;</em> hätte ich ja noch halbwegs verstanden, aber dass die Polizei Strassen absperrt, ohne zu wissen, weshalb, das war mir neu.</p>
<p>Nach einigen Sekunden hatte ich meine Verwunderung überwunden und frug: <em>&#8220;Jää &#8230; de schperret dir eifach Strasse ab, ohni z&#8217;wüsse, werum?&#8221;</em> &#8211; <em>&#8220;Ja!&#8221;</em> kam zur Antwort.</p>
<p>Ich verkniff mir die Frage, wie oft die Polizei derart kopflos agiere und hielt es für besser, mich zu verziehen. Wer weiss, plötzlich kommt er auf die Idee, mich zu verhaften &#8211; ohne zu wissen, weshalb!</p>
<p>Sollte einer meiner geschätzten Leser, oder sogar eine meiner geschätzten Leserinnen, wissen, was wann wo warum geschehen ist, so möge er oder sie doch einen Kommentar hinterlassen! Mich wundert nämlich!</p>
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		<title>Laues Lüftchen lispelt leise.</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 00:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich will heute ein Problem ansprechen, das wohl alle bereits ein- oder gar mehrmals angetroffen haben, nämlich dasjenige dieser endlos langsamen Handtrockner, dieser Schwachstromföns für geriatrische Weichspüler (der Kenner weiss: Sie nennen sich &#8220;Rez&#8221; oder &#8220;Schenk-o-Mat&#8220;, hiessen aber gescheiter &#8220;Apparat-der-dir-Zeit-stiehlt-aber-deine-Hände-schön-nass-lässt&#8221; oder &#8220;Verarsch-Gebläse&#8220;), denen ein kaum lauwarmes Lüftlein entweicht, und das derart sanft, dass sich schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will heute ein Problem ansprechen, das wohl alle bereits ein- oder gar mehrmals angetroffen haben, nämlich dasjenige dieser endlos langsamen Handtrockner, dieser Schwachstromföns für geriatrische Weichspüler (der Kenner weiss: Sie nennen sich &#8220;<em>Rez</em>&#8221; oder &#8220;<em>Schenk-o-Mat</em>&#8220;, hiessen aber gescheiter &#8220;<em>Apparat-der-dir-Zeit-stiehlt-aber-deine-Hände-schön-nass-lässt</em>&#8221; oder &#8220;<em>Verarsch-Gebläse</em>&#8220;), denen ein kaum lauwarmes Lüftlein entweicht, und das derart sanft, dass sich schon manch einer gefragt haben muss, ob er den Knopf am Gerät überhaupt gedrückt habe.</p>
<p>Vorzugsweise sind derartige Lahmarschapparate dort angebracht, wo sich eine grosse Menschenmenge gleichzeitig zum Händetrocknen einfinden kann, nämlich in (halb-)öffentlichen Toiletten. Hat man dort die Hände fertig gewaschen, und sich den Platz am Fön ergattert &#8211; denn meist ist ja eh bloss einer installiert &#8211; hat man die Wahl: Entweder, man trocknet sich die Hände, bis sie wirklich trocken sind, was mitunter aber mehrere Minuten in Anspruch nehmen kann und die wartende und anwachsende Meute im Rücken nicht gerade besänftigt, oder, wenn die Geduld zu knapp oder der Andrang zu gross ist, man beisst in den sauren Apfel, sprich: Zieht mit nassen Händen von dannen. Zweck verfehlt, liebe Maschine!</p>
<p>Was mir schleierhaft ist: Weshalb ist nicht längst jedes Restaurant, jeder Zoo oder jeder Supermarkt mit diesen genialen Supergebläsen von Dyson ausgestattet, mit jenen Gebläsen, die einen Lärm machen wie 20 Flugzeugturbinen, die Hände in einen Luftstrom von unvorstellbarer Wucht und Geschwindigkeit zwingen, aber dieselben immerhin <strong>innert nützlicher Frist zu trocknen vermögen</strong>!?</p>
<p>Oder noch besser: Einfach Stoffhandtücher aufhängen. Die kann man dann einmal pro Semester waschen und leistet damit erst noch einen Beitrag zur Stärkung der Immunsysteme der Händetrocknenden. Fremde Bakterienkulturen fördern ja bekanntlich die Abwehrkräfte.</p>
<p>Gute Nacht!</p>
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		<title>Schlussbericht</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 18:24:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In diesem Buenos Aires geht ja alles drunter und drüber: Die Busfahrer sind alles verkappte Michael Schumacher (die Mehrzahl von Schumacher, ist die auch Schumacher?) und fahren wie die Irren durch schmalste Strassen, die breiten Strassen wiederum sind voller röhrender Autos, die unzähligen, an Häuserfassaden montierte, Klimaanlagen tropfen ihr Kondenswasser munter auf die Trottoirs (die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Buenos Aires geht ja alles drunter und drüber: Die Busfahrer sind alles verkappte Michael Schumacher (die Mehrzahl von Schumacher, ist die auch Schumacher?) und fahren wie die Irren durch schmalste Strassen, die breiten Strassen wiederum sind voller röhrender Autos, die unzähligen, an Häuserfassaden montierte, Klimaanlagen tropfen ihr Kondenswasser munter auf die Trottoirs (die Mehrzahl von Trottoir ist Trottoirs!), die Ambulanzen veranstalten ein Konzert aus circa 10 verschiedenen, sich abwechselnden Martinshornklängen, die Strassen- und Flohmärkte scheinen sich ungehemmt über das ganze Stadtgebiet auszubreiten, die Touristenmassen verstopfen die Touristenmagnetorte, die Tangotänzer tanzen allenthalben Tango und dazwischen stolpern schüchtern und staunend zwei kleine Schweizerlein durch diese Metropole, lassen sich die Sommersonne aufs Haupt brennen (und erwerben dabei eine ganz ansehnliche Bräune, die leider mit der Landung am Flughafen Zürich bereits abgeklungen zu sein scheint) und den Rucksack stehlen (letzteres aber immerhin nicht absichtlich) &#8211; kurz: Es ist super dort.</p>
<p>Einhergehend mit dem Rucksackverlust geht derjenige meiner Digitalkamera, was die Fotoausbeute um ungefähre 50 % reduziert, was aber insofern keinen Unterschied macht, als auch die verbleibenden 50 % noch nirgendwo online eingesehen werden können.</p>
<p>Und nun bin ich wieder hier, in der wohlorganisierten Schweiz, im schnuckeligen und ruhigen Bern, wo alles seinen gewohnten Gang geht, wo die Leute nervös werden, wenn der Bus 2 Minuten später fährt, als auf dem Fahrplan angegeben, wo sowieso nur 3 Tram- und 15 Buslinien verkehren, im Gegensatz zu den 6 U-Bahn- und 311 Buslinien in Buenos Aires. Zugegeben, es braucht tatsächlich einige Busse mehr, um 13 Millionen Menschen zu transportieren.</p>
<p>Mittlerweile habe ich mich wieder an die winterlichen Temperaturen gewöhnt, die derzeit beinahe schon frühlingshaft sind. Ich kann demnach getrost in den Abend entschwinden, dem Huerebibeli entgegen. Willkommen zurück! Schönen Abend!</p>
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		<title>Zwischenbericht</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 01:20:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einfach der Vollständigkeit halber, damit ich meinen Urenkeln dereinst mal erzählen kann: &#8220;I ha scho mau us Buenos Aires e Blogitrag gschribe!&#8221;
Schliesslich kann man ja nicht in 5 Minuten 3 Wochen zusammenfassen (könnte ich schon, will ich aber nicht), und ich will auch nicht meine ganze Zeit hier vor dem Computer verbringen, deshalb nur soviel: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einfach der Vollständigkeit halber, damit ich meinen Urenkeln dereinst mal erzählen kann: &#8220;I ha scho mau us Buenos Aires e Blogitrag gschribe!&#8221;</p>
<p>Schliesslich kann man ja nicht in 5 Minuten 3 Wochen zusammenfassen (könnte ich schon, will ich aber nicht), und ich will auch nicht meine ganze Zeit hier vor dem Computer verbringen, deshalb nur soviel: Es geht gut, und morgen geht&#8217;s zurück nach Hause. So schnell kann&#8217;s vorbeigehen!</p>
<p>Wer weiss, vielleicht gibt&#8217;s mehr Geschreibsel, wenn ich zurück bin. ¡Hasta luego!</p>
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		<title>Abflug!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 11:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel habe ich nicht zu sagen. Am 17.12. um 6:50 Uhr (am Morgen!) fliegt der Flieger in Kloten los und bringt uns auf Umwegen nach Buenos Aires, und am 8.1. um 14:35 Uhr landet ein anderer Flieger in Kloten, der uns zurückbringt. Dazwischen spreche ich ausschliesslich spanisch und esse nichts anderes als das zarteste Rindfleisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel habe ich nicht zu sagen. Am 17.12. um 6:50 Uhr (am Morgen!) fliegt der Flieger in Kloten los und bringt uns auf Umwegen nach Buenos Aires, und am 8.1. um 14:35 Uhr landet ein anderer Flieger in Kloten, der uns zurückbringt. Dazwischen spreche ich ausschliesslich spanisch und esse nichts anderes als das zarteste Rindfleisch der Welt. ¡Buen provecho! Ich meine: Aufwiederlesen im nächsten Jahr! Guten Rutsch und schöne Festtage!</p>
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		<title>Argentinisch-langes Haar</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 22:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Leute, viele Leute, die der Meinung sind, ich solle endlich wieder mal die Haare schneiden. Beispielsweise erinnere ich mich noch lebhaft an Inés&#8217; spöttisches Lächeln, als sie mich letzten Juni fragte: &#8220;Fritteli, du willst im Sommer nach Argentinien reisen, mit dieser Perrucke!?&#8221;
Hierzu drei klärende Worte:

Spanische Muttersprachlerinnen bekunden Mühe mit der Aussprache deutscher Umlaute. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Leute, viele Leute, die der Meinung sind, ich solle endlich wieder mal die Haare schneiden. Beispielsweise erinnere ich mich noch lebhaft an Inés&#8217; spöttisches Lächeln, als sie mich letzten Juni fragte: &#8220;Fritteli, <em>du</em> willst im Sommer nach Argentinien reisen, mit <em>dieser</em> Perrucke!?&#8221;</p>
<p>Hierzu drei klärende Worte:</p>
<ol>
<li>Spanische Muttersprachlerinnen bekunden Mühe mit der Aussprache deutscher Umlaute. Mühe. Und trotz allem nicht etwa Muhe. Kommentare betreffend den fehlenden Umlaut sind also <del>uberflussig</del> <ins>überflüssig</ins>. Ebenso Kommentare betreffend den Doppel-r, den ich der authentischen Aussprache halber hingeschrieben habe.</li>
<li>Sommer ist für eine Argentinierin Winter und umgekehrt. Das hat hemisphärische Gründe.</li>
<li>Jetzt ist argentinischer Sommer, und ich gehe tatsächlich mit langen Haaren dorthin.</li>
</ol>
<p>Ja, ich verreise! Weit, weit weg: Zuerst mal nach Buenos Aires, dann weiter nach Esquel, und dann schauen wir mal. Wenn ich dann am 7. Jänner nächsten Jahres wieder in den schweizerischen Winter eintauche, werde ich sicher einiges zu erzählen wissen. Natürlich erst, wenn ich mich gebührend akklimatisiert habe, schliesslich rechne ich mit einem Temperaturunterschied von guten 20 bis 25 Grad, und diesen zu überwinden wird mich ein hartes Stück Arbeit kosten.</p>
<p>Ich gelobe hier schon mal, zu fotografieren, mir Anekdoten zu merken und viele interessante Sachen zu machen, was auch immer darunter zu verstehen ist, ich bleibe mit voller Absicht so sprachlich-generell wie nur irgend möglich, damit mich nachher niemand auf irgend einer Aussage, die ich möglicherweise gemacht habe oder auch nicht, behaften kann oder auch nicht. So viel dazu.</p>
<p>&#8230; und wer weiss, vielleicht findet sich in Argentinien ein billiger Coiffeur &#8230; jedoch, nein! Niemals könnte ich meinem, <em>meinem</em> Coiffeur untreu werden. Es ist also klar: Die Haare kommen erst nächstes Jahr ab.</p>
<p>Ich hoffe bloss, dass ich im Flieger kein Übergewicht bezahlen muss, der Mähne wegen. Andererseits böte das bereits Stoff für ein erstes, zaghaftes Anekdötchen. Man wird sehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von traurigen tschechischen Robotern</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 16:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte eigentlich keine Hoffnung, es zum laufen zu bringen, aber zu Unrecht, wie sich herausstellen sollte. Und zwar heisst es auf der Verpackung &#8220;Systemvoraussetzungen: Windows XP oder Mac&#8221;, und da ich weder ein Betriebssystem aus Redmond noch eines aus Cupertino besitze, und zwar aus dem einfachen Grund, weil es mich reut, Geld für etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte eigentlich keine Hoffnung, es zum laufen zu bringen, aber zu Unrecht, wie sich herausstellen sollte. Und zwar heisst es auf der Verpackung &#8220;Systemvoraussetzungen: Windows XP oder Mac&#8221;, und da ich weder ein Betriebssystem aus Redmond noch eines aus Cupertino besitze, und zwar aus dem einfachen Grund, weil es mich reut, Geld für etwas auszugeben, das ich legal gratis und erst noch mit einem guten Gewissen bekommen kann, hatte ich, wie gesagt, eigentlich keine Hoffnung, es zum laufen zu bringen. Trotzdem: Die Hoffnung stirbt zuletzt, und schliesslich ist es ja mit Flash realisiert, also besteht trotz allem eine Chance, es auch bei mir zum laufen zu bringen, auch wenn ich &#8211; Du weisst es &#8211; eigentlich keine Hoffnung hatte, es zum laufen zu bringen.</p>
<p>Ich kopierte einfach mal den Inhalt der DVD auf die Festplatte und begann zu googlen, was ja mittlerweile ein in den Duden aufgenommenes und somit korrektes deutsches Verb zu sein scheint. Ich konnte mich leider noch nicht persönlich davon überzeugen, da mein Duden noch aus der Tertia stammt und also schon einige Jahre auf dem Buckel hat, wenn nicht sogar schon zehn. Sollte sich unter meiner Leserschaft jemand mit einem Duden neueren Datums befinden, so bin ich natürlich um jeden Hinweis in dieser Sache dankbar. Insbesondere denke ich da an die journalistisch Tätigen, bei denen ich einen Duden allerneuesten Datums erwarte.</p>
<p>Wo war ich? Richtig, hier:</p>
<p>Ich wurde fündig! Für mein Betriebssystem gibt es eine Demo-Version, mit der sich auch die Vollversion spielen lässt, wenn man irgend eine Datei an den richtigen Ort kopiert, was ich flugs tat, weshalb ich nun mit grosser Begeisterung am spielen bin. Das liebens- und absolut spielenswerte Spiel stammt aus einer tschechischen Spieleschmiede und nennt sich <a title="Website des Spieles Machinarium" href="http://www.machinarium.de/">Machinarium</a>. Viel Spass, sei&#8217;s nun auf Windows, Mac oder Linux!</p>
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		<title>Le PERET</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 18:05:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich so ganz nichtsahnend durch den coop, gehe da so schlendernd dahin, so ganz ungezwungen, will eigentlich den Laden gerade so verlassen, da passiert&#8217;s: ZACK! springt mir ein Ortographiefehler ins Auge, zuerst ins rechte, daraufhin ins linke, und als er beide Augen erfasst hat, fällt&#8217;s mir wie Schuppen aus den langen Haaren: Da hat jemand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich so ganz nichtsahnend durch den coop, gehe da so schlendernd dahin, so ganz ungezwungen, will eigentlich den Laden gerade so verlassen, da passiert&#8217;s: <strong>ZACK!</strong> springt mir ein Ortographiefehler ins Auge, zuerst ins rechte, daraufhin ins linke, und als er beide Augen erfasst hat, fällt&#8217;s mir wie Schuppen aus den langen Haaren: Da hat jemand die weiche Konsonantisierung nicht begriffen! Siehe:</p>
<div id="attachment_1379" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-1379" href="http://www.fritteli.ch/2009/09/21/le-peret/peret/"><img class="size-thumbnail wp-image-1379" title="Das Peret, Modell NULU" src="http://www.fritteli.ch/wp-content/uploads/2009/09/peret-150x150.jpg" alt="Das Peret, Modell NULU" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Ber- pardon: Peret!</p></div>
<p>Ich habe mich sogar noch mit Herrn Konrad Duden beraten, und er konnte mir bestätigen, dass die Baskenmütze in der Schweiz gemeinhin <em>béret</em> genannt wird, ganz so wie im Französischen. Peret ist demnach eine Ausgeburt eines kreativen coop-Werbeplakatebeschrifters. Oder einer solchen -in.</p>
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		<title>Ke schöne Maa</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:35:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mänu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
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		<category><![CDATA[Tram]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es amtlich. Was? Lasse mich dir erzählen.
Ich wollte mich auf dem Berner Hausberg ein wenig erholen und bestieg deshalb das Nüünitram, um damit bis zur Gurtenbahn zu fahren. Ein wenig weiter vorne im Tram sassen zwei Väter mit circa vier bis fünf kleinen Kindern, die sich in jenem Alter befanden, wo ein Kind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es amtlich. Was? Lasse mich dir erzählen.</p>
<p>Ich wollte mich auf dem Berner Hausberg ein wenig erholen und bestieg deshalb das Nüünitram, um damit bis zur Gurtenbahn zu fahren. Ein wenig weiter vorne im Tram sassen zwei Väter mit circa vier bis fünf kleinen Kindern, die sich in jenem Alter befanden, wo ein Kind sprechen kann und es auch unablässig tut, und zwar in einer derartigen Lautstärke, dass man es nicht überhören kann. Diesem Alter eigen ist auch die Eigenschaft, dass die Gedanken ungefiltert und in roher Form zum Ausdruck gebracht werden.</p>
<p>Kaum hatte ich Platz genommen, den Kindern zugewandt, sagte eines davon in kindlich-ungestümer Lautstärke zu den andern: <em>&#8220;Das isch ke schöne Maa, gäu? Dä mit dr Brüue u de länge Haar!&#8221;</em> Nun also weiss ich es und ist es amtlich, denn Kinder sprechen die Wahrheit: Ich bin nicht schön. Das stört mich eigentlich nicht gross, ich habe lieber die Pubertät schon hinter mir als dass ich schön bin, und mag es den kleinen Kindern gönnen, dass sie noch etliche picklige Jahre voller Hormonstürme und Elternstreitigkeiten vor sich haben. Es ist auch besser, wenn mein Aussehen nicht jedermanns Geschmack ist.</p>
<p>Das wars eigentlich auch schon für heute. Mehr Zeit zum Schreiben habe ich gar nicht, ich gehe jetzt mal ins Kosmetikstudio und lasse mich rundumerneuern. <img src='http://www.fritteli.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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