Rot

Ich habe einen roten Hut gewonnen!

Hui. Ich habe gewonnen. Einen Hut habe ich gewonnen, einen roten, und das ist ja nicht nichts. Denn immerhin habe ich damit schon die Überleitung zum eigentlichen Thema geschafft. Und das, obwohl ich das ursprüngliche Thema noch nicht einmal erwähnt habe. Dies wird also — du hast es gleich bemerkt — ein totaler Chaos-Eintrag.
Beginnen wir also von vorne. Heute war Mittwoch, und somit RBB, und damit Pickwickzeit. Im Pickwick kostete heute ein grosses Murphy’s nicht — wie sonst üblich — Fr. 8.50, sondern deren 8.70. Dafür gab’s eine Rubbelkarte dazu. Ich liebe Rubbelkarten! Ich rubbelte, was das Zeug hielt, und unter den drei freizurubbelnden Flecken erschien einmal nichts und zweimal ein Drachen (oder so). Ich dachte mir, mit nur 2 Symbolen hat man eh nichts gewonnen, aber weil ich guter Laune war fragte ich nichtsdestotrotz am Tresen nach, und tatsächlich: die Monika offenbarte mir, ich hätte einen Hut gewonnen, ob ich einen Roten wolle oder einen Schwarzen. Schwarz ist traurig, also wählte ich Rot, und nun bin ich also stolzer Besitzer einer roten «Murphy’s Irish Red»-Techlichappe. Prächtig.
Damit ist aber noch nicht genug Rot in meinem Abend. Denn: wer gebildet ist, und von Bern, der weiss, dass derzeit vor der Kunsthalle (welche, wie der gebildete Bürger von Bern weiss, auf meinem Heimweg liegt) ein roter Glassammelcontainer steht, der anstelle der Glaseinwurflöcher Lautsprecher besitzt, aus denen — ja, was eigentlich erklingt? Das wollte ich heute erfahren, sprich: erhören.
Ich stellte mich also neben den ersten Lautsprecher, der mit «Positiv» betitelt ist. Lauter positive Botschaften aus Politik und Wirtschaft schallten mir entgegen. Deren Inhalt ist mir momentan leider entfallen. Deshalb sei dir empfohlen, doch selbst mal ein Ohr gegen jenen Lautsprecher zu drücken.
Der nächste Lautsprecher war mit «Negativ» tituliert. Das mit Abstand häufigste Wort, welches jener Lautsprecher emittiert ist sicherlich «nicht» (mit den schweizerdeutschen Abarten «nid» und «nöd». Was ich schmerzlich vermisste, war ein bündnerisches «nitt», aber man kann ja nicht alles haben im Leben). Dann gab es da noch den «Wahrheiten»-, den «Fragen»– und den «Ähm»-Lautsprecher.
Der Fragelautsprecher stellte immerzu Fragen nach der Zukunft, der Wahrheitenlautsprecher stellte fest, es sei nun mal so, und: Der Bundesrat habe keine Ersatzbank, und der Ähm-Lautsprecher war der weitaus langweiligste von allen: mehr als «äahm, ööhm, emmmmm, aahhm, em, äääähh» brachte er nicht zustande.
Alles in Allem war es aber doch ein gelungener Abend, habe ich doch immerhin eine rote Mütze gewonnen. Oder wie nennt man eine Techlichappe auf Hochdeutsch? Ein Käppi, genau!
Lachhaft!

www.kaefigturm.admin.ch bald auf Linux?

Anscheinend stellt die Bundesverwaltung auf Linux-Server um!

Schön! Wie der heise-Newsticker vermeldet, will die Schweizer Bundesverwaltung all ihre Server auf Linux umstellen. Das nenne ich mal gute Neuigkeiten!
Ein kurzer Test ergab, dass beispielsweise www.kaefigturm.admin.ch noch auf einem Microsoft IIS gehostet wird. Ich bin gespannt, wann sich das ändert!

Das Bundeshaus

Ich habe es von innen gesehen: Sehr schön!

Ich war heute Abend zum ersten Mal in meinem ganzen, langen Leben im Bundeshaus. Ja, stell‘ dir vor, ich musste also volle 23¾ Jahre warten, bis ich unser Parlamentsgebäude von innen zu Gesicht bekam! Ist das schlimm? Es stimmt mich ja schon ein wenig nachdenklich. Naja, was soll’s, immerhin habe ich’s nun gesehen. Das heisst, ein ganz klein wenig davon habe ich gesehen. Das Berner Musikkollegium hatte sein alljährliches Bunderhauskonzert, und ich spielte mit, ein wenig Tambourin, ein wenig Triangel, und ein wenig Zymbalen. Bei so einem Konzert kann man dann natürlich nicht durch das ganze Haus wandern, und sich sattsehen. So habe ich eigentlich nicht viel mehr als die Eingangshalle bestaunen können. Und die Kuppel aus farbigen Glas, wo’s heisst «Unikum pro autobus, omni pro unikat», oder so ähnlich, ich kann ja kein Latein, aber es heisst wohl soviel wie «Einer für alle, alle für einen», soviel habe ich verstanden.
Wieviel kostet eigentlich eine Führung durchs Bundeshaus? Sowas soll’s ja anscheinend geben, munkelt man. Und wenn ich dann schon mal dabei wäre, würde ich mich mit Hut und Sonnenbrille, kurzen Hosen und Bauchtasche als Tourist verkleiden, und gleich eine ganze Touristenführung durch Bern machen. Allerdings im Sommer, und nicht jetzt, wo’s kalt ist und windig.
Was ich vielleicht noch anmerken muss, bevor ich’s vergesse: Ueli Maurer ist in Natura dicker, als er am Fernsehen jeweils den Eindruck macht, dicker vorallem auch als Viktor Giacobbo, der ihn in früheren Zeiten gar treffend zu imitieren wusste. Und Hermann Weyeneth, der sympathische (?) graumelierte Herr mit der modischen Brille, macht angesichts der Tatsache, dass er wegen eines symphonischen Orchesters, das ihm den Weg versperrt, den Hinterausgang benützen muss, einen relativ fassungslosen Eindruck. Otto Ineichen hingegen schafft es, das Gebäude zweimal zu verlassen, ohne es zwischendurch wieder betreten zu haben. Oder habe ich da wohl etwas verpasst?

PS: Ich schreibe übers Bundeshaus, und da ich zufälligerweise auf zwei wunderschöne Bilder desselben gestossen bin, seien diese hier verlinkt: Bild 1, Bild 2.

Adventskonzert der Regional Brass Band Bern

Die RBB spielt in Oberdiessbach.

Die Regional Brass Band Bern spielt ein Adventskonzert!
Ort: Kirche Oberdiessbach
Datum: Sonntag, 11. Dezember 2005
Zeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Frei, Kollekte
Programm:

  • Die schöne Galathea
    Franz von Suppé, arr. Gordon Langford
  • Hine e Hine
    traditionell, arr. Peter Graham
  • First Suite in Es
    Gustav Holst, arr. Sydney Herbert
  • A Time For Peace
    Peter Graham
    Es-Horn: Lea Stalder
  • Feliz Navidad
    José Feliciano, arr. Darrol Barry
  • Santa Claus Trophobia
    arr. Sandy Smith

Jahreskonzert der Knabenmusik Bern

Die KMB spielt in Bern.

Die Knabenmusik Bern spielt das traditionelle Jahreskonzert!
Ort: Casino Bern
Datum: Samstag, 10. Dezember 2005
Zeit: 19:30 Uhr
Eintritt: Fr. 17.- (Saal und Galerie), Fr. 14.- (Seitengalerie)
Programm:

  • Marsch aus der Oper Moses
    Gioacchino Rossini
  • Begrüssung
  • Montana Fanfare
    Thomas Doss
  • Ivanhoe
    Bert Appermont
    1. Code of Chivalry
    2. Loyalty or Love?
    3. Battle & Finale
  • Elisabeth, Das Musical
    Michael Kunze/Sylvester Levay, arr. Johan de Meji
    • Prolog
    • Boote in der Nacht
    • Die fröhliche Apokalypse
    • Nur kein Genieren
    • Mayerlinger Walzer
    • Finale: Ich gehör nur mir
  • d’r Luchs, Tambouren
    Hans Luterbacher
  • Colorado, Tambouren (Uraufführung)
    Remo Glaus
  • Just in Time
    Christoph Walter
  • España Cañi
    Pascual Marquina, arr. Robert Longfield
  • Nussknacker, Tambouren
    Alex Haefeli
  • Karneval in Rio, Tambouren
    Alex Haefeli
  • PAUSE
  • Trio con brio, Tambouren
    Roman Lombriser
  • Strike up the Band
    George Gershwin
  • Highlights from Annie
    Charles Strouse, arr. Johan de Meji
    • It’s The Hard-Knock Life
    • Maybe
    • You’re Never Fully Dressed Without A Smile
    • Tomorrow
  • Freestyle, Tambouren
    Ivan Kym
  • The Sanford & Son Theme
    Quincy Jones, arr. Idar Torskangerpoll
  • Ehrungen
  • Verabschiedung Max Schenk
  • Berner Marsch
    traditionell