Von der Konditionierung Pawlow’scher Hunde

Nicht, dass dieser Beitrag auch nur im Entferntesten etwas mit der Konditionierung Pawlow’scher Hunde zu tun hätte, aber der Titel tönt halt einfach so unnachahmlich wissenschaftlich und hochgestochen, dass ich nicht resistieren konnte, ihn zu verwenden. Ich hoffe, meine hochwohlgelöbliche Leserschaft, um wieder einmal einen von mir in höchstem Masse geschätzten Terminus zu verwenden, hegt darob keinen Groll mir gegenüber.

Wie dem auch sei. Das Schachspiel, um zu des Pudels Kern vorzustossen, und hier geht es nicht um der Prudenz‘ Kern, sondern wirklich um denjenigen des Pudels, das Schachspiel, so war ich also im Begriffe, zu erläutern, ist eines der Komplizierteren, die existieren auf diesem unserem Planeten. So erstaunt es denn auch nicht weiter, dass ich meistens den Kürzeren ziehe, wenn ich mich erdreiste, gegen Corni eine Partie zu wagen. Nun gut, letzten Montag habe ich wieder einmal ein Remis herausgeschlagen, was aber weniger meinem Können als vielmehr seiner desolaten Endpielfähigkeit zuzuschreiben ist (exgüseh, aber mit Dame und König muss man gegen einen einsamen König einfach gewinnen, da gibt’s keine Entschuldigung, mein Lieber!).

Nun, also, und sowieso. Heute habe ich mich breitschlagen lassen, eine weitere Partie zu wagen. Nicht gegen Corni, sondern gegen Dezi. Die Partie läuft eigentlich noch, das heisst, wir haben noch nicht zu Ende gespielt, aber so wirklich am Spielen sind wir momentan auch nicht. Facebook nimmt uns zu sehr in Beschlag.

Womit wir beim Thema wären: gestern habe ich vom Philipp erfahren, dass er im Facebook ist, und seitdem lässt es mich nicht mehr los. Was man da für Möglichkeiten hat! Wieviele lustige Gadgets man da zu seinem Profil hinzufügen kann! Dagegen sieht das StudiVZ echt alt aus.

Und so muss ich mich denn auch schon verabschieden, denn bestimmt gibt’s wieder etwas Neues auf Facebook. Und der Kopierer will ja auch ausgenutzt sein, nidwahr.

3 Gedanken zu „Von der Konditionierung Pawlow’scher Hunde“

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