… um das Tram in einem derartigen Zustand zu hinterlassen?
Ein Hohlkopf, wer so mit Mohrenköpfen umgeht.
Nur per Zufall habe ich von aussen durch die Tramscheibe diese Bescherung entdeckt. Eine Schande, so etwas. Da wünsche ich dem Übeltäter einen angenehmen Aufenthalt in der Hölle.
Hm. Hm, hm, hm. Hmmmmmm. Möglicherweise bin ich einem Irrglauben auf den Leim gekrochen. Wie dem? So, das:
Einem Kommentar des Königs persönlich entnehme ich, dass mein letzter Beitrag offenbar eine – ich will es nicht Unwahrheit nennen, aber sagen wir mal: nicht-ganz-Richtigkeit enthalten hat. Oder jedenfalls eine missverständlich interpretierbare Aussage. Jene nämlich, dass man mit dem Kauf der Langspielplatte «To Hell With Ewigkeit» von King Pepe und den Queens einen Code erwürbe, der einen dazu befähige, sämtliche Lieder über Spotify strömen zu lassen. So hatte ich das nämlich in Erinnerung.
Allem Anschein nach war meine Erinnerung aber etwas getrübt (ob vom Bierdunst oder von der Musik sei dahingestellt): Wie mich nämlich der gnädige König in besagtem Kommentar belehrt, kann man mithilfe dieses Codes die Musik tatsächlich herunterladen! Hiesse das, ich brauche gar keinen Spotify-Zugang (und auch keinen Plattenspieler), um in den Genuss von «Geitscho», «Scheffe versänke» und Konsorten zu kommen? Dies ist eine derart verlockende Aussicht, dass sich die risikobehaftete Investition von 28 Franken wie ein durchaus lohnenswertes Geschäft anhört!
Derart verlockend gar, dass ich mich nun mal auf den virtuellen Weg zum gesunden Menschenversand mache, und mir den Bestellprozess zu Gemüte führe. So eine Schallplatte macht sich im Notfall ja auch ganz gut als dekorativer Wandschmuck.
An dieser Stelle schon mal ein präventives «Dankeschön für den Tipp, Herr Pepe». Und wenn’s schlussamend nicht funktionieren sollte, kann ich mich ja an dieser Stelle zu rüden Äusserungen hinreissen lassen. So haben alle etwas davon.
… sagte er, als ich mich getraute, ihn zu fragen, ob es denn sein neues Album «To Hell With Ewigkeit» nicht auch als CD gebe. «Chouf der e Platte», meinte er. Ich hätte keinen Plattenspieler, entgegnete ich. «Ja, aber de het’s dert sone Code druffe, wo de i di Computer chasch ygäh, när chasches über Spotify lose», belehrte er mich, wobei das ja keine Belehrung war, denn das wusste ich natürlich längst. Etwas vorwitzig meinte er: «E Computer hesch ja öppe scho!?».
Jaja, schon, gab ich zur Antwort, aber Spotify sei meine Sache nicht, und ich hätte lieber ein Booklet in den Händen, in welchem ich die Liedtexte und die schönen Grafiken studieren könne. Das entlockte ihm aber nicht viel mehr als ein Schulterzucken mit «Ah, tja, hm». Und so musste ich wohl oder übel einsehen: «To Hell With Ewigkeit» wird wahrscheinlich das erste King-Pepe-Album sein, welches ich nicht in meinem Besitz habe. Schade!
So zugetragen hat sich das am Donnerstag, dem 31. März 2022 im ISC an der Plattentaufe von King Pepe und den Queens. Und auch wenn die CD – bzw. die fehlende ebendiese – ein Wermutstropfen ist, so war’s doch ein glatter Abend, und sollte sich wiedermal eine kingpepe’sche Plattentaufe ereignen, sei es mit den Queens, mit Le Rex oder mit einer anderen glatten Bande, dann werde ich alles daran setzen, wieder mit von der Partie zu sein. Es gibt schliesslich nur einen Pfefferkönig– pardon: King Pepe.
Zugegeben, der Titel mag reisserisch klingen, aber er ist durchaus gerechtfertigt. Dies kann ich sogar mit einer Photographie belegen:
Eher Holz in der Hütte.
Was soll das? Wärmen soll das! Es handelt sich hierbei nämlich um exakt ein Ster Brennholz, der Experte (also: Wikipedia) nennt es auch einen Raummeter. Ich nehme an, dafür mussten zwischen 10 und 12 Buchen dran glauben, vielleicht auch 3 bis 4 Hektaren Buchenwald, so exakt weiss ich das jetzt auch nicht. Jedenfalls fühlt sich mein Rücken an, als hätte er ungefähr diese Menge Holz aufgeschichtet.
Denn, dass der Haufen nicht Haufen bleiben konnte, versteht sich ja von selbst. Nein, das musste ordentlich geschichtet werden, und zwar von mir höchstselbst. Hier ist der Zwischenstand nach ca. einem halben Ster zu bewundern:
Noch das halbe Häuflein
Schon die halbe Beige!
Und ein paar dutzend Stunden später war es dann geschafft, und die Scheiter waren gebiegen:
Eine echte, wahrhaftige Scheiterbeige!
Nun kann also wieder geheizt werden. Nützlich, wo es doch langsam wieder wärmer wird!
Etwas rechnen möchte ich aber schon noch: Obengenanntem Wikepedia-Artikel entnehmen wir, dass 1 Raummeter (Einheit: rm) Buchenscheite von 33 Zentimetern Länge (geschichtet) 0.62 Festmetern (Einheit: fm) entspricht. Also:
1rmBuche, 33cm ≙ 0.62fm
Wikipedia verrät uns ebenfalls die mittlere Rohdichte von Buchenholz, nämlich 720 kg/m³. Damit kann ich nun also ausrechnen, wieviele Kilogramm ich heute geschichtet habe:
0.62fm × 720kg/m³ = 446.4 kg×fm/m³
Und da ich hier und jetzt behaupte, ein Festmeter (fm) sei dasselbe wie ein Kubikmeter (m³), kürzen sich diese beiden Einheiten weg und ich habe also beinahe eine halbe Tonne Holz auf bis zu einen Meter achzig aufgeschichtet.
Läck, was bin ich für eine Sportskanone! 💪🏻
Wer mir jetzt einen Rechenfehler und damit verbundene Blöfferei unterstellen will, der soll das ruhig tun. Ich aber erwidere: Schau doch mal, was die Wikipedia über die Handelsdichte von Buchenholz in kg/rm zu sagen hat! Da steht nämlich, dass so ein Ster 480 kg wiegt, in Worten: Vier-huere-Achzg Kilo!