Katze, sei ordentlich!

Das Problem an einem Katzenvieh? Wenn es in seinem von Helge Schneider hochgelobten und vielbesungenen Katzenklo regelrichtige archäologische Ausgrabungen anstellt und dabei das Aushubmaterial der entstehenden, kilometertiefen Löcher achtlos über den ganzen Badezimmerboden verstreut. Obwohl ich hierbei von eigentlich sauberem, noch unverbrauchtem Katzenstreu spreche, so ist das trotzdem äusserst unangenehm zum drauftreten. Man muss direkt acht geben, nicht darauf auszurutschen und sich den Hals zu brechen! Das wäre wirklich etwas, das ich -wenn schon- am Ende der Ferien tun sollte. Aber sicher nicht, wenn die Ferien gerade erst begonnen haben!

Nachtrag (16:42): Ich vergass: auch eine grosse Freude ist es, wenn einem die Katze auf den Teppich kotzt. Eine haarige, braune, dicke Katzenkotze (sorry, ich konnte der Wortschöpfung einfach nicht widerstehen!). Ehja, wenn sie sich nie das Fell striegeln lässt, dann sollte sie sich auch nicht verwundern, wenn sie plötzlich zuviele Haare im Bauch hat!

Beitrag…Innen

Gedankenzeit. Nach einem längeren Unterbruch melde ich mich zurück. Das Winterfell ist weg (also muss ich mir keine Sprüche mehr anhören à la «söttsch wider mau zum Guafför, Friedli!» :-), die Prüfungen vorbei -zumindest die erste Ladung- und die Ferien haben gerade erst begonnen. Wieso bin ich dann schon wach, an einem Samstagmorgen um 11:11? Ich dieser Herrgottsfrühe jagt man doch sonst keinen Hund aus seinem Körbli!
Tja… gestern hatte ich mir ja fest vorgenommen, dem Friseur einen Besuch abzustatten, aber nach der letzten Prüfung der Woche bin ich halt in der Beiz hängen geblieben. Und dort geschah es dann, dass ich beim vor-der-Toilette-warten-auf-dass-sie-frei-werde die WOZ gelesen habe. Es stand da was von einer Demo in der Innenstadt. Innenstadt, Innenstadt… irgendwie merkwürdig, nicht? Überall liest man LehrerInnen, VerkäuferInnen, MusikerInnen, InformatikerInnen, BetrügerInnen und PräsidentInnen (wobei diese Beispiele hier willkürlich und keiner höheren Logik folgend gewählt wurden). Hat die Innenstadt etwa mit all jenen -Innen etwas zu tun? Ist sie geschaffen für– oder gar von diesen -Innen? Gibt’s denn auch LehrerDraussen, MusikerDraussen und StrassenwischerDraussen? Letzteres mieche (Konjunktiv 2 von machen? müche? möchte? mäche?) meiner Meinung nach durchaus Sinn, wischt doch kaum einE StrassenwischerIn im Haus herinnen. Wobei es bei einem Haarfrisierer unter Umständen angebracht wäre. Zumindest bei «meinem», nachdem er mich heute geschoren hatte. Der letzte Schnitt war ja auch schon öppen anderthalb Monate her, und du glaubst kaum, welche Massen von Haaren sich in dieser in Grunde genommen relativ kurzen Zeitspanne auf meinem Haupt niedergelassen haben! Nun aber bin ich bereit für diese jene Jahreszeit, welche ich jeweils als die schönste des Jahres zu bezeichnen pflege: den Frühling. Wo alles erwacht, und es langsam wieder wärmer wird. Wo das Velofahren nicht mehr einem Spiel auf Leben und Tod gleicht. Wo das Wasser in Tropfen- und nicht in Flockenform vom Himmel kommt. Wo die Blümelein und Haselsträucher die Luft dick mit Pollen schwängern. Wo die Schnecken aus ihren Höhlen kriechen. Nun, vielleicht ist der Winter doch gar nicht so schlecht…? 😉