Ich bin soeben zurückgekehrt von einer ereignislosen Expedition in die Stadt, deren Ziel die Errettung und Rückführung meines Fahrrades in heimische Gewässer darstellte. Nun, so viel Schnee liegt gar nicht auf den Strassen, und abgesehen von der Steinerstrasse war es überhaupt aper. Also habe ich mir weder blaue Flecken noch einen wunden Hosenboden geholt. Nur kalte Ohren und eine triefende Nase. Aber das wird der Tee ändern.
Und wenn ich schon beim Tee bin, ist der Schritt zum Fasnachtschüechli klein. Das ist nämlich etwas von einzigsten, das mir an der Fasnacht wirklich gefällt. Nur leider werden sie schon nicht mehr verkauft! 🙁
Tag: 15. Februar 2005
Schnee, Schnee, Schnee, Schnee, Schnee, Schn
Schnee… ist es (und/oder er) nicht wunderbar? Alles geht ein bisschen langsamer und gemütlicher zu und her, und solange ich nicht auf dem Trottoir ausschlipfe und mir ein Bein breche ist es einfach nur schön! Hm… aus rein dramaturgischen Gründen sollte ich jetzt wohl schrieben, ich sei tatsächlich ausgerutscht und hätte mir das Bein gebrochen, sonst macht der Satz vorhin nicht so viel Sinn, oder? Aber ich habe mir kein Bein gebrochen, obwohl ich einige Male aus-, oder besser: umhergerutscht bin, gestern. Mit geschickten (und für den Aussenstehenden wohl nicht sehr intelligent aussehenden) Ruderbewegungen der Arme (Xeno Müller, pass auf, ich komme!) konnte ich meine Gleichgewichtslage stets stabil halten, so dass ich vom Auf-den-Hosenboden-Fallen verschont blieb. Das nächste grosse Abenteuer steht mir bevor, wenn ich mein Velo vom Bahnhof holen muss. Seit Sonntag steht es dort, also muss es spätestens… -sonntagmontagdienstagmittwoch- morgen dort wieder weg sein, sonst nimmt’s die Bolizey mit. Ich freue mich schon auf die Rutschpartie. Und besonders freue (?!) ich mich auf den Thunplatzkreisel! Im Winter und unter Schneeeinfluss sind die Autofahrer nämlich immer ganz besonders unvorsichtig!