Juhuiiii! Ich habe einen Korb bekommen!

Eigentlich hatte ich mich ja schon der Nachtuhe zuwenden wollen, aber so etwas bedarf der Erwähnung, der löblichen. Seit nunmehr circa schätzungsweise anderthalb Stunden weiss ich mich im Besitze eines Körbchens für auf den Gepächträger beim Velo. Eine geradezu umwerfende Erfindung, denn was kann es praktischeres geben als so ein Behältnis, das jegliche Last zu tragen vermag (so es denn der Pneu aushält, aber pladi habe ich ja glückerlicherweise (noch) nicht). Ist dies Behältnis dann noch mit Gaben gefüllt, die ein jedes Herz erquicken und zu heiteren Sprüngen veranlassen, dann bin ich selbstverständlich des Lobes voll. Zumal ich ja schon einmal das Vergnügen hatte, den Komfort, den so ein Körblein mit sich bringt, geniessen zu können, bis mir dann im letzten Sommer irgend so ein Depp mein Fahrrad entwendet hat. Aber jetzt bin ich wiederum voll ausgerüstet, und das erfreut mich dermassen, dass, nun ja. Einfach wirklich dermassen!
Das Bier befindet sich bereits im Kühlschrank; was nun noch zu Tun bleibt, ist, den Quietschelöwen auf den Lenker zu montieren. Damit ich mir auch in lärmigen Situationen auf der Strasse Gehör verschaffen kann.

Geschafft!

Nun. Du wirst dich wundern, wo der Beitrag vom 21. März geblieben ist. Ich werde es dir sagen: auf der Strecke. Auf der Strecke zum Erfolg, müsste es korrekterweise heissen. Und Erfolg definiere ich so, dass ich keine weitere Mathematikvorlesung besuchen muss. Dies verdanke ich meiner mündlichen Abschlussprüfung in eben diesem teuflischen Fach, das kaum Gnade kennt, mir aber ebendiese heute gewährt hat, indem ich, aber was interessiert dich denn das schon.
Machen wir es kurz, viele Worte darüber zu verlieren lohnt sich gar nicht, denn verbii isch verbii, und vorbei ist es nun, aber lies doch am besten gleich selbst: ich hatte heute die mündliche Math-Prüfung, und mit der 4.5, die ich dort erzielt habe, gereicht es mir zu einem genügenden Notendurchschnitt, was wiederum bedeutet, dass ich der Mathematik endgültig «Ufiderluege» sagen kann. Prächtig!

Meine Freude ist kaum wiederzugeben. Ich will es demnach gar nicht erst versuchen.