Ich bin so ein Huhn, es ist unglaublich. Vorhin, beim gletten (für die hauchdeutsche Leserschaft: bügeln) meines weissen Hemmlis (wiederum für die Brüder und Schwestern aus dem grossen Kanton: Hemdes), das ich morgen am Eidgenössischen brauchen werde, ist mir in den Sinn gekommen, was ich in England verpasst habe. Und zwar hatte es in unserem Zimmer — und nicht nur in unserem, neinnein, in jedem Zimmer! — eine Hosenbügelfaltenbügeleinrichtung! Ein merkwürdiges, in der Wand verankertes Teil, in welchem man die Hosen einspannen, den Timer stellen, und nach 30 Minuten druckfrische Bügelfalten in Empfang nehmen konnte. Hätte nehmen können, muss ich sagen, denn ich habe es selbstverständlich verpasst, diese Höllenmaschinerie auszuprobieren. Dabei hätte mir so eine Bügelfalte bestimmt herausgezeichnet gestanden, zumal es meine schwarzen Konzerthosen wirklich nötig hätten, wieder mal so richtig geglättet zu werden.
Item, ich werde auch so morgen den einen oder anderen Ton treffen. Mehr dazu gibt’s eventuell ein andermal, jetzt muss ich ins Bett, immerhin fährt morgen mein Zug bereits um 6:36 (Gleis 2. So viel weiss ich bereits. Vorbereitung ist alles). Gutes Nachti!