Mehr als 22 Grad in der Aare! Superzäpfe!

Heute um 13:32 erreichte mich ein eMail von aaremarzili.info, das mich dahingehend aufklärte, dass die Wassertemperatur der Aare um 12:10 sagenhafte 21.5 °C betragen habe. Keine Frage, dass ich mich wieder mit Marc an die Sonne legen und in die Aare tauchen musste. Beim dritten Aaregang betrug die Wassertemperatur sage und schreibe 22.2 °C, also knapp erträglich ;-). Und wenn ich jetzt auf der Website vorbeischaue, zeigt’s an, um 21:10 sei die Aare mit 21.6 °C durch Bern geflossen. Ist das nicht wunderbar? Ich bin ein grosser Fan warmer Wassertemperaturen.

Und auch wenn ich mich heute gehörig gerötet anstatt gebräunt habe, will ich morgen wieder dahin. Ich hoffe jetzt einfach auf einen hohen RGB-Faktor (Rot-Gibt-Braun), damit ich auf der BPS (Braun-Punkte-Skala) tifig nach oben klettern kann.

Was vielleicht als Nachteil der hohen (Luft-)Temperaturen und Sonneneinstrahlung genannt werden kann, ist die Ozon-Konzentration. Die lag ja heute wieder während Stunden über dem Grenzwert. Das dumme ist nur, dass sich die Regierung erst bei Werten über 240 µg/m³ (also dem doppelten des Grenzwertes) mal gemütlich zusammenzusetzen gedenkt, um eventuell darüber zu beraten, welche Massnahmen allenfalls getroffen werden könnten, wenn’s denn wirklich schlimm würde mit der O3-Belastung. Ehm… hallo? Die leiden wohl an Realitätsverlust? Wozu gibt’s dann überhaupt einen Grenzwert?

Kurz, Lang, Dick und Dünn

Um 8:50 ist es mir in den Sinn gekommen, um 8:55 stand ich vor dem Stauffacher. Doch der liess mich nicht rein. Wusstest du, dass er erst um 9:00 öffnet? Nun, ich auch nicht, bis vorhin.

Als ich die Türe überwunden hatte, brachten mich eine kurze Frage und einige wenige Schritte zum «Wühltisch», jenem Möbel mit der scheinbar willkürlichen Auslage an billiger Ware, die ansonsten jeweils auf der Gasse ihres Verkaufes harrt. Aber so früh am Morgen stand der Tisch natürlich noch im Laden drin. Trotzdem fand ich geschwind, was ich gesucht hatte: «Kurz, Lang, Dick und Dünn – Geschichte und Geschichten um die Bratwurst»! Das sind 44 Minuten voller Spiel, Spass und Spannung, gewürzt mit einer Prise Grillrauch und viel deutscher Volkstümlichkeit, und das alles im 16:9-Format. Ein echtes Schnäppchen für läppische 10 Fränkelein! Ich freue mich schon darauf, mir diesen cinématographischen Leckerbissen einzuverleiben!