Technoparties sind ja so etwas von asozial. Unglaublich.
Nicht ganz freiwillig (sagen wir: zu 90% war freier Wille dabei) bin ich heute Abend im Kornhaus gelandet, wo irgend eine riesige Technosause stattgefunden hat. Ich halte ja nicht viel von dieser Art Musik, Fönk, Dschäss oder Rock-à-la-Queen sind eher mein Ding. Nun, zwischendurch habe ich gegen ein wenig computergenerierte Musik auch nichts einzuwenden, aber wenn’s ein einer Lautstärke stattfindet, die eine normale Unterhaltung zum Ding der Unmöglichkeit macht, hört der Spass auf. Zum Glück haben sie gratis Ohrenstöpsel verteilt. Die 2 Pack, die sich momentan noch in meinem Hosensack befinden, werden mir im nächsten WK gute Dienste leisten.
Kommen wir auf das Argument der Asozialität zurück: bei einem Musikpegel von 120 dB und mit zwei Ohrenstöpsel im Gehörorgan kann man nicht kommunizieren. Nein, versuche gar nicht erst, dagegen zu argumentieren. Ich habe es heute selber festgestellt: es ist unmöglich. Deshalb sind Technoparties eine asoziale Angelegenheit. Da lobe ich mir eine gemütliche Portion sonus fluctus. Oder auch ein Bitz Schöftland. Wenn die nur endlich eine CD herausgeben würden…