Immer noch da? Ja!

Aber nicht mehr lange. Denn um 0:15 fahren wir ab.

Ich bin also tatsächlich noch da. Immerhin habe ich mittlerweile fertig gepackt. Oder glaube zumindest daran. Denn wirklich fertig gepackt habe ich zumindest gefühlsmässig nie. Kennst du das Gefühl, etwas vergessen zu haben, etwas Wichtiges sogar? Mich beschleicht es jedesmal, wenn ich irgendwo hin verreise. Dabei habe ich jetzt sogar ans Hawaiihemd gedacht! Auch die Brille habe ich eingepackt, und genügend Ersatzkontaktlinsen. Ebenso Badezeug, inkl. -schlarpen. Dazu ein Buch, eine Tonne T-Shirts und auch alle meine Bänggel, die ich fürs Perkussionieren benötige. Die Noten hab ich, die ID, das Formular E111… eigentlich kann nichts mehr schief gehen. Aber das Gefühl bleibt, das mühsame, nagende. Henu. Spätestens fünf Minuten, nachdem wir abgefahren sind, wird es mir in den Sinn kommen. Und €uro habe ich ja dabei. Notfalls kaufe ich mir ein Flugbiljeh, und komme zurück, das Vergessene in Bern zu holen ;-).

Jetzt heisst es aber endgültig: Kalimero und ufideluege!

PS: Soeben fällt mir etwas ein, das ich vergessen habe: Ein Griechisch-Führer, wo so überlebenswichtige Sätze stehen wie: «Entschuldigung, Ihr Schuhbändel ist offen!», oder: «Pardon, gnädige Frau, wo befindet sich das nächste Theater?» Aber ich glaube, ich werde es auch ohne diese beiden Sätze schaffen. Bis denn!

Griechenland? Ich komme sofort!

Ich bin für die nächsten beiden Wochen in Griechenland.

Da ich nicht weiss, ob ich heute sonst noch dazu komme, verabschiede ich mich jetzt schon. Momentan bin ich noch am gletten, und gepackt habe ich noch gar nicht. Dabei verreise ich doch für ganze zwei Wochen! Und zwar mit dem orchestra giovane nach Griechenland, genauer: auf die Insel Kefalonia, ganz genauer: nach Lourdata, noch ganz viiiel genauer: in die Pension Thalassino Trifilli. Und zwar werden wir da während der ganzen Zeit viel am Strand liegen, Üben, am Strand liegen, Spiele spielen, am Strand liegen, Tzatziki essen, am Strand liegen, Ouzo trinken, am Strand liegen, und vielleicht zur Abwechslung auch mal am Strand liegen.
Eben: Abreisen tue ich heute, und wieder in der Schweiz ankommen am 16. Oktober. Dazwischen werde ich weder eMail noch Kommentare beantworten können, noch das Telefon abzunehmen oder zu chatten in der Lage sein. Sollte also in der Zwischenzeit mein Server abliegen oder sonst etwas weltbewegendes geschehen (es könnte da sein, dass Alec von Graffenried die Frau Rytz als Gemeinderätin doch noch ablöst! Nächsten Freitag wird nachgezählt!) — ich werde es nicht flicken können.
Dann wünsch mir also schöne Ferien, ich wünsch‘ es dir auch. Bis dann denn!