Telefonwerbung

Blablabla…

Im Moment habe ich da so eine mühsame Buchtante am Telefon. Die erzählt mir, dass sie ganz viele ganz gute Bücher zu ganz günstigen Preisen anbieten kann. Sie erzählt mir von irgendwelchen Büchern, die ich weder kenne noch kennen will, worum es geht. Die redet und redet und redet. Das ist praktisch, denn dann muss ich nicht so viel Antworten und kann ganz gäbig daneben diesen Beitrag schreiben. Es ist mir dann auch nicht so langweilig am Telefon.
Nur leider hört die nicht mehr auf zu Quasseln.

Man stelle sich vor, was wäre, wenn…:

Moment, ich suche mal ein Mikrophon…
Ok, ich nehme auf. Und die spricht, und spricht, und spricht… sie tönt noch sympathisch. Was wahrscheinlich am dezenten Walliserakzent liegen wird.
Nun sind wir von den Büchern zu den CDs gelangt. Anscheinend haben sie im Jazz-Bereich nicht viel zu bieten, und auch punkto Queen sieht’s düster aus. Dann gehen wir halt zu den DVDs. Hier bediene ich mich einer kleinen Notlüge, indem ich schwindele, ich hätte weder DVD-Player noch Videorecorder. Und schon sind 20 Minuten vorüber, und das Gespräch wird beendet.

Keine Aufnahme ohne Tondokument (alles MP3): Die Dame preist Bücher an (232 KB), eine Queen-CD und eine Jazz-CD-Kollektion (181 KB), aber auch bei Pink Floyd kennt sie sich aus (37 KB), und gibt mir sogar einen persönlichen Tipp (45 KB)! Dass ein Versand aber keinen Sinn macht, wenn’s nichts dabei hat, was mir gefällt, merkt sie dann aber selbst (35 KB).

Muss das ein Sch***-job sein… 😐

Nachtrag: Wie gut, wenn man rechtskundige Bürger in seinem Bekanntenkreis hat! Auf einen Geheimtipp hin entferne ich also alle belastenden Dokumente, entschuldige mich bei der durchaus sympatisch geklungen habenden (sic!) Telefondame für allfälliges Ungemach und bedanke mich für den Hinweis bei Mich.

Lang lebe Jabber

Ich habe einen Jabber-Account! Juhui!

Jabber. Jabber? Jabber! Es tönt zwar ein wenig nach «Sabber», hat damit aber ungefähr so viel zu tun, wie George W. Bush mit gekonntem Regieren. Nun aber fertig Politik.

Jabber ist ein Open-Source-IM-Service. Sagt dir das nichts? Nun. Vielleicht kennst du ICQ. Damit lässt sich übers Internet mit anderen Leuten chatten. Jabber ist ähnlich. Aber Jabber ist Open-Source. Und deshalb dem ICQ unbedingt vorzuziehen.
Und seit Neuestem bin auch ich per Jabber erreichbar, genau gesagt, seitdem auf meinem Server nun auch noch ein Jabber-Server läuft. Du erreichst mich unter meiner Jabber-ID manuel@fritteli.ch. Ja, ich weiss, das sieht genau so aus, wie meine eMail-Adresse. Deshalb kann man es sich auch so gut merken!

Wenn auch du jabbern möchtest — das ist gar kein Problem! Installiere einfach einen Jabber-fähigen IM-Client (unter Linux z. B. gaim), und verbinde mit deinem gewünschten Usernamen zu fritteli.ch, und schon wirst du automatisch aufgefordert, ein Passwort einzugeben — fertig ist dein Jabber-Account! Mein Jabber-Server ist übrigens TLS- und SSL-fähig. Sicherheit bei der Datenübertragung ist also garantiert.