Woche 1: Die Heisse

So toll ist ein Sommer-WK auch wieder nicht. Ich glaube, während diesen 5 Tagen habe ich nur einmal geschwitzt, und zwar von Montag bis Freitag ununterbrochen! Heiss war es, süttigheiss. Speziell heiss war es donnerstags im unklimatisierten Car, in Bern, und in Genf sowieso (36 °C!). In Genf erst recht, zumal wir dort durch den Herrn Oberst Soundso erfahren mussten, dass das Spiel -entgegen meiner bisherigen festen Überzeugung- keine Selbstbefriedigungstruppe für den Veteranenverein sei! Ich bin froh, hat mir der Herr Oberstleutnant die Augen geöffnet. Und nun bin auch ich, ganz wie der Herr Major, der Meinung, dass wir unbedingt mehr militärische Einsätze wie Fahnenzeremonielle und Brevettierungen umrahmen müssen. Da hat der Herr Hauptmann absolut recht. Immerhin hat er ja auch eine gewisse Erfahrung, als Oberleutnant, auch wenn er seinen eigenen Angaben zufolge unsere musikalische Leistung nicht beurteilen kann, der Herr Leutnant. Aber als Füselwachtmeister ist das auch nicht seine Aufgabe.
Ich bin abgeschweift.
Ich hätte noch so viel zu erzählen, zum Beispiel, dass ich am Donnerstag um vieruhrinderfrüh aufgestanden bin, dass ich in der ersten WK-Woche schon häufiger in der Beiz war als bisher im ganzen Jahr, dass ich erst am Dienstag morgen einrücken muss, dass mir der Leutnant trotz Frisch-Ab-Presse einen sehr angenehmen Eindruck macht, dass man in Suhr auch Ping-Pong spielen kann, dass ich noch kein Päckli bekommen habe (mich dies aber auch nicht stört), dass man heuer duschen kann, sooft und wann man will, dass der Kiosk formidabel organisiert ist, dass wir durchschnittlich zwei Mal täglich Fleisch mit brauner Sauce essen, jedoch bis jetzt noch keinen Johnny vorgesetzt bekommen haben, oder dass ein Klarinettist aus Hubis Humpa-Musik mitspielt, nämlich der Pesche. Aber, naja, so interessant erscheint mir das alles bei näherer Betrachtung nicht zu sein.
Dafür habe ich eine andere Interessantheit zu bieten. Siehe rechts, im Menu: in der Rubrik „Netzware“ siehst du den „GeoURL„-Knopf. Klicke ihn, und du wirst erfahren, welche Websites in meiner Nähe sind. Üüh, das war schrecklich unglücklich ausgedrückt. Am Besten vergisst du den vor-vorderen Satz gleich wieder und klickst einfach mal auf den GeoURL-Button.

2 Gedanken zu „Woche 1: Die Heisse

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