Autoservice

Heute war so ein richtig wunderbar-schöner Tag, mit Sonnenschein und Vogelgepfiff. Klar, da muss ich natürlich mein Auto in den Service geben, damit’s dann parat ist, wenn’s auch wieder wärmer ist, schliesslich will ich wieder mal einige Runden drehen. „Aber du chasch doch gar nid fahre!“ protestierst du! Pah, von wegen! Klar kann ich fahren, und ich bin auch schon gefahren!
Mit bloss 1.82 cm³ ist das auch kein Problem. Denn ich spreche von keinem anderen Auto als von meinem ferngesteuerten Benziner.
Seit über einem Jahr (oder waren’s sogar mehr als zwei?) stand er in einer Ecke meines Zimmers und wurde vom Staub regelrichtig erdrückt. Heute habe ich mich seiner erbarmt, und den ganzen Tag im Keller zugebracht. Ich habe ihn auseinandergerupft und in seine Einzelteile zerlegt, ihn gründlich geputzt und nun lasse ich ihn zum Trocknen über Nacht ruhen, damit ich ihn morgen wieder assemblieren kann. Ja, richtig, ich habe die Teile sogar mit Seifenwasser geputzt! So gründlich bin ich noch nie zu Werke gegangen. Sogar der Motor lässt sich wieder bewegen, der war so unglaublich verhockt (weiss da jemand den korrekten Hauchdeutschen Ausdruck dafür?), dass ich Angst haben musste, die Starterleine könnte reissen. Aber einige Tropfen Öl haben auch das in den Griff bekommen.
Das Resultat meiner heutigen Arbeit kannst du hier bestaunen: In seine Einzelteile zerlegt trocknet das Autöchen gemütlich vor sich hin und harrt der Dinge, die da kommen mögen.
Das Auto, in Einzelteile zerlegtNochmal das Auto, immernoch in Einzelteile zerlegt

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