Ein schlechter Tag zum Fahrradfahren

Zuerst springt die Kette raus, und dann hat der Reifen pladi. Mühsam.

Es muss eine böse Aura über jenem Ort schweben. Jener Ort, das ist dort, wo der grosse Stutz vom Bierhübeli hinunter kommt, direkt bei der grossen Kreuzung hinter der Reithalle. Es ist mir nämlich heute zum dritten Mal passiert, dass dort, das heisst, noch ein wenig weiter, schon fast unter der Brücke, wo der Zug darüber donnert, dass also dort die Kette raus gesprungen ist am Velo. Mühsam! Wieder einmal musste ich mich fortbewegen wie auf einer Draisine, was nun wirklich nichts Angenehmes ist. Item, so schlimm ist es ja dann doch nicht, obzwar ich keinen Latexhandschuh dabei hatte, konnte ich die Kette gäbig mit einem Papiernastüechil wieder einhängen.
So ein Nastüechli nützt mir aber nun rein gar nichts. Denn als ich vorhin mein Fahrrad parkierte, vernahm ich das sattsam bekannte Zischen entweichender Luft, und tatsächlich war der Pneu schon ganz pfluderig. Näheres Hinschauen offenbarte, dass der Reifen irgendwie undicht ist. Ich kann es mir nicht ganz erklären, was da genau vor sich geht, aber vielleicht habe ich ja ein Schlauchlos-Reifen-Fahrrad erworben, und nun sind die Reifen abgewetzt und undicht? Wer weiss… ich werde es morgen herausfinden, wenn ich es repariere (ausgerechnet das Hinterrad! Das gibt wieder eine Heidenbüez!).

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