Ein Schotte in Bern

Dudelsäcke sind schon merkwürdige Instrumente. Da ist zum Einen dieses ständige „Uääää-iiiiiiiiiiiiiiiihh“, das die gedudelsackte Melodie untermalt, zum Anderen ist da der Dudelsackspieler. Wie es scheint, kann man ja Dudelsack nicht in normaler Alltagskleidung spielen. Nein, es scheint zwingend erforderlich zu sein, einen Kilt zu tragen. Nun, für einen rechten Dudelsacker, ist ein Kilt selbstverständlich Alltagskleidung, das mag stimmen…

Wie dem auch sei, heute habe ich am Bärenplatz einen Dudelsack samt zugehörigem Dudelsackspieler in obligatem Kilt gesehen — samt jungem zugehörigem Dudelsackspieler, sollte ich sagen, der war wohl noch um einiges jünger als ich. Da habe ich mir die obigen Gedanken gemacht. Und es hätte mich ungemein gelüstet, ihm den Rock zu lüpfen, um festzustellen, ob er unter dem Kilt wirklich nichts anhat. Denn nur daran kann man einen echten von einem falschen Dudelsacker unterscheiden.

Was der Sinn dieses Beitrages ist? Ich weiss es nicht genau. Aber das spielt auch keine Rolle, solange ich mit einem feinen Nidletäfeli vom Caramelier vom Märit im Mund vor dem Computer sitzen kann 🙂 .

6 Gedanken zu „Ein Schotte in Bern“

  1. hehe, leider war das aber keine schottin… dürfen die überhaupt dudelsacken? müssen die nicht zuhause bleiben, kochen, waschen und auf die kinder aufpassen, die schottinnen? 😉

  2. ich hab den heute auch gesehen, schon zum zweiten mal. diesmal mit kollege, der trommelte dazu. aber nicht im kilt! 😉
    kann mir irgendjemand sagen, wie der junge mann heisst?

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