Eis, zwöi, drü, es ganzes Chaussignon voll Outo!

Ich bin noch ganz ausser mir! Es grenzt an ein Wunder, dass ich überhaupt die richtigen Tasten finde, um meinem erregten Gemütszustand Luft zu verschaffen. Zum kotzen ist das!

Da kommt ein monegassischer Fürst in die Schweiz, um das Exwi zu besuchen, weshalb auch immer, aber über Sinn und Zweck von Staatsbesuchen will ich mich hier nicht weiter auslassen. Dieser Fürst — oder ist’s bloss der Prinz? Egal. — kommt nicht alleine, sondern er bringt noch unseren Bundesrat Leuen-eeehm-berger mit. Und auch das genügt noch nicht, denn eine ganze Entourage, von Coiffeur über Visagistin bis hin zum persönlichen Chefkoch, will auch dabei sein, jedenfalls erweckt es den Eindruck. Weshalb sonst würden sage und schreibe sieben von diesen schwarzen Luxuskarossen vor dem Exwi einfahren!? Sieben dicke Mercedesse, wo doch ein einziger, sympathischer Mini locker ausgereicht hätte, so ein dicker ist unser Bundesmoritz ja auch nicht, und auch der Fürst hätte locker auf dem Rücksitz platz gehabt.

„Die hei dänk soviu Chäre, damit me nid weiss, i welem dervo dass dr wichtig Tüp hocket“, hat jemand gesagt. Jaja, sicher! Deswegen flattert auf dem Auto des Fürsten ja auch ein prominentes Monacofähnli! Das fügt sich nahtlos in die Umgebung ein. Die perfekte Tarnung, fürwahr.

Und der Gipfel ist ja wohl, dass ich wegen dem Tamtam mein Fahrrad nicht auf der Strassenseite des Veloständers parkieren durfte. „Nei, bitte nid dert absteue!“ wurde ich zurechtgewiesen, und musste norgedrungen auf die Trottoirseite ausweichen. Sone Blödsinn.

Das rrrrrrregt mi uf!

Nachtrag: HA! Aus gut unterrichteter Quelle war zu erfahren, der Fürst wolle sich am Exwi über Klimapolitik unterhalten. Passend, mit 7 fetten Autos vor dem Haus!

3 Gedanken zu „Eis, zwöi, drü, es ganzes Chaussignon voll Outo!“

  1. Gäu Daniela, u das erhäht d Transpiration, u Wasserdampf isch eis vo de schterchere Trybhusgas! Chill out, Fritteli, schüsch muesch der de e haube Cantimeeter Meeresschpiegu la aarächne!

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