Morgenjoggen

1:12’02“ zeigte meine Stoppuhr heute Morgen um halb Neun an, als ich nach knapp 10 Kilometern (genauer: 9412.3 Metern) mit brennenden Lungen und schmerzenden Beinen wieder zu Hause eintraf. So eine Schnapsidee! Am Morgen go seckle! Aber irgendwie ist es doch ein wenig befriedigend, wenn man sich dann unter die warme Dusche stellen kann. Das Problem ist nur, dass der Muskelkater schon jetzt anfängt! Ich hatte mir ja eine Gnadenfrist bis Morgen erhofft, aber damit war wohl nix. Oder sind’s einfach nur Gelenkschmerzen vom übermässigen Gebrauch? Seit ich aus dem Gymer raus bin habe ich immerhin kaum mehr Sport getrieben, und so ist sich das mein Körper nicht mehr so gewöhnt. Aber was soll’s, vielleicht gehe ich ja morgen wieder?
Ich habe nämlich einige interessante Entdeckungen gemacht:

  1. Beim Tierpark stinkt’s schon um zwanzig nach sieben des Morgens nach Tieren.
  2. In der Ka-We-De steht ein Tannenbaum mitten auf dem Eisfeld!
  3. Am Morgen sind alle Pfützen gefroren.
  4. Die Mehrheit der Leute grüsst einen vorbeihechelnden Jogger. Vorallem die Hundehalter.
  5. Man merkt gar nicht richtig, wie die Sonne aufgeht. Plötzlich ist’s einfach hell.
  6. Die Lautäusserung des Säbelschnäblers ist „Plütt, plütt“, bei Erregung schnell. (Nachzulesen auf der entsprechenden Info-Platte vor dem Vivarium im Dählhölzli.)

Und wie die heute Morgen erregt waren, die Säbelschnäbler! Ein hueren Geplütter! Die sind sogar aufeinander rauf gehupft! Die spinnen, die Vögel. — So, und wenn du nun noch wissen möchtest, wo ich denn genau durchgerannt bin (ich gebe zu: zwischendurch habe ich mir eine kleine Verschnaufpause gegönnt. Aber schliesslich soll man sich ja immer noch steigern können!), dann klick einfach auf die kleine Karte untenzuche, und schon erscheint eine grössere Version davon (Massstab 1:12500).
Karte meines Weges

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