Neue Statistiken!

Ich habe gerne virtuelle Hosts! Aber bevor ich den nicht-allzusehr-an-der-Technik-interessierten-Leser schon abschrecke, bevor er überhaupt begonnen hat, richtig zu lesen, will ich zuerst– nein doch nicht. Ich hatte mir eine so wunderbare Einleitung überlegt, die den Umweg über die virtuellen Hosts nimmt, bevor das Gespräch dann auf das eigentliche Thema gelenkt wird, dass ich sie jetzt nicht einfach so fallen lassen kann. Also rhabarbere ich jetzt (nur ganz kurz!) am Anfang etwas über diese virtuellen Hosts, und dann komme ich zur Sache. Beginnen wir also nochmal von vorne.

Ich habe gerne virtuelle Hosts! So ist es möglich, dass du, wenn du nach http://pub.fritteli.ch surfst, etwas anderes siehst, als wenn du https://www.fritteli.ch besuchst, obwohl beide, pub und www, auf der gleichen Maschine gehostet werden, ja, sogar vom selben Server! Apache macht’s möglich. Und weil ich virtuelle Hosts so gerne habe, habe ich vorhin gleich einen weiteren eingerichtet (und damit ist die Überleitung zum Fleisch am Knochen geglückt): http://stats.fritteli.ch/. Da kannst du dir jederzeit die Zugriffsstatistiken für die meisten meiner Webserver anschauen. Besonders interessant dürfte natürlich der www sein, aber auch ganz spannend ist zum Beispiel auch der pub, und überhaupt ist so eine Zugriffsstatistik schuderhaft aufregend! Besonders, wenn sie nun nicht mehr vom Webalizer generiert wird, sondern von awstats. Das liefert nämlich viel mehr Informationen. So konnte ich z. B. sehen, dass mein Server schon von Würmern attackiert wurde, oh Schreck! Aber Gefahr zur Veranlassung besteht keine.
Noch zu erwähnen bliebe vielleicht, dass den Statistiken erst ab April 2005 wirklich zu trauen ist. Die älteren (bis und mit März) stammen noch aus dem Log des alten Servers, und da wurden alle virtuellen Hosts in einer einzigen Datei gemeinsam erfasst. Erst mit dem neuen Server ist es mit in den Sinn gekommen, separate Logs zu erstellen. Tja, was so ein kleiner Wechsel doch alles ausmachen kann…

Fertig!

Es ist vollbracht: der neue Server steht unter meinem Pult und arbeitet. Ich hoffe, du merkst etwas von der grösseren Performance. Bei mir im LAN jedenfalls tun sich da neue Welten auf!
Ein klitzekleines Problem gibt’s allerdings noch… der Mail-Server will noch nicht so ganz. Also, wenn du mir eine dringende Mitteilung zu machen hat, tu das an m.fried@gmx.net, bis ich mein qmail (sic!) hier korrekt eingerichtet habe.

Neuer, grösser, schneller, besser!

«… fro-ho-je-he fro-je dich, oh Chris-ten-heeit Besucher-heit…»
Denn siehe, es ward Licht. Und zwar konnte ich gestern einen neuen (Occasion-)Computer aquirieren, der zu noch unbestimmtem Zeitpunkt den momentan eingesetzten Server ersetzen wird. Der jetzige Server besitzt einen 200-MHz-Pentium-Prozessor (jööh!) und ist mit 72 MB RAM ausgestattet (härzig!). Der neue strotzt vor Kraft mit einem 600-MHz-Pentium-III (Wow!) und seinen -vorerst noch- 128 MB RAM (botz!). Den Hauptspeicher werde ich noch etwas ausbauen, es sind noch 2 leere Slots auf dem Board vorhanden, also wird sich da wahrlich ein Quantensprung manifestieren, wenn die neue Maschine dann im Einsatz steht.
Wann es so weit sein wird, weiss ich noch nicht. Du hörst wieder von mir!

Windows macht alles kaputt! Fast, jedenfalls.

Windows ist doof. Ich wollte vorhin nur kurz nachcschauen, ob diese Windows95-Bootdiskette, die ich gefunden habe, ein fdisk enthält, also tippte ich am Prompt fdisk ein, und siehe da, es tat. Also beendete ich’s wieder, notabene ohne irgendwelche Änderungen zu bestätigen und speichern. Ich startete den Computer neu, und was passierte? Mein Grub blieb hängen! Argh! Unter Linux ist man sich gewöhnt, dass ein fdisk absolut nichts an der Harddisk verändert, ausser man bestätigt am Ende ausdrücklich mit einem Write changes to disk oder so ähnlich. Nun, dass dies bei der Windows-Version nicht so ist, hätte ich mir ja eigentlich denken können. 😉
Zum Glück lässt sich Grub ganz gäbig flicken: mit einer CD ins Linux booten (die Knopicillin-CD vom c’t leistet mir da gute Dienste), grub eingeben, dann mit root (hd0,0) und setup (hd0) neu installieren, fertig.