Experiment Nr. 1: gestorben

Mit grosser Enttäuschung muss ich zur Kenntnis nehmen, dass die Temperatur vor dem Fenster schockierende 4 Grad über Null beträgt.
Bei solch unvorgesehen hohen Temperaturen muss nun leider ein Experiment, welches mir sehr am Herzen lag, ausfallen, dessen Name da lautete: „Was passiert, wenn man Seifenblateren in die eisige Luft entlässt?“ Ich hätte zu gerne gesehen, wie so eine Blase mitten in der Luft zu Eis erstarrt, und dann– ja, was eigentlich? Wäre sie weiter geschwebt? Wäre sie zu Boden gefallen? All diese interessanten Fragen kann ich nun nicht mehr beantworten, weil es schlicht zu warm ist! Da wird mir ganz kalt ums Herz.

2 Gedanken zu „Experiment Nr. 1: gestorben

  1. Hallo baeremani,
    Ja hiä ungä isches haut scho cheibä warm, aber ig cha dir d Bärgä numä empfählä. Ig säuber bi nämlech no gad hüt Morgä im Engadin gsi u dert isches uf aufäu gnuä chaud für dis Experimänt. Hüt morgä hets nämlech glatti -18°C gha. Auso fausdä mau Zyt fingsch dis Experimänt dürä ds füärä (o wed aut derfür gschnäu id Bärgä muäsch) wür mi ds Resultat sehr interessierä!

    Gruäss Vögäli

  2. Interessanter Vorschlag! Aber ich denke, ich warte lieber auf eine bitterkalte Nacht, als dass ich mich extra in die Berge begebe. Denn anders als der Prophet bin ich bereit zu warten, bis der Berg zu mir kommt.

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