Ortografhie isst Glükssahche. Rechtschreipung auch.

Zuweilen ist es die abschreckende Wirkung, die mich veranlasst, etwas nicht zu tun, oder amnenort nicht hinzugehen. Dem Konzertprogramm eines nicht näher zu bezeichnenden Vereins kann ich folgendes entnehmen:
Mit Helm und Hämmer ausgerüstet (…) bieten die [Name d. Red. Bekannt] mit (…) diverse Perkussionsinstrumenten ein musik- [tatsächlich befindet sich der Hyphenationsstrich an dieser Stelle!] alisches Spektakel (…).
Mit Helm und Hämmer? Wie wäre es mit: mit Helmen und Hämmern, oder dann mit mit Helm und Hammer? Hingegen mit diverse Perkussionsinstrumenten tönt nach arg kastriertem Divers. Dass Worttrennungen an der falschen Stelle geschehen, sieht man leider viel zu oft, auch in renommierten Zeitungen. Aber bei einem Programm, wo man sich so gut als möglich verkaufen will, sollte man schon darauf achten, dass so etwas nicht vorkommt!
Weiter geht’s:
Gekonnt vorgetragen von jugendlichen Musikaten zwischen 12 und 24-jährig.
Ich frage mich, was wohl so ein Musikat ist? Etwas ähnliches wie ein Unikat? Oder geht es eher in Richtung Antiquariat? Vielleicht Testat? Plagiat? Duplikat? Konglomerat, Kastrat, Akrobat? Glaubt man der Beschreibung des Programmes (Ein Feuerwerk des modernen Trommelns), könnte wohl letzteres zutreffen. Oder aber -ich werde langsam dreist!- es handelt sich um einen (huiuiui!) Tippfeler! (Ja, der Fehler ist Absicht ;-). Dass jenes zwischen 12 und 24-jährig für mein Empfinden völlig, aber einfach völlig im Schilf steht, will ich nicht weiter betonen, denn, wie gesagt, es handelt sich hierbei um mein ganz persönliches Empfinden. Und vielleicht empfinde ich ja falsch.
Vielleicht gibt’s ja diese Show bald nicht mehr, dann kann ich guten Gewissens nächstes Jahr das Jahreskonzert dieses ungenannt bleibenden Vereins wieder besuchen… wobei anzumerken bleibt, dass ich ja durchaus nichts gegen den blasenden Teil dieses Vereins habe. Zumal deren Teil des Konzertprogrammes fehlerfrei gestaltet ist. 😉

9 Gedanken zu „Ortografhie isst Glükssahche. Rechtschreipung auch.

  1. Eigener Flyer, eigene Website, Autogrammkarten, etc. Da sich die „Drömmer“ nicht mehr mit ihrem Verein identifizieren, sollten sie sich auch von ihm trennen und ihnen an ihrem sonst äusserst gelungenen Jahreskonzert nicht noch über eine halbe Stunde Zeit stehlen. Ich habe mir also schon überlegt, ob ich während dieser Zeit an die Bar gehen soll.

  2. getraut sich denn niemand, im entsprechenden gästebuch mal einen etwas -gelinde ausgedrückt- kritischen eintrag zu machen?

  3. Ich war nicht da, leider (ja, leider!), darum schreibe ich dort nichts ins Gästebuch. Würde mich aber freuen, wenn das einer mit pointierter Feder übernehmen könnte!

  4. es ist hier nicht mal unbedingt die rede vom jms-gästebuch (das schauen die drömmers vielleicht gar nicht an) sonder vom sörfdrömmer-gästebuch. da hat es noch keine kritischen beiträge von pädu..

  5. ja, und die haben auch keine auftritte mehr, sondern gigs. aber ein gästebucheintrag von meiner seite führt doch nur dazu, dass etwa 20 drömmer über mich herziehen. da müssten schon noch ein paar andere mitmachen…

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