Traumberuf Kinokontrolleur

Kino ist etwas Wunderbares. Man kann sich in der gemütlichen Wärme hinsetzen und kriegt während mehr als 2 Stunden prächtige Unterhaltung von Kapitän Hans Spatz und seinen Mitpiraten geboten.
Noch viel lustiger als der Film selbst ist jedoch die Zeit vor dem Film. Dann nämlich, wenn die Leute in den Kinosaal strömen, um sich, wie schon gesagt, gemütlich einzurichten, muss man bloss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein: Kurz nach der Eingangstüre am Rand stehen muss man, und den Leuten wichtig in die Augen schauen, schon kommen einem die Billette zugeflogen. Da spielt es auch keine Rolle, wenn man noch Jacke und Rucksack anhat, schon alleine der Ort, wo man steht, gibt einem ein Kinoangestelltenimage. Und mit einem professionellen „Reihe drü, Platz sibenezwänzg“ könnte man das Ganze perfekt machen. Leider war ich ob den ersten Billetten, die mir vor der Nase geschwenkt wurden, so perplex, dass ich bloss ein halbwegs überzeugendes „Ja, merci“ zustande brachte, und danach nahm Hubis und meine Heiterkeit wohl überhand, was dann der Glaubwürdigkeit einen enormen Abbruch tat. Nichtsdestotrotz sollte ich mich beim nächsten Mal unbedingt wieder als Eintrittskontrolleur versuchen.

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