Ach, und noch was.

Das Spanferkel habe ich gestern vergessen. Und Wodka-Brause. Und ein Zwiefalter Klosterbräu.

Nun ist der Speisezettel aber komplett, und der Erinnerung halber will ich noch ein wenig aus dem Nähkästchen plaudern, zumal mir zwei Begebenheiten wieder in den Sinn gekommen sind, die der Erwähnung wert sind.

So richtig angefangen hat die Reise, als der Car vorfuhr. Der Straubhaar-Car. Der Car mit dem Rüedu am Steuer, dem einzigen, wahren Carfahrer dieser Welt! So ausgerüstet musste das eigentlich eine gute Reise werden. Aber erstens kommt es anders, und zweitens, wenn man Schach spielt.

Ich hatte den Hubi so etwas von in die Ecke gespielt, ich hatte noch ein Rössli und einige Bauern, und er nur noch einige lumpige Bäuerlein, und so opferte ich mal mein Rösslein, um ihm einen unangenehmen Bauern zu fressen, ich konnte es mir ja leisten, bei dem gewaltigen Figurenvorteil, den ich hatte.

Er machte darauf eine oder zwei Damen und hatte mich nullkommaplötzlich Matt gesetzt. Klassiker. So bin ich’s mir gewohnt. Nur gut, dass dieses unglückselige Spiel nicht in die Corni-Fritteli-Schachstatistik aufgenommen wird.

Zu guter Letzt habe ich eine wichtige Lebenserfahrung mit nach Hause nehmen können: Ein Wecker, der am Morgen mit einem Höllenkrach hemmungslos die morgendliche Stille durchschneidet, weckt viel besser, als ein Wecker, der leise zu düderlen anfängt und erst allmählich lauter wird. So habe ich denn heute wieder kaum ein Bein aus dem Bett zu schwingen vermögen, währenddem ich doch in deutschen Landen jeweils noch vor dem zweiten Weckergepieps mit schreckklopfendem Herzen stramm neben dem Nachtlager stand. Ich muss mir wohl mal einen neuen Wecker zulegen.

Ach ja, bevor ich’s vergesse: Wenn man den Bolzli beatboxen hören will, so muss man ihm bloss ein Mikrofon in die Hand drücken. Münsingen verwandelt sich daraufhin in einen brodelnden Hexenkessel voller Rhythmus und applaudierender Leute.

Ein Gedanke zu „Ach, und noch was.“

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