(K)ein Hammer

„Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen“, wusste schon P. „brevetto“ B. aus W. b. B., und getreu seinem Motto durfte ich es natürlich nicht unterlassen, am heutigen Zibelemärit ein Hämmerlein zu kaufen. Ich gedachte, damit meinen Bürokumpanen und -innen zu erhöhtem Denkvermögen zu verhelfen.

Hätte ich gewusst, von welch lützler Qualtät diese Schlaginstrumente heutzutage sind, hätte ich wohl von meinem Kauf abgesehen. Ich erwarb drei Stück à 2 Franken, damit ich nicht nur mich, sondern auch meine zwei Begleiter rechtschaffen ausstatten konnte. Der erste Hammer überlebte nicht einmal ein erstes Schläglein, doch erhielten wir vom Hammerhändler, vor dessen Stand das Malheur geschehen war, kulanterweise kostenlosen Ersatz.

Auf dem Weg ins Büro krachte dann der zweite Hammer. J. G. aus B. war beim Ankurbeln seines eigenen Denkvermögens ein bisschen übermotiviert vorgegangen.

Keine zehn Minuten im Büro, und der dritte Hammer verabschiedete sich, nachdem mit U. G. aus B. – manche mögen ihn von seinen Auftritten auf stuetzredli.ch her kennen – das Kind im Manne durchging und er mit gar grossem Krafteinsatz die Grosshirnrinde von S. G. aus M. zu höchstleistungen anzuspornen versuchte.

Nun habe bloss noch ich mein Hämmerlein, denn ich habe grosse Sorge getragen. Aber wer weiss, vielleicht muss es heute Abend noch dran glauben. Ich habe nämlich im Gefühl, dass ich mich durchaus noch dazu durchringen könnte, mich nochmal ins Getümmel zu stürzen.

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