Ob man der Gerechtigkeit halber wohl doch jeden Tag rasieren sollte? Schau dir an, was die Frauen der «National Organization of Social Crusaders Repulsed by Unshaven Faces», kurz NoScruf, dazu meinen.
Autor: Manuel Friedli
R.I.P., Spinne.
Ding-Dong, die Spinn‘ ist tot. Das ist zwar brutal, aber eigentlich doch sehr erfreulich.
Du erinnerst dich bestimmt an die Spinne, die sich letzten Freitag frecherweise in unserer Küche promeniert hat. Um es gleich vorneweg zu nehmen, und damit den Bolzli zu beruhigen: Die Spinne ist nicht mehr (das ist nun also quasi mein Geburtstagsgeschenk an dich, Bolzli: eine Tote Spinne! Nett, gell?). Zum Beweis kann ich folgendes Bild antreten lassen, welches die doch ziemlich arg gebeutelte und geplättete Spinne in ungesund wirkender Verkringelung auf dem Boden zeigt:
Ich bin froh, nun wieder bedenkenlos in die Schuhe schlüpfen, die Vorhänge ziehen oder den Schrank öffnen zu können, ohne Angst haben zu müssen, der Kopf werde mir von einem Spinnenmonster abgebissen.
Zwirbelbilder
Ich breche das «Verkehrte-Bilder»-Experiment wohl wieder ab. Bis sich so eine Seite aufgebaut hat, dauert’s eine halbe Ewigkeit, was wohl an der Schmalbrüstigkeit meines Server-Böxlis liegt. Aber, hehe, das Pröbeln war dennoch ganz lustig. Eine Hubacher’sche Flickr-Seite (hier im Original) sieht wirklich amüsant aus, wenn sie durch den Bilderfilter gerasselt ist. Natürlich habe ich mich nicht mit einem blossen Auf-den-Kopf-Stellen begnügt. Aber schau am Besten selbst:
Upside-Down-Ternet
Zufälligerweise bin ich heute auf folgende Seite gestossen: Upside-Down-Ternet. Da habe ich mir gedacht: Warum habe ich Lööl unser WLAN verschlüsselt? Es wäre doch viel lustiger (und listiger ;-)), einfach auch alle Bilder auf den Kopf zu drehen, wenn sich ein armer Sünder unberechtigterweise über unseren Internetanschluss durchs Web klickt! Eine super Idee. Probiere ich gleich aus
Traumberuf Kinokontrolleur
Kino ist etwas Wunderbares. Man kann sich in der gemütlichen Wärme hinsetzen und kriegt während mehr als 2 Stunden prächtige Unterhaltung von Kapitän Hans Spatz und seinen Mitpiraten geboten.
Noch viel lustiger als der Film selbst ist jedoch die Zeit vor dem Film. Dann nämlich, wenn die Leute in den Kinosaal strömen, um sich, wie schon gesagt, gemütlich einzurichten, muss man bloss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein: Kurz nach der Eingangstüre am Rand stehen muss man, und den Leuten wichtig in die Augen schauen, schon kommen einem die Billette zugeflogen. Da spielt es auch keine Rolle, wenn man noch Jacke und Rucksack anhat, schon alleine der Ort, wo man steht, gibt einem ein Kinoangestelltenimage. Und mit einem professionellen «Reihe drü, Platz sibenezwänzg» könnte man das Ganze perfekt machen. Leider war ich ob den ersten Billetten, die mir vor der Nase geschwenkt wurden, so perplex, dass ich bloss ein halbwegs überzeugendes «Ja, merci» zustande brachte, und danach nahm Hubis und meine Heiterkeit wohl überhand, was dann der Glaubwürdigkeit einen enormen Abbruch tat. Nichtsdestotrotz sollte ich mich beim nächsten Mal unbedingt wieder als Eintrittskontrolleur versuchen.