Was ist das für ein Tintenfleck?!

Solltest du kürzlich deinen Browser-Cache geleert haben, und dich nun fragen, was da in der Adressleiste für ein neues Symbölchen auftaucht (man nennt es das Favicon), wenn du meine Seite ansörfst, dann sei beruhigt: das war ich.
Seit geraumer Zeit, genauer: seit 1998 hängt an meiner Zimmerwand eine Kohlekarrikatur meines Profils. Das habe ich nun endlich gescannt und in ein Icon gepresst. Wie, du kannst gar nichts erkennen, weil es zu klein ist? Dacht‘ ich’s mir doch. Jedoch, verzage nicht, Rettung naht. In kleiner (500 x 543 px, 8 kB) sowie grosser (1119 x 1215 px, 252 kB) Form. Wie unschwer zu erkennen ist, hatte ich zu jener Zeit das zweifelhafte Vergnügen, Träger einer Plättlispange zu sein…

1 + 1 = 2? Nö!

Ich begreife das echt nicht. Heute Abend auf DSF: wieder einmal eine dieser bescheuerten Ratesendungen (bei denen man anscheinend gar nicht gewinnen kann). Folgende Aufgabe:

Der 23. Trainer Didi Doofi hat folgende Aufgabe:
                1111 Euro
plus             999 Euro
plus neunundneuntzig Euro
plus             888 Euro
-------------------------
                ???? Euro

Helfen Sie dem doofen Didi und addieren Sie alle Zahlen!

So. Dass man «neunundneunzig» eigentlich ohne «tz» schreibt, weiss man beim DSF anscheinend nicht. Dafür haben sie exotische Rechenmethoden! Und zwar habe ich natürlich mal ein wenig mitgerechnet, und ich kam auf 3097 Euro. Dann rief eine Frau an, und nannte diese Zahl. MÖÖÖÖÖH – falsch! Nanu? Sollte ich mich etwa verrechnet haben? Ich rechnete nach und kam auf dasselbe Ergebnis. So verharrte ich in Ungewissheit, bis das Spiel zu meinem grossen Erstaunen aufgelöst wurde. Die gesuchte Lösung lautete 14105 Euro. Hoppla! Wenn mir irgendjemand auf dieser grossen, weiten Welt eine auch nur halbwegs einleuchtende Erklärung bieten kann, wie man auf diese Zahl kommt, ich wäre äusserst dankbar! Eine lobende Erwähnung in diesem meinem Tagebuche wäre dir gewiss!

Nachtrag: gerade eben fällt mir auf, dass in der Aufgabenstellung vom «23. Trainer» die Rede ist. Sollte man diese 23 etwa auch dazuaddiert haben sollen? Und wenn ja, sollten sich etwa noch mehr Zahlen so heimtückisch versteckt gehalten haben?

Zurück von Zürich

Müde bin ich, aber immerhin zurück. Sie haben mich nicht gefressen, die Zürcher, und eigentlich sind sie ja ganz lieb. Für ihren Dialekt können sie ja schliesslich nichts, und ich muss zugeben, Zürich ist eine recht schöne Stadt, zumindest das wenige, was ich davon gesehen habe.
Ganz im Gegensatz zu Stein am Rhein. Das ist nicht einfach recht schön, das ist schier unglaublich wunderbar! Mit seinen atemberaubend bemalten Fassaden, den verwinkelten Gässchen und dem mittelalterlichen Charme kann es eines jeden Besuchers Herz zum schmelzen bringen! So ein schönes Städtchen habe ich wirklich noch nie gesehen. Und dann gibt’s dort erst noch einen lustigen Nachtwächter, der allergattig Geschichtlein zu verzellen hat.
Ach ja, beim WJMF haben wir in Konzert- und Marschmusik je den 1. Platz gemacht. Ich bin jetzt quasi ein Weltmeister…