Hast du schon mal ein Werbeplakat von Nahem angeschaut? Ich meine ein richtiges Werbeplakat, nicht eines, das ein kleiner Bub an die Tramhaltestelle hängt, um zu verkünden, er verkaufe vor seinem Haus selbstgepressten Orangensaft für Einfrankenfüfedriisg. Nein, ich spreche von einem grossen Plakat einer grossen Firma, welches ein grosser Mann mit einem grossen Pinsel und einem grossen Leimkübel auf eine grosse Plakatwand kleistert. Wie zum Beispiel jenes der Firma Sloggi, das momentan die berner Männerköpfe verdreht. Hast du dir schon mal die Mühe gemacht und an den Knackärschen der adretten Damen vorbeigeguckt? Und dir beispielsweise überlegt, wo und wie die drei, die einem den Rücken zudrehen, die Leiter halten? Jeweils die linke Hand befindet sich genau bei einer Leitersprosse. Na, dann viel Spass beim halten! (Kleiner Tipp an den Fotomonteur: lass beim nächsten Mal die Leiter doch einfach weg, die interessiert eh nicht. Und die Äpfel im Korb sind auch viiiel zu gross!)
Besuchstag beim Spiel in Aarau
Irgendwie läuft es eben doch immer gleich ab.
Gestern liess ich alte Zeiten aufleben: Ich war mit Marc am Besuchstag der Spiel-RS in Aarau. Besser gesagt, dem «Rekrutenspiel der RS Aarau 2, 2003», wie sie’s immer so schön umständlich ausdrücken. In aller Herrgottsfrühe machten wir uns mit dem Zug auf den Weg und kamen im Nieselregen auf dem wunderschönen Kasernenareal an. Bei unserem Besuchstag hat wenigstens die Sonne geschienen … naja.
Beim Empfang bekamen wir gleich ein farbiges Blatt in die Hand gedrückt, das uns als der gelben Gruppe zugehörig auswies. Der Lösungssatz des Wettbewerbs, der auf dem Blatt aufgedruckt war, lautete – wie konnte es anders sein – «With Passion to Perfection» (kleiner Tipp an alle, die das nächste Rekrutenspiel besuchen wollen: merkt Euch diesen Satz!). Naja, was soll ich noch weiter sagen: wenn du schon mal an einem Besuchstag des Aarauer Spiels warst, weisst du schon, wie’s abläuft: so wie immer. Und falls du (noch) nicht warst, hast du auch nicht viel verpasst.
Das Highlight war eindeutig die Rückreise im Zug, respektive der Antritt ebendieser. Wir trafen just zu dem Zeitpunkt am Bahnhof ein, als die fahrplanmässige Abfahrt unseres Zuges nach Bern hätte erfolgen sollen. Natürlich sind wir gerannt, und haben tatsächlich mit Freude feststellen können, dass der Zug noch am Perron stand. Allerdings schon mit geschlossenen Türen. Und da fuhr er auch schon ab. Wusstest du, dass man die Türe auch bei einem fahrenden Zug noch öffnen kann? – Ich auch nicht. Aber jetzt weiss ich es. Und ich weiss auch, dass es doch recht fetzig ist, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen. Natürlich will ich hier niemanden dazu ermuntern. Merkt Euch das, liebi Chinde!, man springt nie auf einen fahrenden Zug auf, verstanden! Das ist nämlich gefährlich!
Nachdem nun meine heutige Erziehungsstunde vorbei ist, kann ich mich den wichtigen Dingen widmen. Zum Beispiel am Konzert vom Corni. Der hatte heute mit Blechzeit, seinem Brass-Quintett, das erste offizielle Konzert in der Orangerie Elfenau zu Berne. Und sie haben formidabel geklungen und mit witzigen Ansagen durchs Programm geführt. Leider bin ich zu wenig musikkundig, um hier eine kompetente Abhandlung ihres Könnens hinzutätschen. Aber meine Begeisterung sollte dir eigentlich Grund genug sein, ihre nächsten Konzerte zu besuchen!
Nachträglicher Dank
Fast hätte ich die Yole vergessen!
Mir ist in der Tat noch jemand eingefallen: ein grosses Dankeschön geht an Yole, deren Aspirin mich am Samstag Abend vor den sicheren Kopfschmerztod bewahrt hat! Merci! 🙇🏻♂️
Sporadisches Update
Ich weiss, ich sollte mehr schreiben!
Zum Anfang: Sämi (Stutz), ich gratuliere zum 21.! So, das hätten wir.
Des weiteren muss ich wohl etwas zu dieser Seite sagen (zu genau dieser Seite, sprich: zum «Tagebuch»): ich habe von meinem werten Mitbürger und Bruder im **** (worin er mein Bruder ist geht nur mich und ihn etwas an!) erfahren müssen, dass er über die Art und Weise, wie ich dieses Tagebuch führe, nicht glücklich ist. Er findet, wenn ich schon so ein Tagebuch führe, dann sollte ich es wenigstens auch täglich updaten. Hierzu habe ich 2 Punkte zu sagen:
- Man lese doch bitte, was oben an dieser Seite steht. Ich zitiere: «Es kann aber durchaus vorkommen, dass mich nicht alle Tage etwas bewegt. Sei also bitte nicht enttäuscht, wenn du mal keinen neuen Eintrag findest.» Capisce? Bene!
- Es ist niemand gezwungen, diese meine Website zu besuchen (obwohl mich natürlich jeder Besuch ungemein erfreut! 😀 ). Darum übernehme ich auch keine Garantie dafür, dass sie immer aktuell ist. Ich aktualisiere, wenn ich gerade Zeit und vorallem Lust habe.
Letztere fehlt mir aber je länger desto mehr, denn ich sehe langsam den Sinn nicht mehr. Von anderer Seite (ich möchte lieber keine Namen nennen. Aber ich kann sagen, dass ich mein Hawaiihemd extra für seine Beach-Party gekauft habe) wurde mir nämlich zugetragen, dass der Nutzen für den Endbenutzer (sprich: für dich) nicht offensichtlich sei; dem kann ich mich nur anschliessen, schliesslich geht es mir da auch nicht darum, eine wirklich nützliche Website erstellt zu haben: ich bin realistisch genug, zu sehen, dass ich dies gar nicht tun kann. Vielleicht ist es für einen Informatiker halt einfach notwendig, im Internet präsent zu sein? Nur so, um das Ego zu befriedigen (im Stil von: «Sehet her! Ich beherrsche HTML und JavaScript!»). Jedenfalls interessiert mich das Internet. Warum sollte ich dann nicht auch etwas dareinstellen und der Öffentlichkeit zugänglich machen, wenn sich mir die Gelegenheit bietet, und das alles erst noch kostenfrei? Wie gesagt, es ist niemand gezwungen, sich hier aufzuhalten, und für mich ist es auch nur eine Spielerei und Tüftelei.
So viel hierzu. Ich frage mich nur: ist ein Tagebuch der richtige Ort für solche Stellungnahmen? Ich weiss es nicht. Aber um doch noch etwas Anderes hinzuschreiben (nach dieser langen Zeit) möchte ich noch (ganz kurz) die heute zu Ende gegangene Musikreise würdigen, welche mit dem Besuch im Europapark zu Rust einen würdigen Abschluss gefunden hat. Unser Gott – pardon: Organisator 😉 – hat wunderbare Arbeit geleistet: das Zmorgebüffee im Rössli in Aarburg war ja wohl nicht zu überbieten. Und er hat es auch immer wieder uf irgend e Geissart geschafft, dass es kurz vor unseren Auftritten zu regnen aufgehört hat, und heute hatten wir sogar (bis auf die 10 Minuten am Mittag) gar keinen Regen! Ich finde, das hat schon Erwähnung verdient. Dann möchte ich an dieser Stelle auch noch am Bigi danken, ohne dessen Bier mir der 1. Abend in der Zivilschutzanlage wohl nicht so lustig vorgekommen wäre. Und natürlich ar Isa, welche – nach eigener Aussage – 6 Flaschen (!) Spermato resp. Spumante gesponsert hat. Und dann hatte es noch die 2 Carolines (die Weisse und die zum Binden), die mir auf der Rückreise von Rust nach Bern grosszügigerweise 2 Hampfelen Popcorn überlassen haben. Habe ich noch jemanden vergessen? Dann soll er/sie sich melden und ich werde die Lobhudelei unverzüglich nachholen!
Zurück von langen Reisen
Nach Berlin und Vercorin bin ich wieder in Bern
Über einen Monat ist’s schon her … aber ich war ja auch 3 Wochen weg: zuerst eine Woche in Berlin (9. – 18. Juli), und nun gerade 2 Wochen mit dem og im Musiklager in Vercorin im Wallis (26. Juli – 9. August). Den Berlin-Reisebericht, den ich angefangen habe, habe ich immer noch nicht fertiggestellt (Schande über mich). Und an einen Bericht übers og will ich gar nicht denken, obwohl’s mit Sicherheit das genialste Lager war, das ich je erlebt habe! Aber immer so viel schreiben ist gewiss nicht gesund. Zudem sind ja die Ferien schon bald zu Ende (nur noch 10 Wochen!), und ich sollte noch etwas für die Mathprüfungen am 13. Oktober lernen! Ich möchte ja nicht schon wieder durch die eine hindurchfallen. Aber jetzt stehen erst mal Konzerte mit dem og an, an den nächsten beiden Wochenenden. Üüh, da fällt mir gerade wieder ein, was ich letzte Nacht geträumt habe! Mir träumte, ich hätte in den Mathprüfungen zwei 3er zurück bekommen (wiederum für die geschätzten Mitleser aus deutschen Landen: in der Schweiz ist eine 6 die beste und eine 1 die schlechteste Note. Eine 3 ist also leider gerade unter dem Gefrierpunkt!). Ich hoffe bloss, dass sich das nicht bewahrheiten wird!
Nun denn, i mues no chli go due. Bis dann!