Mit Kamille das Bad putzen

Heute beim Putzen habe ich es herausgefunden: Der Badreiniger, den wir seit geraumer Zeit benutzen, riecht nach diesem Tee, den man immer dann trinkt, wenn man krank ist. Aufgefallen ist mir das selbstverständlich aus aktuellem Anlass. Hingegen ist mir entfallen, welcher Tee es ist. Lindenblüten. Oder Kamomille. Ja, letzterer, glaube ich.

Wobei ich mir hiergleich die Frage stelle, weshalb die Franzosen in ihrer Version der Kamille ein überflüssiges „mo“ eingebaut haben. Könnte mir das mal jemand erklären?

Und zum Schluss noch dies: Unser Badreiniger, der befindet sich in dieser Sprüheflasche aus dem Denner (aus demselben Denner übrigens, in dem ein äusserst verfängliches Fleischregal steht), der Flascheninhalt aber ist nicht mehr zwangsläufig der originäre. Das macht es nun schwierig, den Ursprung desselbigen zu eruieren, könnte es sich doch einerseits um ein Nachfüllprodukt aus dem Denner, oder aber auch um eines aus der Migros handeln. Oder sogar – und nun werden meine Gedankengänge wild! – aus dem coop!

Wie dem auch sei. Einen Kamillenreiniger empfehle ich niemandem.

Ein Gedanke zu „Mit Kamille das Bad putzen“

  1. Werter Herr,
    lange habe ich nicht mehr ihren Blog gelesen, nun aber muss ich doch gleich einen Kommentar dalassen, auch wenn das Thema nun nicht mehr ganz so taufrisch ist.
    zur Kamille: Natürlich haben die Franzosen mehr recht mit ihrem zusätzlichen „mo“ als die Deutschen denn im lateinischen ist ja der Arten-Name der Kamille, wie sie bei ihrem Wiki- link sehen können, Matricaria chaMOmilla.
    Und da ja französisch bekanntlich eine lateinische Sprache ist, ergibt sich das mo von selbst.
    Und ausserdem bin ich ganz froh, dass meine Tochter mit dem Namen Camille KEINE Kamille ist.
    Freundliche Grüsse

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