Gebrauch des Genitiv(s) erwünscht

Es hat sich nichts daran geändert, dass ich ein grosser Verfechter des Genitivs bin. Meiner Meinung nach sollte man sich seiner viel öfter bedienen. Er gehört zu den vom Aussterben bedrohten Kasus, was eine gezielte Förderung unabdingbar macht.

Insbesondere, wenn man sieht, wie in aller Öffentlichkeit mit ihm umgegangen wird:

Unvollständiger Genitiv
Dies schmerzt mich sowohl in Aug‘ als auch in Ohr.

Zwar heisst es nicht gerade „Betreten vom Areal verboten“, aber auch das schüchternde „des“ macht es nicht viel besser. Dies ist ein klassischer Fall von „Genitiv-Dativ-Bastardismus“.

Was mir aber vollkommen neu war, ist die Tatsache, dass Köniz ein Konzentrationslager besitzt. Gelinde gesagt – ich bin schockiert. Was fällt denen ein?

Oder könnte mich jemand netterweise darüber aufklären, wofür KZ sonst noch stehen kann?

6 Gedanken zu „Gebrauch des Genitiv(s) erwünscht

    1. Das ist ein Relikt aus den Anfangszeiten des Beitrages, als ich mir vorgenommen hatte, den Genitiv ebenfalls durchs Band weg falsch zu benutzen. Im Verlaufe der Schreiberlingstätigkeit habe ich mich dagegen entschieden, jedoch den bereits geschriebenen Titel ausser Acht gelassen.
      Was, denkst Du, tönt besser? Wenn ich den „Genitiv“ behalte, oder einen „Genitivs“ daraus mache?

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