Wie man sich doch mit einem kleinen Befehl in der Konsole das Leben versüssen kann! Ein einfaches emerge scummvm hat genügt, um mir stundenlange Unterhaltung zu garantieren! Monkey Island 1 habe ich bereits durchgespielt, am Indy 4 bin ich (wieder mal) dran, Monkey 2 kommt auch noch, und wenn ich Sam & Max und Vollgas gefunden habe werden auch die installiert – damit ich sie auf meiner Linux(!)-Kiste spielen kann! Ja, du hast ganz richtig gehört: alle diese Spiele laufen auch auf Linux – eben dank ScummVM. Denn eines haben die erwähnten Spiele (und noch viele, viele andere) gemeinsam: sie basieren alle auf der Scumm-Engine. «Weshalb sollte man dann nicht auch einen Scumm-Interpreter schreiben können, der auf Linux läuft?», werden sich einige intelligente junge Leute gedacht haben, und es dann auch getan. Und so sitze ich nun hier und verplempere Stunde um Stunde mit unzähligen alten und immer noch unübertroffenen Adventure-Spielen! So schön!
Autor: Manuel Friedli
Sparsames urinieren
Eine Frage, die mich schon im alten Jahr beschäftigte, bringe ich nun aufs Tapet und hoffe, dass sich irgend ein intelligenter Physiker finden wird, der mir dazu einen gescheiten Kommentar schreiben kann. Natürlich darf’s auch ein dummer Physiker sein, oder ein intelligenter Nicht-Physiker, oder ein unintelligenter Nicht-Physiker, solange nur die Antwort einleuchtend ist und korrekt.
Nun denn: Da ich des öfteren in der dunklen Jahreszeit am späten Nachmittag grössere Mengen Tee trinke, ist es unumgänglich, dem durch die Nieren gereisten Abwasser seien Lauf zu lassen, vorzugsweise auf einer Toilette. Was ich mich nun gefragt habe: wieviel mehr Energie wird benötigt, wenn ich im 1. Stock mich entleere anstatt im Parterre? Der Hintergrund dieser Frage ist, dass das Wasser, welches durch die Spülung den Bach runter geht, ja irgendwie zum WC transportiert werden muss, und wenn es bis in den 1. Stock hinauf gepresst werden muss, benötigt das doch sicherlich mehr Energie, als wenn es nur bis in den Spülkasten im Parterre zu fliessen hat. Schliesslich gilt ja wohl auch beim Spülwasser das Gesetz der Energieerhaltung, und die potentielle Energie liegt im 1. Stock höher als im Erdgeschoss (wieso eigentlich «Geschoss»? Aber das gehört nicht hierher).
Man kann die Frage fortführen: ab welchen Höhenunterschied lohnt sich -vom energietechnischen Standpunkt aus gesehen- der Gang zur tiefergelegenen Toilette? Wenn ich in meinem ExWi, anstatt im 2. Obergeschoss abzuorten, den Lift bis in den -2. Stock nehme, und mich weiter fort begebe bis ins B-Geschoss, spare ich dann Energie? Oder müsste ich sogar bis ins IWI hinunterfahren? Oder gar zur Hölle? Nur, dass da leider kein Lift hinfährt.
Zu Bedenken ist ferner natürlich nicht nur die direkte Energieeinsparung, sondern auch die indirekte, resultierend aus meinem reineren ökologischen Gewissen, welches sich bei mir einstellen würde, wenn ich wüsste, mit dem Druck auf die Spültaste weniger Energie verbraucht zu haben, als wenn ich dies auf der Toilette im 2. Obergeschoss getan hätte, was sich in Endeffekt in einem geringeren Energieverbrauch aufgrund niedriger Herzfrequenz und ruhigeren Atmens manifestieren würde, du verstehst?
Ich bin gespannt auf wilde Rechnungen und abstruse Argumentationen. Die Diskussion ist hiermit eröffnet.
2004 + 1 = heute!
Heute im Zug habe ich zum ersten Mal wirklich realisiert, dass nun schon das nächste Jahr ist. Nämlich als ich dem Konduktör mein Halbtaxabi gezeigt habe, wo hintendrauf steht, dass es im April ’05 verfällt – bisher dachte ich immer «Apriuzwöituusigufüf, das geit ja no ewig!», und nun geht’s plötzlich nicht mehr «no ewig», sondern eben nur noch 4 Monate (resp. 3, je nach Standpunkt).
Ich möchte also diese Gelegenheit aufgreifen und jenem Teil der Allgemeinheit, welcher hin und wieder einen Blick in mein Tagebuch wirft, es guets Nöis wünschen, schliesslich gehört sich das wohl so.
Dem anderen Teil, jenem also, dem das Vergnügen der Lektüre dieses Blogs nicht vergönnt ist, wünsche ich auch ein frohes 2005. Denn wer weiss – plötzlich kommt einer daher, der mein Tagebuch noch nie gelesen hat, und bemerkt dann, dass ich ihm kein gutes neues Jahr gewünscht habe. Was täte er? Er führe im Handumdrehen vondannen. Und das will ich doch auch nicht.
Radio BE1 – Wir hören auf unsere HörerInnen!
Hoppla! Das hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Allerdings bin ich auch erfreut darüber. Und zwar:
Du erinnerst dich an meinen gestrigen Tagebucheintrag? Ich konnte natürlich nicht nur darüber bloggen, sondern habe auch auf der Radio BE1-Website ein Feedback hinterlassen.
Nun habe ich heute 2 Mails erhalten. Eine vom Tobi, dem Moderationsleiter. «Herzlichen Dank blabla Problematik erkannt blabla in Zukunft nicht mehr vorkommen», wie’s halt so geschrieben gehört. (Tatsächlich ist das grosse Bild nunmehr in verkleinerter Version auf der BE1-Website, hehe).
Viel interessanter war aber die zweite Mail, welche mich -so wage ich anzunehmen- irrtümlicherweise erreicht hat. Naja, wenn ich meine Mails mit Outlook verwalten würde, hätte ich wohl auch nicht die volle Kontrolle, wer genau nun meine Mails bekommt, item… (getthunderbird.com!)
Jedenfalls schrieb darin der Herr… X «Hallo Tobi» (aha! Das war tatsächlich nicht für mich gedacht! «(…) Ich antworte dem Typen aber gerne. (…)» Nochmals aha.
Ich finde das spannend. Immerhin bin ich kein «Cheib» oder «Siech»…
Radio BE1 – Bitte warten Sie, bis das Bildli heruntergeladen ist…
Man sollte sie kläpfen! Alle zusammen sollte man kläpfen, die den Internetauftritt von Radio BE1 zu verantworten haben. Weshalb? Ich will es dir darlegen, jedoch noch eine Warnung vorab: du solltest nicht auf den vorherigen Link klicken, ohne weitergelesen zu haben! Vorallem, wenn du mit einer langsamen Modem-Verbindung am surfen bist.
Also: Der Webmaster wird sich gedacht haben «Eh, jetzt habe ich da ein Bildli, das muss auf die Einstiegsseite, aber das ist echt gross! Kein Problem, ich kann ja im HTML-Code die Höhe und Breite angeben, so praktisch!»
Und das hat er dann wohl getan, und nicht bedacht, dass das Bild, auch wenn er es auf eine Breite von 100 Pixeln «verkleinert», in seiner vollen Grösse von 1920 x 2560 PIXELN zum ahnungslosen Surfer übertragen wird und erst dort verkleinert angezeigt wird, und so ein Riesenbild behält halt igottsname seine 3278.46 KB, und wenn du nun mit deinem Modemli daherkommst, musst du halt runde 10 Minuten warten, bis das blöde Bild endlich komplett auf deinem Rechner gelandet ist, nur weil Webmaster (verdient so eine Person überhaupt diesen Titel?) nicht begreift, was ein width=»100″ eigentlich genau bewerkstelligt!
Kläpfen sollte man soöpper, aber tüchtig!