Schöne Heimkehr

Mich erwartete eine freudige Überraschung, als ich heute vom Musiklager zurückgekehrt bin.

Ich bin wieder da, frisch und purlimunter. Naja, nicht ganz. Aber zurück bin ich schon. Zum Glück fängt morgen die Uni erst um 10:00 an.
Dafür habe ich ganz rissige und trockene Hände. Das kommt alles davon, weil es im ganzen KUSPO zum Händetrocknen keine Tücher, sondern bloss diese unbequemen Gebläse gibt, mühsam! Andererseits habe ich keinen Grund, mich zu beklagen. Ich habe nämlich eine überaus freudige Mitteilung erhalten, das heisst, nicht ganz, die Mitteilung ist nicht freudig, sie hat mich lediglich so gestimmt. Und zwar bin ich zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden, nachdem ich schon alle Hoffnung auf ein regelmässiges Einkommen hatte fahren lassen. Ist das nicht schön? Doch, das ist es!
Das Einschneidendste an meiner Heimkehr sind aber weder die rissige Handhaut noch der winkende Job, sondern das Gerüst ums Haus. Das Dach wird saniert, und während meiner Abwesenheit wurde afang mau das nötige Gerüst montiert. Nun ist mein Fenster von Brettern verrammelt, und nicht nur meines, so dass das ganze Haus innendrin zappenduster ist. Jedefalls fast.

Musiklager

Ich verabschiede mich. Wieder einmal.

Das RBB-Jahreskonzert ist vorüber, und das bedeutet, dass ich mich nun verabschieden muss. Und zwar führt mein Weg ins KMB-Musiklager, wo ich bis nächsten Mittwoch (unter anderem) musizieren werde.
Ich habe mir überlegt, ob ich wohl die Kommentare deaktivieren sollte, bis ich zurück bin, denn in den letzten Tagen habe ich doch gar viele Xanax-, Cialis-, Viagra- und sonstige -angebote per Blog-Kommentar erhalten (die letzte Welle bescherte mir heute Abend gesamthaft ca. 15 Meter Penislänge!). Doch Ich glaube, ich lasse mich lieber überraschen, wieviel Spam sich innerhalb von 3 Tagen auf meinem Blog ohne mein Zutun ansammelt. Kleiner Gratistipp am Rande: sollte dein Kommentar «valium», «xanax», «cialis» oder ein anderes, ähnliches Reizwort enthalten, so erscheint er nicht ohne meine vorherige Zustimmung. Versuch‘ es also gar nicht erst.
Also, dann bis nächsten Mittwoch!

Das Velo ist flott gemacht

Nun kann mich nichts mehr aufhalten!

Ich hatte schon Angst gehabt, ich könnte die Schaltung an meinem neuen Velo nicht gangbar machen, denn es fehlte so ein kleiner, spezieller Klemmring. Ich dachte mir, geisch mau bim Velomech verbi, der muss das ja haben. Aber nein, Fehlanzeige. Weder der Velo Hene noch der Herr Jakob hatten, was ich benötigte. Jedoch hatte der Herr Jakob die zündende Idee. Im Falle eines Falles, hat Oberleitner alles! Genau, der Gummioberleitner! Der hat ja wirklich alles, was das Herz begehrt, vom WC-Entstopfer über alle möglichen Schrauben bis zu Gummiband und Hängematte, und sogar so ein Metallringli, wie ich es brauchte!
Nun habe ich es montiert, und wenn’s draussen nicht schneien täte, würde ich auch noch die Schaltung einstellen. Aber bei dem Wetter vertage ich das. Fahren kann ich ja trotzdem einigermassen. Juhui! 😀

Velobörse! Velobörse! Velobörse!

Ich habe ein neues Fahrrad. Endlich!

Superzäpfe! Ein Veloverkauf der Stadtpolizei ist eine super Sache. Diesmal hatte ich mehr Glück als letztes Mal, denn gescheiterweise fand ich mich mit Hubi und Mare schon viertelvorzehn, also eine ganze Viertelstunde vor Türöffnung, an der Scheibenstrasse 64 ein. Trotzdem stand schon ein ganzer Trübel Menschen dort und wartete im Regen. Im kalten Regen, sollte ich vielleicht präzisieren.
Irgendwann schafften wir’s jedenfalls ins Innere des Hauses, und stürzten uns ins Getümmel. Ich wurde bald bei den Damenrädern fündig: eine uralte, hellgraue Schüssel mit rostiger Kette und 7-Gang-Ketten- und 2-Gang-Nabenschaltung für 20 Franken. Ein echtes Schnäppchen! Beim Velomech um die Ecke konnte ich sogar noch die Reifen aufpumpen lassen (Zitat Mech: «Chöme da no viu mit dene huere Göpple? Dass die Tschugger die Velo nid säuber chöi pumpe!»). Der Hubi hatte da weniger Glück, dem sein hinterer Schlauch hatte ein Loch. Dafür funktioniert sein Licht, und die Kette ist durch Blech geschützt. Für 50 Franken wird man das aber auch erwarten dürfen.
Unter diesen Umständen muss ich natürlich nächsten Samstag nicht mehr an die Velobörse gehen. Trotzdem könnte ich geschwind vorbeischauen, wer weiss, vielleicht finde ich ja noch ein anderes Schnäppchen, und dann habe ich ein Not-Velo für den Fall, dass mir wieder mal eines abhanden kommt.
Ich muss jetzt zuerst mal wieder auftauen (kalt ist es geworden, saukalt!), und dann kann ich zu schrübeln und grüblen beginnen an meinem neuen alten Drahtesel. Ich freue mich!