Woche 2: die Sportliche

Sport? Nun, zumindest Pingpong!

Geht man nach dem Zmittag anstatt in die Beiz an den Pingpongtisch, kommt so ein WK etwas billiger, und das ist gut so, denn unsereiner hat ja das Geld nicht wie Heu, ganz abgesehen davon, dass ich persönlich nicht einmal Heu besitze. Ich bin jeweils auch froh um die Sport-Stunden am Morgen. Dann schläft es sich nämlich fast am bequemsten ;-).
Natürlich gab’s diese Woche neben Pingpong– pardon: Tischtennis, denn Pingpong, so habe ich mich belehren lassen, unterscheidet sich wesentlich von Tischtennis, ich sagte also: neben Tischtennis gab’s diese Woche auch einen Haufen Musik: jeden Abend Gesamtprobe, das schlaucht. Vorallem so laute Stücke wie The Witch And The Saint. Das ist stellenweise ein wirklich ohrenbetösendes Getäube! Aber trotzdem wunderbar! Eigentlich überraschenderweise wunderbar, stammt es doch von Steven Reinecke, von dem ich bis anhin immer gedacht habe, er habe die einzige Melodie, die er jemals komponiert habe, in all seinen Stücken rezykliert…

Es knallt rundherum!

Wenn’s draussen knallt, spinnt die Katze.

Ojemineh, unser Kätzchen fühlt sich offensichtlich nicht sehr wohl! Von all dem Geknalle und Geklepfe vom 1. August muss sie wohl etwas mitgenommen worden sein. Warum sonst würde sie die ganze Zeit so ängstlich aus der Wäsche gucken, wie wild mit dem Schwanz wedeln, und jedes Zimmer so misstrauisch beäugen, als wären 100 böse Biester drin? In den oberen Stock hat sie sich alleine gar nicht getraut. Andererseits muss ich auch sagen, dass sie selber schuld ist, wenn sie zum Zeitpunkt des grössten Gebummers irgendwo draussen ist! Naja, jetzt kann sie sich ja wieder ein Jahr lang erholen.
Ich habe dazu leider nur eine Woche Zeit. Also dann, bis nächsten Samstag!

Schon wieder neu!?

Aus bBlog wurde Wordpress. Ich bin hochzufrieden!

Ja! Ich habe meiner langjährigen Blog-Software, bBlog den Rücken gekehrt, und mich zu WordPress hingewandt, nachdem ich heute auf einem anderen Blog gesehen habe, wie schön so eine WordPress-Seite schon in der Standardkonfiguration aussehen kann. Und nachdem ich dank Google auf noch einem anderen Blog ein gäbiges Script gefunden habe, das mir alle Beiträge vom bBlog ins WordPress migriert, waren alle Hemmungen über Bord geworfen. Und nun? Erfreue dich ob dem Resultat! Du kannst selbstverständlich, wie früher, kommentieren!

Woche 1: Die Heisse

Von hochsommerlichen Temperaturen und bösen Obristen

So toll ist ein Sommer-WK auch wieder nicht. Ich glaube, während diesen 5 Tagen habe ich nur einmal geschwitzt, und zwar von Montag bis Freitag ununterbrochen! Heiss war es, süttigheiss. Speziell heiss war es donnerstags im unklimatisierten Car, in Bern, und in Genf sowieso (36 °C!). In Genf erst recht, zumal wir dort durch den Herrn Oberst Soundso erfahren mussten, dass das Spiel -entgegen meiner bisherigen festen Überzeugung- keine Selbstbefriedigungstruppe für den Veteranenverein sei! Ich bin froh, hat mir der Herr Oberstleutnant die Augen geöffnet. Und nun bin auch ich, ganz wie der Herr Major, der Meinung, dass wir unbedingt mehr militärische Einsätze wie Fahnenzeremonielle und Brevettierungen umrahmen müssen. Da hat der Herr Hauptmann absolut recht. Immerhin hat er ja auch eine gewisse Erfahrung, als Oberleutnant, auch wenn er seinen eigenen Angaben zufolge unsere musikalische Leistung nicht beurteilen kann, der Herr Leutnant. Aber als Füselwachtmeister ist das auch nicht seine Aufgabe.
Ich bin abgeschweift.
Ich hätte noch so viel zu erzählen, zum Beispiel, dass ich am Donnerstag um vieruhrinderfrüh aufgestanden bin, dass ich in der ersten WK-Woche schon häufiger in der Beiz war als bisher im ganzen Jahr, dass ich erst am Dienstag morgen einrücken muss, dass mir der Leutnant trotz Frisch-Ab-Presse einen sehr angenehmen Eindruck macht, dass man in Suhr auch Ping-Pong spielen kann, dass ich noch kein Päckli bekommen habe (mich dies aber auch nicht stört), dass man heuer duschen kann, sooft und wann man will, dass der Kiosk formidabel organisiert ist, dass wir durchschnittlich zwei Mal täglich Fleisch mit brauner Sauce essen, jedoch bis jetzt noch keinen Johnny vorgesetzt bekommen haben, oder dass ein Klarinettist aus Hubis Humpa-Musik mitspielt, nämlich der Pesche. Aber, naja, so interessant erscheint mir das alles bei näherer Betrachtung nicht zu sein.
Dafür habe ich eine andere Interessantheit zu bieten. Siehe rechts, im Menu: in der Rubrik «Netzware» siehst du den «GeoURL«-Knopf. Klicke ihn, und du wirst erfahren, welche Websites in meiner Nähe sind. Üüh, das war schrecklich unglücklich ausgedrückt. Am Besten vergisst du den vor-vorderen Satz gleich wieder und klickst einfach mal auf den GeoURL-Button.

Gepäckloser WK

Wow, so ein Sommer-WK ist super! Ich habe beinahe fertig gepackt, der Fernseher ist immer noch erst halb voll und der Äff-Sack noch komplett leer! Nun, der Ausgänger muss noch dort rein, und einige wenige Sachen, aber, hey!, das ist dann fast kein Gepäck mehr zum mitnehmen! Oder habe ich so viel vergessen? Das finde ich dann heraus, wenn ich in Suhr angekommen bin…