Wieder da

Wie eigentlich nicht anders zu erwarten, habe ich nicht viel zu sagen, ausser, dass ich zurück bin. So sitze ich nun in der dunklen Schweiz (wenn ich dran denke, dass in Bornholm die Sonne erst in einer knappen halben Stunde untergehen wird, wärenddem’s hier dunkel ist wie in einem Kuhmagen, wird mir ganz wehmütig zu Mute!), und freue mich auf die erste komplette Nacht in meinem eigenen Bett, denn die paar Stunden heute Morgen, die zählen nicht.

Zu sagen gibt’s vielleicht höchstens noch, dass ich es in den wenigen Stunden seit meiner Heimkunft bereits geschafft habe, meinen PC zu schrotten. So blogge ich nun vom Notebook aus, und hoffe, dass ich noch irgendwie die Daten retten kann, die sich auf der Festplatte befinden… aber darüber zerbreche ich mir morgen wieder den Kopf.

Nun gute Nacht!

Der Prudenz‘ Kern

Obzwar ich mir vorgenommen hatte, aus meinen Dänienferien heraus nicht zu bloggen, weil bloggen Arbeit ist, und in den Ferien Arbeit streng vermieden werden sollte, komme ich jetzt trotz allem nicht umhin, zu schreiben. Wer weiss, vielleicht mache ich so dem Michu noch gleich eine Freude, der seinen Tagesablauf seit letztem Montag wieder gerade strukturieren kann. Item.

Es war heute, als ich — und hier ist ein Einschub fällig: Es kommt häufig vor, dass ich auf der Toilette sitze, und mich ein Thema von eminenter Wichtigkeit streift. Das flattert mir dann jeweils in den Sinn, und situations- sowie ortsbedingt habe ich Musse und Zeit, mir das Ganze im Hirn zergehen zu lassen, weshalb ich mir das Ganze auch tatsächlich ebenda zergehen lasse, will heissen: überlege. So kam es also heute über mich, als ich die ungefähr zwölfte Kanne Tee (mit Zucker) der königlich-dänischen Kanalisation zu übergeben im Begriff mich befand. Ich studierte umher, und nun ist der Zeitpunkt gekommen, den Exkurs zu einem Ende zu bringen, um nun endlich meiner Überlegungen Kern zu veröffentlichen.

Die französische Vorsicht nennt sich prudence, was ins Deutsche wohl am ehesten mit Prudenz übersetzt werden könnte. Und nun folgt sogleich mein Gedankenexperiment, als da wäre: Man nehme — nicht Doktor Oetker, sondern einen Juri (muss kein Russe sein), und stellt ihn der Prudenz voran. So erhält man alsbald die allseits wohlbekannte Jurisprudenz. So. Gibt es da einen Zusammenhang? Kann sich daraus etwas ableiten lassen? Versteckt sich hinter dieser sprachlichen Raffinesse gar ein Hinweis auf die Weltformel? So überlegte und sinnierte ich, als ich mich, wie bereits erwähnt, auf der Toilette befand und Musse fand, zu sinnieren.

Viel weiter sinniert habe ich nicht, denn der Blasenvorrat reichte nicht mehr aus, und so bin ich zum Trivialschluss gelangt, dass man sich vor Jurisprudenzgelehrten einfach in Acht nehmen sollte.

Ja, das war’s dann auch schon. Noch ein wenig Klatsch&Tratsch gefällig? Das kann ich leider nicht bieten. Nur soviel: das Wetter ist schon ein wenig freundlicher geworden, trotzdem sitze ich im Pullover hier im Zimmer. Des Morgens hoppeln Hasen über den Fussballplatz (denjenigen, den man auch im GoogleEarth™ sehen kann), ebenso des Abends, sofern nicht gerade darauf geschuttet wird. Und nun ruft der Gugger, und ich muss schlafen, damit ich meine Erkältung loswerde. Die nervt nämlich gewaltig.

Gute Nacht!

Kein fritteli.ch übers Wochenende

Ich bin ein høne! Du hast richtig geraten: høne ist dänisch und heisst Huhn. Und zwar wegen deshalb: Ich war schon halb zur Haustür raus am Freitag Morgen um 5:45, da fiel mir ein, dass ich den Computer nicht ausgezogen hatte, wie ich das bei längeren Abwesenheiten zu tun pflege. Also bin ich noch mal zurück ins Zimmer gespeedet, habe am Stecker gezupft und bin endgültig nach Dänien abgedüst.

Als mir auf dem Weg via Michi zu Ohren kam, der Michu sei enttäuscht, weil seine Nachmittagslektüre, mein Blog, nicht erreichbar sei, da dämmerte es mir. Nicht nur meinen Computer hatte ich vom Netz getrennt, sondern auch gleicht noch den ADSL-Router. Und ohne den ist eine Internetverbindung nur relativ schwer aufrechtzuerhalten.

Nun denn, mein Vater hat bei seiner Heimkunft vorhin das Malheur entdeckt und gefllickt, und so kannst du nun lesen, was ich verbockt habe, und dich darüber lustig machen. Viel Vergnügen.

Dass ich dies überhaupt schreiben kann, verdanke ich dem offenen WLAN, das wir hier im Dänenhaus haben. Eine wunderbare Sache. Trotzdem will ich mich nun wieder dem Lagerleben widmen.  Prost! Ich meine: Fiderluege!

Nun endgültig: Tschüss!

In weniger als 3 Stunden wird mein Wecker klingeln, und das ist, finde ich, ein Grund, nun endlich zu packen, und mich dann von meiner hochwohlgelöblichen Leserschaft zu verabschieden. Ich hoffe, ich denke an alles, damit es mir änen, bei den Dänen, an nichts mangelt.

Du kannst mich in 2 Wochen wieder lesen, wenn ich, hoffentlich ein wenig erholt, wieder zurück bin. Schöni Zyt & ufiderluege!

A oder nicht A?

Dass das tüüüt aus dem Telefonhörer ein lupenreines A von 440 Hertz sei, ist ein hartnäckiges Gerücht, das sich aber mit einem Klavier oder einer gut gestimmten Gitarre kinderleicht widerlegen lässt. Welcher Ton aber schallt aus dem Hörer? Es klingt verdächtig nach As, aber wer kann das schon so genau wissen? Die Swisscom! Schliesslich betreiben die ein ganzes Telefonnetz.

Per Online-Kontaktformular habe ich mich deshalb mal erkundigt, um was für einen Ton es sich handelt. Ich bin gespannt auf die Antwort, die meine hier nachfolgende Anfrage nach sich ziehen wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,
mich interessiert, in welcher Tonhöhe/Frequenz das Freizeichen bei den Telefonapparaten erklingt. Lange Zeit war ich der Meinung, es handle sich um das Kammerton-A (440 Hz), was aber nicht zu stimmen scheint.
Freundliche Grüsse.