Betax bettelt

Und zwar per Telefon.

Die von Betax werden mir nicht unbedingt sympathischer, schlechte Erfahrungen habe ich ja schon früher gemacht.
Klar ist so ein Behindertentransportunternehmen eine gute Sache, und wenn die Subventionen gekürzt werden, muss man für anderweitige Einkünfte schauen, das ist mir auch klar.
Dass aber am gleichen Morgen innerhalb von nicht einmal 5 Minuten zwei Bettelanrufe (die ich sowieso missbillige) von zwei verschiedenen Betax-Angestellten bei mir ankommen, das nervt mich.

Der Parfumkauf

Ich rieche immer noch ganz frisch und spritzig!

Was bin ich schreibselig! Es scheint, als müsse ich all die vergangenen Tage, da ich nichts geschrieben habe, nachholen.
Ich war Einkaufen in der Stadt. Und endlich habe ich am Märit den Gemüsestand der Familie Lerch gefunden, den ich beim Vorbeifahren mit dem Velo schon so viele Male vergeblich gesucht hatte, und prompt einen wunderschönen Kopfsalat erworben. Dies war übrigens das allererste Mal, dass ich auf dem Märit ein Gemüse gekauft habe. Ein fürwahr denkwürdiger Tag also, heute!
Denkwürdig auch deshalb, weil ich endlich diesen Parfüm-Gutschein eingelöst habe, den ich vor annähernd tausend Jahren von der MG Habstetten fürs Aushelfen bekommen habe. Lasse mich schildern, wie sich das abgespielt hat:
Ich habe den Laden betreten, und umgehend wurde ich von einen adretten Mitt-Fünfziger begrüsst, dessen makellos gebräunte Haut unglaublich gut zu den Armani-Schuhen, den Dolce&Gabbana-Hosen, dem Gucci-Hemd und dem lässig um die Schultern geschlungenen Lacoste-Pulli passte. Hoppla, fuhr es mir durch den Kopf. Trotzdem erkundigte ich mich hoffnungsfroh nach dem Echo von Davidoff, das zu kosten ich vor langer Zeit einmal im Kornhauskeller das Vergnügen hatte. Sie führten kein Davidoff, wurde mir jedoch zu meiner Enttäuschung beschieden. Da ich aber meinen Gutschein endlich einmal einlösen wollte, liess ich mir gerne etwas Neues zeigen. Da war zum einen Mal der neue Sommerduft von Versace. Ein frischer Duft (ob ich es gerne frisch möge? Jaja, klar.), gerade auch für junge Männer. *spritz-spritz* aufs rechte Handgelenk (unten). Dann war da ein weiterer Duft von irgend so einem anderen Hersteller, *spritz-spritz* aufs linke Handgelenk, ebenfalls unten. Dann gab’s einen dritten, ebenfalls frischen Duft, *spritz-spritz* aufs rechte Handgelenk, diesmal oben, und zu guter Letzt folgte noch ein frisches *spritz-spritz* von Armani auf die Oberseite des linken Handgelenkes, und da wurde mir bewusst, dass man unmöglich mehr als vier Düfte aufs Mal testen kann, man hat ja schliesslich nur zwei Seiten an jedem der beiden Handgelenke, und so entschied ich mich also für einen frischen Duft, der mein Portemonnaie einigermassen schonen würde, und nahm den Armani für Fr. 63.– ( = netto Fr. 33.–, ich hatte ja schliesslich einen Gutschein) anstelle eines Versace für 72.– oder 99.–. Dazu gab’s noch eine ganze Hampfele Müschterli, und das Gute ist, dass ich immer noch wie eine Parfumbrennerei rieche, von all dem Anprobieren. Heute muss ich also mein Armani-Fläschli noch nicht anbrauchen. 🙂

Versicherungsgeld

…für mein entwendetes Velo.

Recht hat er, der Mich, wenn er sich, wenn auch bloss durch die Blume, darüber beschwert, ich würde in letzter Zeit zu wenig schreiben.
Ich werde nun also, schon alleine darum, um nicht plötzlich vom Herrn Fürsprecher Pflüger eine Anklage wegen seelischer Grausamkeit aufgrund Vorenthaltens eminent wichtiger Ereignisse in meinem tagtäglichen Leben am Halse zu haben, wieder einmal schreiben, und zu allem Überfluss weiss ich erst noch etwas Erfreuliches zu berichten.
Wie ich soeben festgestellt habe, haben mir die Mobiliar Versicherungen vorgestern 200 Franken überwiesen, weil doch Anfang April mein Fahrrad gestohlen wurde.
200 Franken? Da sage ich nicht nein! Das bezahlt mir nämlich mein erstes Velobörse-Velo (Fr. 100.-), das Velo danach (Fr. 50.-), und das jetztige (Fr. 20.-), und dann bleiben erst noch 30 Fränkli übrig, um mal auf einer Velotour amnenort go iiz’chehre. Ist das Leben nicht schön? 😀

TEE in Zweisimmen!

Nein, nicht zum Trinken. Zum anschauen!

Heute morgen war ich war in Zweisimmen, mit der MGBBM am Proben. Das Musikhaus, wo wir probten, befindet sich direkt neben den Bahngleisen. Zum Glück! Denn plötzlich fuhr gleich vor dem Fenster ein Zug vorbei, den zu sehen ein ganz besonderes Erlebnis ist: der Trans-Europ-Express, kurz TEE. Dieser wunderschöne Zug aus den 60ern entzückte mich aufs Höchste, und ich komme nicht umhin, noch einen kleinen Link niederzuschreiben, so dass auch du einen Blick auf ein Bild dieses Prachtexemplars erhaschen kannst: SBB-TEE-Seite.
Natürlich weiss auch Wikipedia einiges zu berichten.

Ein neues Veloschloss musste her

Denn das alte war unbrauchbar.

Mein Velo hat ein neues Schloss gekriegt. Nicht etwa einen Velounterstand in der Grösse eines Schlosses, sondern ein Abschliess-Schloss, zum Diebstahl-Verhindern.
Ich musste schon gestern feststellen, dass das Alte nicht mehr in allzu gutem Zustand war, und heute wurde mir klar, dass man es ohne Schlüssel von Hand öffnen kann. Da ich keine Lust habe, mir mein Velo schon wieder stehlen zu lassen, habe ich nun halt für Fr. 11.90 ein neues Schloss gekauft, mit dicker Stahlkette. Auf der Etikette war ein wahnsinnig vertrauenserweckender Polizist in amerikanischer Uniform mit dunkler Sonnenbrille und Schnauz abgebildet, ein echter Klassiker. Er hat ungefähr so ausgesehen, wie das Exemplar in der Mitte auf diesem Bild. Du siehst also, da musste ich einfach zugreifen!

Nachtrag: Der Ganto hat mich darauf hingewiesen, der Link zum Polizist funktioniere nicht. Also serviere ich dir das Bild nun (in leicht verkleinerter Form) vom eigenen Server aus. So funktioniert’s sicher.