Ich habe Angst…

Wer hätte das nicht? Eine dreiviertelstündige Operation steht an!

Das war ja wohl nichts gestern, mit Dispensbrief auf dem Sekretariat abholen: «Öffnungszeiten des Prüfungssekretariates: Mittwoch, 9-11». Ganze 2 Stunden pro Woche! Überarbeitet euch bloss nicht!

Dafür steht mir heute ein ganz anderes Erlebnis ins Haus. Ich starte die Aktion Denk an Mich! Und zwar darfst du heute, ab 11:15 ganz fest an mich denken und mir wünschen, dass es den Schädel nicht spaltet, dann nämlich, wenn der Zahnarzt den Presslufthammer zückt, um meinen letzten beiden verbleibenden Weisheitszähnen den Garaus zu machen. Morgen sehe ich dann aus wie ein Hamster, wenn ich zwischen 9 und 11 Uhr auf dem Prüfungssekretariat vorbeischaue. Die sollen dann ruhig ein wenig Mitleid haben mit mir!
Hätte ich eine Fotokamera zur Hand so würde ich mich selbstverständlich ablichten, um der Nachwelt den Anblick meines frisch ent-weisheitszahnten Antlitzes zu bewahren. Da dem aber nicht so ist, kann ich höchstens versuchen, die Backen auf den Scanner zu drücken. Ich fürchte aber, dies wäre mit Schmerzen verbunden. Deshalb versuche ich es wohl besser nicht.
So, ich verabschiede mich mal provisorisch. Vielleicht melde ich mich ja noch ein letztes Mal, bevor ich meiner letzten Weisheit beraubt werde. Wünsch‘ mir Glück!

WK? Nein danke!

Nicht, wenn’s während den Prüfungen ist.

Meine Dienstverschiebung ist eingeleitet. Nicht, dass ich generell etwas gegen WKs — oder, wie es neu heisst: ADFs — hätte, im Gegenteil, eine Budgetentlastung kann ich als Student immer gut gebrauchen :-). Jedoch mag ich nicht anfangs Juni einrücken, wo doch dann Ende Monat Prüfungen anstehen.
So habe ich denn heute dem Prüfungsleiter das Schreiben überreicht, welches mich auffordert, innert nützlicher Frist das Dienstverschiebungsgesuch «mit den nötigen Beweismitteln» einzureichen. Und nun kann ich am Montag auf dem Sekretariat den rettenden Brief, das Beweismittel (sic!), in Empfang nehmen.
Das ist gut so, werde ich doch wohl ab Dienstag dazu nicht mehr in der Lage sein. Denn am Dienstag, 31. Januar 2006 um 11:15 beginnt mein Tod, präziser gesagt: jener meiner beiden verbleibenden Weisheitszähne. Ich habe schon jetzt Angst davor, wenn’s in meinem Kopf wieder knackt und knirscht, als wolle sich mein Schädel spalten! Denkst du dann ein wenig an mich, wenn’s soweit ist, bitte!? Danke!

Déjà-vu!

Wieder fast überfahren, wieder in der Amtshausgasse, wieder von einem Betaxtaxi. Wieder musste ich mich aufregen darob.

Ich habe heute wieder den Weg durch die Amtshausgasse gewählt. Du erinnerst dich, das ist dort, wo ich kurz vor Weihnachten letzten Jahres fast einem Betax-Taxi zum Opfer gefallen bin. Und was soll ich sagen, wieder wars ein Betax-Taxi, das mich heute schier überkarrt hat. Zwar musste ich mich nicht mit einem waghalsigen Sprung retten, aber eng wars allemal.
Vielleicht hatte ja Sam in seinem Kommentar wirklich recht, und die suchen Passagiere? 😉

Abfallentsorgung am Helvetiaplatz

Ein neuer Entsorgungsplatz ist entstanden.

Das ist ja mal wieder kalt da draussen! Das Hoch Klaus gibt alles! Dabei habe ich immer gedacht, ein Hoch bringe warmes Wetter, aber da lag ich anscheinend falsch.
Ich will aber auch nicht vom Wetter plaudern, denn davon habe ich augenscheinlich keine Ahnung. Vielmehr möchte ich mein heutiges Elaborat der neu gestalteten Abfallentsorgungsstelle beim Helvetiaplatz widmen. Ich hatte eine Kleinigkeit zu entsorgen, und auf dem Weg zur Uni nahm ich die Gelegenheit wahr, und besuchte also diese neue Einrichtung.
Da stehen ja nun acht silbern glänzende Abfallbehälter, jeder für eine klar definierte Gruppe von Wertstoffen. Und daneben befindet sich eine auf Hochglanz polierte Informationstafel, worauf ersichtlich wird, welches Piktogramm welcher Abfallart entspricht. Alles in Allem eine höchst luxuriöse Fazilität, wie mir scheint.
Wofür brauchen wir da noch den Entsorgungshof Nord (oder wie auch immer das Projekt genannt wird)? Ich sollte mich hier jedoch nicht allzu weit auf die Äste hinauslassen: bei einem Gegnerkomitee, das sich hauptsächlich aus Fuchsen, Haasen, J.-Hessen und anderen Rechten und Rechteren zusammensetzt werde ich nur schon aus Prinzip Ja stimmen. Zumal es doch gar nicht so schlecht tönt: Nicht nur stehen am Helvetiaplatz nämlich diese blinkenden und blitzenden Ghüderchübel, sondern auch ein Werbeplakat für ebenjenen geplanten Entsorgungshof. Und so, wie er dort angepriesen wird, sehe ich wirklich keinen Grund, ihn abzulehnen. Nur schon aus der Überlegung hinaus, dass so ein paar Eimer am Helvetiaplatz kaum die Aufhebung der Entsorgungshöfe am Egelmoos und am Jubiläumsplatz zu kompensieren im Stande sind!

Openoffice selber backen

Ich habe (wieder mal) Openoffice.org kompiliert.

Dies ist ein Eintrag wert. Auf der Konsole tippte ich $ time emerge openoffice, und die letzten paar Zeilen der Ausgabe lauteten:

real    525m53.070s
user    365m37.620s
sys     50m4.556s

Wunderbar! Ich habe also innerhalb von knapp 8 Stunden und 46 Minuten Version 2.0.1 von Openoffice.org kompiliert! Ich freue mich!