Super Angebote

Was einem doch alles angeboten wird in all den unzähligen Spam-Mails!

Ich bin wahnsinnig beliebt! Warum sonst würde ich innerhalb von knapp 27 Stunden ganze 84 Mails bekommen? Und dazu noch von mir völlig unbekannten Personen: zum Beispiel vom netten Herrn Phillip Goodson (bhrwgudhfoxvd@hotmail.com), der mir ein «UNIVERSITY DIPLOMA» offeriert. Praktisch, dann kann ich ja mein Studium gleich abbrechen, wenn ich den Abschluss per eMail bekommen kann! Von der Adresse 2379@5801.dropdeadfunemail.com hingegen bekomme ich «WOOF – Free Dog Treats» angeboten. Leider besitze ich keinen Hund! Ich kann’s ja mal dem Marc forwarden. Lucille Dunbar (392hxx@smartt.com) hat ein sensationelles Angebot: «Get 95% Discounted OEM Microsoft, Corel, Adobe …». Schade nur, dass solche Software auf meinem Linux wahrscheinlich nicht so prächtig laufen wird… Speziell gefreut hat mich aber das Mail von «Overton» (ekhvbgdfepo@yes.com). Schon die Domain, yes.com, strahlt eine ungemein positive Lebenseinstellung aus, findest du nicht auch? «Ich sage JA zum Leben!» Sein Angebot: «urinal». Möchte der mir etwa ein Pissoir verkaufen? Wie überaus gäbig! Wenn ich das in meinem Zimmer montiere, muss ich des Nachts, wenn’s mich drückt und kneift, nicht mehr ins Badezimmer, sondern kann das Geschäft direkt in meinem Zimmer, quasi vom Bett aus, erledigen!
Danke, ihr alle, dass ihr’s so gut mit mir meint und mir all die vorzüglichen Angebote zukommen lässt! Eines Tages werde ich mich bestimmt revanchieren (und zwar dann, wenn ich genügend gut programmieren kann, um allen Spammern der Welt auf einen Schlag den Garaus zu machen 😈 )!

Tiefe Kälte. Und Knieoperation

Zum Glück habe ich Handschuhe! Die werden mir aber bei der virtuellen Knieoperation nichts nützen.

Ich wusste doch, dass mir der Handschuh mal noch nützlich sein würde! Du erinnerst dich, vor noch nicht all zu langer Zeit war ich der glückliche Finder eines herrenlosen Handschuhs, der sich auf dem Kornhausplatz umhertrieb. Nun, da es diesen schauerlich kalten Wintereinbruch mit Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt gegeben hat, konnte ich ihn zum ersten Mal richtig in Betrieb nehmen. Glücklicherweise ist er aus Stoff! So kann ich ihn nämlich für die linke Hand einsetzen, obwohl er für die Rechte gemacht ist. Hach, er ist so schön wohlig-warm! 😀 Das kommt mir wirklich gelegen. Denn nun, mit dem neuen Velo, muss ich mich viel weniger anstrengen, um vorwärts zu kommen, ergo produziere ich weniger Wärme, was sich natürlich unter Anderem auch in kälteren Händen niederschlägt.
Nur leider konnte mich dieser Wunderhandschuh auch nicht vor einer Erkältung schützen, welche mich seit gestern fest im Griff hat 🙁 . Ich habe bestimmt schon 10 Päckli Papiernastücher verbraucht! Üble Sache.
Aber es gibt ja auch noch schöne Dinge. Zum Beispiel diesen Link, den ich per Zufall auf Damians Website gefunden habe: Eine Knieoperation zum Selberdurchführen! Und für den Hartgesottenen hat’s auch noch Bilder einer echten Knieoperation dabei. Ich hab mir das jedoch nicht angetan. Buärks!

Rrrrrrrrr

Hommage an einen der schönsten Buchstaben der Sprache.

Heute im Fernsehen: Ein deutscher Privatsender. Werbeblock. Ein fulminantes Produkt der Laboratoires Garnier wird angepriesen. Ich zitiere den Sprecher: «Früggtis Haad Gluu ist unglaublich haad und klebt Dein Haaa in die gewünschte Foam!» Was, bitteschön, ist Haad Gluu? Ach so! Als dann das Produkt selbst eingeblendet wird, wird’s mir klar: Haad Gluu soll englisch sein, und bedeutet eigentlich «Hard Glue». Worauf gründet bloss diese angeboren scheinende Aversion des deutschen Volkes dem Buchstaben R gegenüber? In jedem Wort wird er bei der Aussprache hartnäckig und konsequent ignoriert, sei’s nun ein Deutsches oder ein Englisches. Dabei ist der R doch so ein schöner Buchstabe! Man stelle sich die Tätigkeit vor, welche heute mit «Inline-Skaten» bezeichnet wird, ursprünglich, vor Jahrzehnten einmal, jedoch noch «Rrrrrrrrrrollschuefahre» hiess! «Rollschuhfaah’n», würde das ein Germane wohl nennen. Wobei auch der erste R selbstverständlich nicht schön gerrrrollt ausgesprochen wird, sondern mit der Zunge hinten am Gaumen förmlich zerdrückt wird. Einfach trrrrragisch. 🙁

Stadtfuchs

An meinem 22. Geburtstag habe ich einen Fuchs gesehen. In freier Wildbahn!

Heute habe ich auf die Uhr geschaut, als es 22 Minuten und 22 Sekunden her war, da ich 22 Jahre, 22 Stunden, 22 Minuten und 22 Sekunden alt war… das war um 22:54:44. Ein spezielles Gefühl.
Und als ich von der Stadt heimwärts fuhr, am Abend, sah ich, und dies zum ersten Mal in meinem ganzen, nunmehr 22jährigen Leben, live und in Echtzeit, ohne Computertricks und Spezialeffekte, einen leibhaftigen Fuchs in freier Wildbahn! Wenn man denn unsere schöne Stadt Bern als freie Wildbahn bezeichnen möchte. Denn als ich in die Steinerstrasse einbog, sah ich eine etwas merkwürdig geformte Katze etwas weiter entfernt von mir die Strasse überqueren, die in der Bewegung innehielt, kaum dass sie meiner Anwesenheit gewahr wurde. Dies gab mir dann die Gelegenheit, festzustellen, dass es sich nicht um eine Katze, sondern eben um einen echten Fuchs handelte! Ich kann hiermit bestätigen, dass ein Fuchs tatsächlich eine weisse Schwanzspitze besitzt. Wie im Märchen… 🙂

Feuriger Auftritt im Kursaal

Beim U-Brass-Wettbewerb im Kursaal stand buchstäblich das Haus in Flammen!

Wahnsinn, so ein U-Brass-Entertainment-Contest! Was da für eine Show abgeht, unglaublich! Als erste Band hielt sich die Brass Band der MG Risch-Rotkreuz noch relativ zurück. Aber dann die zweiten, die OBB (oder war’s die BBO? Ich verwechsle die beiden immer! Nein, es war tatsächlich die OBB), läckdumiramtschoope, sowas hab ich noch nie gesehen, die haben fast den gesamten Kursaal abgefackelt! Mit Piratenverkleidung und wahnsinns Feuerwerken hatten sie einen im wahrsten Sinne des Wortes feurigen Auftritt. So feurig, dass während des Schlussapplauses ein Leinensack auf der Bühne in Brand geriet und minutenlang munter vor sich hin kokelte, bevor sich der Schwelbrand zu einem veritablen 1.-August-Feuer erweiterte. Es dauerte noch einmal einige Minuten -während denen das Feuer dichte, beissende Rauchwolken in den Saal pustete, sodass binnen Kurzem kaum die Hand vor Augen sichtbar war- bis sich endlich ein geeigneter Feuerlöschen gefunden hatte. Naja, so geeignet war er dann auch nicht: so ein Turbo-Hochdruck-CO2-oder-was-weiss-ich-Löscher. Jedenfalls dampfte er ganz fürchtebar, und vom hohen Druck versprühte er die brennenden Lappen quer im ganzen Kursaal. Ein Glück, dass niemand vom Publikum dabei verbrannte!
Schliesslich und endlich war aber dann der Brand gelöscht, jedoch die Luft so schlecht, dass es für die nachfolgende BBO unmöglich gewesen wäre, zu spielen. Daher wurde zuerst mal 10 Minuten lang gelüftet (was die Situation zwar nicht sehr verbesserte, aber immerhin). Bei der BML (A-Band) war die Luft dann wieder einigermassen atembar.
Trotz ihres umweltfeindlchen Auftrittes (Luftverpestung der schlimmsten Art! 👿 ) gewann am Ende die OBB, knapp vor der BML. Schade, denn die BML hat mich mehr überzeugt. Aber was soll’s, da ich ja in keiner dieser Bands mitspiele, kann’s mir eigentlich egal sein. 😉
Da morgen das Semester wieder anfängt :cry:, muss man sich heute noch tüchtig darauf einstimmen. Darum wünsche ich dir jetzt schon eine angenehme Nachtruhe. Salü!