hi i am girl

«hi i am girl» steht in den Infos zu jener ominösen Person, die mir via ICQ die geistreiche Nachricht «:-P» geschickt hat. Zum Glück steht das in den Infos, denn ob kylin wang ein weiblicher oder männlicher Name ist, könnte ich nicht einfach so sagen. Auch steht dort, sie spreche Englisch. Nun… da hingegen wäre ich mir nicht mehr so sicher, nachdem ich mir den grammatikalisch höchst abenteuerlichen Beschrieb zu Gemüte geführt habe.

Könnte die Welt bitte aufhören, mich per ICQ (und per eMail) mit Spam zu füttern? Ich bin satt, danke!!! 😕

Weichenheizungen heizen schön

Was mir nicht bewusst war, auch wenn’s eigentlich offensichtlich ist, oder zumindest völlig einleuchtend, ist die Tatsache, dass auch bei Bernmobil Weichenheizungen zum Einsatz kommen. Das muss auch so sein, schliesslich sollen Trams auch bei meterhohen Schneemassen nicht über eingefrorene Weichen stolpern, und das noch zu bauende Tram Bern West erst recht nicht. Ätsch, Herr Fuchs 😛 .

Item, wir waren bei Weichenheizungen, nicht bei Politik. Gestern war es, da ich mit Corni des Nachts in der Nähe der Heiliggeistkirche das Fahrrad abholte, um nach Hause zu radeln, und was gewahrten unsere erstaunten Augen? Dampf. Wasserdampf, der magischerweise dem Boden zu entspringen schien. Ein solch exorbitant interessantes Phänomen liess unserer angestachelten Naturwissenschaftlerneugierde keine Ruhe, also wagten wir uns an den Ursprungsort der geheimnisvollen Erscheinung. Beim Näherkommen entdeckten wir den Grund, und auch du wirst ihn schon längst erraten haben, wenn du clever genug bist, den Titel mit dem Inhalt zu Verknüpfen: Eine Weiche lag am Boden und liess sich von einer Heizung die nasskalte Nacht erträglicher machen, währenddem sie in aller seelenruhe vor sich hindampfte. Wir legten dem Ungetüm aus Metall die Hand auf, und tatsächlich: Ein angenehm warmes Gefühl stellte sich alsbald in den Fingerspitzen ein.

Ein weiteres Rätsel der Menschheit wurde hiedurch gelüftet, und um dem ganzen noch ein wenig Würze zu verleihen, und ein Wort aus dem Duden zu zitieren, das in der Nähe von hiedurch zu finden ist, sage ich nun noch Hieromant, und entlasse dich mit der Frage, was dies wohl bedeuten könnte, in die weite Nacht hinaus. Schlaf gut, ich werde es jedenfalls versuchen.

Llanfair…

Eigentlich wollte ich ja Übungen lösen, und mit Hilfe von Wikipedia herausfinden, wie bei WiseMAC der Wert 4·θ·L für die Präambellänge zustandekommt, und habe also nach 4θL gesucht. Wo bin ich gelandet? Beim Artikel über Llanfair, oder wie’s mit vollem Namen heisst: Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantisiliogogogoch. Kein Witz, echt wahr.

Und nun halt dich fest: surfe mal nach www.llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch.co.uk, und du wirst den längsten gültigen Domainnamen besucht haben, den’s gibt, zumindest in Grossbritannien. Da frage ich mich bloss, wer sich solch eine Adresse merken kann…

Zibelemärit! Aber kein Schnee weit und breit.

Warst du schon mal am Zibeler, ohne ein einziges Konfetti abzubekommen? Aber ich!

Ob ich eine so böse Miene ob den überteuerten Preisen gezogen habe? Ob ich so tief in Gedanken versunken war, und die Konfetti bloss nicht bemerkt habe? Ob bei diesen spätsommerlichen Temperaturen die Konfetti einfach keine Lust hatten, auch noch bei mir Rast zu machen? Ich weiss nicht, woran es gelegen hat, aber es ist so: Als ich am Mittag auf der Suche nach etwas zu Essen durch das Getümmel mich zwängte, begegnete ich keinem einzigen Kind, das mich wie andere Jahre mit einer Salve Papierschnipsel zu ersticken drohte. Sowieso ist’s heuer ein merkwürgider Zibelemärit. 16 Grad warm, Ende November? Lieber Herr USA-Bush, werter Herr Australien-Howard, doch, die Klimaerwärmung, die gibt’s! Andere Jahre hat’s immer geschneit, am Zibelemärit. Heuer nicht. Da treiben höchstens weisse Altweibersommerfäden durch die Luft…

Bis zum nächsten Jahr…

Nun ist sie also vorüber, die 2006er-Ausgabe von Montreux. Eine sehr spezielle Ausgabe. Für mich war’s die erste, da die RBB nicht auf dem Podest landete. Dem Publikum, und auch mir, hat unser Vortrag zwar gefallen, der Jury war er nur Rang 7 Wert. Macht aber nichts, das nächste Jahr kommt bestimmt. Auch war’s der erste Montreux-Wettbewerb, an dem ich ein Armbändeli am Fuss trug. Ehja, die lassen so ein Gschtürm ab mit diesen Bändeli: Um die Vorträge anderer Bands hören zu können, ist man als Musikant verpflichtet, so ein Armbändeli zu tragen. Für einen Schlagzeuger ist das der letzte Habakuck, verfängt sich doch der Schlägel mit Vorliebe an der exponiertesten Stelle darin, und der Schlag verreckt ab. Deshalb haben etliche Perkussionisten ihr Bändeli ums Fussgelenk gelegt. Und nicht zuletzt war’s ein spezielles Montreux, weil Temperaturen von weit ennet 15°C Ende November doch eher ungewöhnlich sind, findest du nicht auch?