Wikipedia kann weiterhelfen

Zur Aussprache von Liszt habe ich leider keine Rückmeldung bekommen. Deutet das darauf hin, dass meine Leserschaft faul ist? Oder dass sie gar meine Beiträge nicht wirklich liest, sondern bloss flüchtig überfliegt? Wie auch immer. Zum Glück gibt’s Wikipedia, das (oder: die? Wer weiss…) mich dank seines (resp.: ihres) Artikels über Franz Liszt aussprachentechnisch auf den neuesten Stand gebracht hat. So weiss ich nun, dass dieser merkwürdige Name ganz simpel «List» ausgesprochen werden muss.

Wenn wir denn schon bei Wikipedia und Namen sind: Gibt es eigentlich einen Eintrag über Friedli? Eine kurze Suche fördert einen Artikel über Emanuel Friedli zutage, den Lehrer, Pfarrer und Schriftsteller aus Lützelflüh. Lützelflüh, mein Heimatort? Selbstverständlich ist auch der vertreten bei Wikipedia. Und um unsere kleine tour d’horizon abzuschliessen, suchen wir nach Manuel, und finden heraus, dass ich am 24. Dezember Namenstag habe.

À propos Manuel: Wie nicht anders zu erwarten war, existiert auch ein Artikel über Manuel de Falla. Ach ja, und auch über El sombrero de tres picos weiss Wikipedia zu berichten. Schön, da kommt Heimat auf!

Eine Woche ist’s her…

Corni will nicht länger warten. Corni ist ungeduldig. Corni verlangt Einträge. Corni hat recht.

Eine lange Zeit ist vergangen, seit ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Aber was sollte ich schon schreiben? Das Post-og-Loch, in welches ich nach letztem Sonntag gestürzt bin, hat mich nur langsam wieder losgelassen, und seither habe ich nichts, aber auch gar nichts erlebt, was für den gemeinen Leser von Interesse sein könnte. Oder doch?

Vergangenes Wochenende hatte ich zwei Konzerte mit dem Orchester Ostermundigen, unter Anderem spielten wir das 1. Klavierkonzert in Es-Moll von Franz Liszt. Was mich bereits zur Frage des Tages bringt, nämlich: wie spricht man Liszt aus? Liszt? Lisst? Lisz? Lizt? Und wieso konnte der nicht einen normalen Namen haben, so wie Friedli, Kaderli oder Eggenschwiler?

Die Frage des Tages ist gestellt (Antworten bitte gerne als Kommentar, danke), nun noch zur Meldung desselbigen. Der Triangel ist ein höchst anspruchsvolles Instrument. Ein simples «Di-ding, di-ding» mag im Notentext einfach aussehen, aber wenn man’s pianissimo zu spielen hat, und erst noch im Rhythmus und mit korrektem Tempo, und solistisch noch dazu, dann ist es schwierig, schwierig, schwierig. Hinzu kommt, dass der Triangel sowieso mein Horrorinstrument ist: da will man ein superleises Schläglein ausführen, und dann trifft man das hin- und herbambelnde Metalldreieck nicht. Beim nächsten Schlag will man dann auf Nummer sicher gehen, und schon dröhnt der Konzertsaal, der Putz bröckelt von den Wänden und die Decke bekommt Risse.

Ganz so schlimm war’s natürlich nicht. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich es einigermassen heil überstanden und die Pianistin nicht allzusehr aus dem Takt gebracht habe.

Na, Corni, einigermassen zufrieden?

Konzert des orchestra giovane in Zürich

Das orchestra giovane spielt wieder mal ein Konzert!
Ort: Aula Gymnasium Rämibühl, Zürich
Datum: Sonntag, 29. Oktober 2006
Zeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Frei, Kollekte
Leitung: Christof Brunner
Programm:

  • Carmen Suite No. 1
    Georges Bizet
  • Konzert für Oboe und Orchester No. 1 d-moll
    Ludwig August Lebrun
    Oboe: Andreas Moser
  • España
    Emanuel Chabrier
  • Tres Danzas Españolas
    Enrique Granados
  • Dos Miniaturas Andaluzas
    Joaquín Rodrigo
  • El Sombrero de tres Picos
    Manuel de Falla

Konzert des orchestra giovane in Chur

Das orchestra giovane spielt wieder mal ein Konzert!
Ort: Aula Kantonsschule Plessur, Chur
Datum: Samstag, 28. Oktober 2006
Zeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Frei, Kollekte
Leitung: Christof Brunner
Programm:

  • Carmen Suite No. 1
    Georges Bizet
  • Konzert für Oboe und Orchester No. 1 d-moll
    Ludwig August Lebrun
    Oboe: Andreas Moser
  • España
    Emanuel Chabrier
  • Tres Danzas Españolas
    Enrique Granados
  • Dos Miniaturas Andaluzas
    Joaquín Rodrigo
  • El Sombrero de tres Picos
    Manuel de Falla

Audio-over-LAN

Meine Böxli spielen Dinu Lipatti, und er spielt Klavier. Ich habe aber vom Herrn Lipatti keine Musik auf meinem Computer. Die ist alle beim Guru auf dem Rechner. Und auch der mplayer läuft auf seiner Maschine. Wieso kommt dann der Ton aus den Lautsprechern, die an meinen Computer angeschlossen sind? Ha! EsounD, der Enlightenment Sound Daemon, macht’s mögilch! Auf meinem Büchsli läuft der Server, auf Gurus Computer der Client, und schon schallt, bei richtiger Konfiguration, schöne Bach-Musik durch meine Lautsprecher in die Luft. Ist Linux nicht einfach wunderbar?!