Das Wandern ist des Friedlis Lust…

… denn ohne Velo hat er gar keine andere Wahl.

*grummel*
Lache nicht, wenn du die nächsten Zeilen liest. Vielmehr solltest du dir eine grosse Portion Mitleid aufsparen, für das nächste Mal, da wir uns treffen. Dann darfst du sie mir überreichen.
Weshalb ich dein Mitleid brauche? Nun, weil ich gestern zu Fuss nach Hause gelangt bin. Na, klingelt’s? — Richtig: mein Velo ist wieder mal weg.
Ich hatte es in der Nähe der Unitobler abgestellt und ganz definitiv und mit hundertprozentiger Sicherheit abgeschlossen — ich bin ja nicht blöd! –, mit meinem neu erworbenen und funktionstüchtigen Schloss, und als ich es in aller Herrgottsfrühe wieder abholen wollte, war’s weg. Zum Glück bin ich mir den Anblick meines nicht mehr vorhandenen Fahrrades mittlerweile beinahe gewohnt, darum konnte ich den Schock relativ gut verkraften. Nur ein bisschen Kopfweh habe ich davongetragen. Aber ob dies wirklich vom Verlust meines Velocipeds herrührt, kann ich nicht mit Sicherheit sagen… 😉

Ropetech!

Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass mir so ein Seilpark derart viel Spass machen würde. Aber lies selbst.

Ich bin müde wie schon lange nicht mehr. Ich habe allerdings auch allen Grund dazu. Welchen, willst du wissen? Nun, der Grund heisst Ropetech.
Ich war heute Nachmittag mit Mare und Hubi in diesem Erlebnispark. Nach etwa anderthalb Stunden anstehen, warten, registrieren, erneut anstehen, wieder warten, Gstältli anprobieren, Helm anprobieren, Häntschen anprobieren, warten und dann schliesslich Probeparcours absolvieren konnte es endlich losgehen. In Ermangelung besserer Ortskenntnisse begaben wir uns gleich zu Beginn auf den zweitanspruchsvollsten Parcours, die Nummer 5. Das machte den Einstieg zwar nicht gerade einfach, dafür aber umso spannender, schliesslich gings gleich los mit einer etwa 3 Kilometer langen Seilbahn.
Das grösste Hindernis stellte jedoch wohl die Liane in Parcours 4 dar. Sich wie Tarzan vom einen Baum zum anderen schwingen, das mag vom Boden aus noch ganz lustig aussehen. Wenn man dann aber selber auf der Plattform steht — unter einem nur eine weite, gähnende Leere, über einem lediglich ein zahnseidendünnes Metalldrähtchen, an welchem man sich nun einfach so in die Tiefe stürzen soll –, dann hat man ganz schön den Gagg in den Hosen. Lustig wars trotzdem.
Zum Abschluss haben wir uns dann doch noch auf Parcours Nummer 6 gewagt, den ganz schwierigen, den für Vollprofis und Lebensmüde. Parcours Nummer 6 besteht fast ausschliesslich aus Seilbähnchen, die sich in schwindelerregender Höhe und mit halsbrechereischem Tempo über ellenlange Distanzen von Baum zu Baum spannen. Das ist super! Der Wind fegt durch die Haare, oder er würde es zumindest tun, wenn da nicht dieser dämliche Helm wäre– doch Halt! Der Helm ist absolut unverzichtbar, denn mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich mitten in der Schussfahrt auf einem Bähnchen plötzlich ein lautes Rattern hörte, und sogleich feststellte, dass dies vom Helm herrührte, der am Seil entlangschrammte. Zum Glück also trug ich ihn, sonst wäre ich nun wohl stellenweise kahl…
Wie gesagt: ich bin müde. Und wenn ich morgen am Unifest noch halbwegs wach sein will, muss ich nun go mütze. Gute Nacht.

Unfähige Autofahrer gehören verboten!

Man sollte diesem Exemplar von «Fahrer» den Ausweis entziehen. Für immer und ewig.

Ich habe vorvorgestern morgen Bekanntschaft mit einem der grössten Arschlöcher unserer Zeit geschlossen.
Die rüde Ausdrucksweise magst du mir bitte entschuldigen. Aber ich muss mich immer noch sträflich aufregen, wenn ich daran denke, wie der Lenker des Fahrzeuges mit dem Kennzeichen BE 315295 gefahren ist.
Situationsbeschreibung:
Ich fahre gemütlich über die Kirchenfeldbrücke Richtung Stadt. Dann vor dem Casino passiert’s: bei dieser berühmt-berüchtigten Ecke, über die sich auch der Hubi schon aufgeregt hat, wurde ich von diesem fahruntüchtigen und definitiv höchstgradig unzurechnungsfähigen Lenker dieses blauen Lieferwagens regelrichtig an den Trottoirrand gedrückt. Nur eine Vollbremsung konnte mich vor dem Quetschtod retten.
Was habe ich mich aufgeregt! Was habe ich geflucht! Was habe ich ihm den Finger gezeigt, den langen Mittleren! Und trotzdem hat es nichts genützt. Denn siehe, die Geschichte geht noch weiter.
Immer noch auf dem Casinoplatz, diesmal vor der Überquerung der Schienen, hatte sich eine kurze Autokolonne gebildet, unser Auto stand auch dabei. Vor mir schlängelte sich ein Velofahrer rechts an der Kolonne vorbei, und diesmal fuhr dieser BE 315295-Depp tatsächlich so nahe an den rechten Strassenrand, dass der Velofahrer rechts vom Velo absteigen musste, um nicht überrollt zu werden.
So eine bodenlose Frechheit!
Solltest du, lieber Leser, zufälligerweise Polizist sein, so schlage ich vor, dass du gleich mal herausfindest, wem dieses Auto gehört, und wo es steht, und dann solltest du auf direktem Wege dorthin gehen, und ihm alle Reifen zerstechen. Und dem Fahrer die Kniescheiben brechen, oder zumindest verstauchen. So einer gehört nicht auf die Strasse.

Nun zum Erfreulichen Teil: gestern habe ich zum ersten Mal von meiner SUB-Mitgliedschaft profitieren können, indem ich das Billet fürs Unifest vom kommenden Samstag für Fr. 20.– statt 25.– erworben habe 😀 . Einem Abend an der Foobar steht nun also nichts mehr im Wege – selbstverständlich erst nach dem Variaton-Konzert in Köniz, ist ja klar!

Server-Ausfall

Solnet hatte die Leitung gekappt.

Solnet hatte mal wieder Probleme, wie’s aussieht hat ein Bauer beim Pflügen die Glasfaserleitung zwischen Zuchwil und Zürich beschädigt, vielleicht war’s auch ein böses Gewitter oder was, jedenfalls war gestern von 14:30 bis heute morgen um ca. 5:30 nichts von meinem Server zu wollen, wie diese Solnet-Techinfo-Meldung erläutert.
Nun steht die Leitung wieder, und meine Seite sollte wieder problemlos funktionieren.

Poweriser!

Heute habe ich fast ein Ei gelegt.
Ich war des Morgens am Amtsmusiktag in Rubigen, aber das ist nicht der Grund für mein Erstaunen. Vielmehr habe ich auf dem Heimweg, genauer gesagt am Waisenhausplatz, eine unglaubliche Entdeckung gemacht. Diese Dinger, die in dieser Zürich-Versicherungen-Reklame (oder wo war’s schon wieder? Ich glaube, es war tatsächlich in der Zürich-Reklame, denn am Schluss heisst’s sowas Ähnliches wie Because shit happenz!) zu sehen sind, diese federnden Stelzen-Schuhe, die gibt’s tatsächlich! Und sie haben einen Namen: nach langem Googlen und Wikipedia-Durchforsten habe ich es herausgefunden: Poweriser heissen die Dinger. Ich habe auf dem Waisenhausplatz zwei Personen gesehen, die mit diesen Vehikeln an den Füssen durch die Gegend gesteltzt sind. Wahnsinn, sowas.
Und solltest du keine Ahnung haben, wovon ich genau spreche, führe dir einfach diese Bilder zu Gemüte, und du wirst erleuchtet werden.