Ampelwarterei, die Zweite

Diesmal mit Fremdeinwirkung.

Du kennst mein gespanntes Verhältnis zu Ampeln. Dank letzten Dienstag Abend kann ich nun eine weitere Episode in diesem unrühmlichen Bereich erzählen. Und das kam so:

Ich stand an der Ampel unten beim Muristalden, und wartete seit geraumer Zeit auf Grün. Ich schien weit und breit der einzige Verkehrsteilnehmer an jener Kreuzung zu sein, und trotzdem weigerte sich die Ampel beharrlich, mir Fahrerlaubnis zu erteilen. Da nahte hinter mir ein Auto, dem ich nur einen flüchtigen Blick schenkte (hätte ich genauer hingeguckt, so hätte ich jetzt nichts zu erzählen). Ich witterte meine Chance, ging ich doch davon aus, dass die Ampel auf das Auto bestimmt reagieren würde, und innert kürzester Zeit auf Grün umschalten würde. Tatsächlich bemerkte ich, wie die Fussgängerampel via Orange auf Rot wechselte, also stieg ich in die Pedale und begann, langsam vorwärts zu fahren. Bereits hatte ich den dicken, weissen STOPP!-Strich erreicht, und die Ampel war immer noch rot, da chräschelte es hinter mir aus einem Lautsprecher, und ich vernahm den bestimmten Tonfall, der unseren Gesetzeshütern eigen ist: «Es isch de rot!», wurde ich aufgeklärt, worauf die Ampel umgehend grün wurde. Ich lachte mir ins Fäustchen und radelte los. Ennet der Kreuzung holte mich das Polizeiauto ein, und der Gendarm liess mich durch das heruntergelassene Fenster wissen: «Es het auso de grad umgschaute». Aha! Danke für den Tipp, alleine wäre ich da nie draufgekommen!

Die Polizei, dein Freund und Helfer…

Konzert des Berner Musikkollegiums in Spiez

Das Berner Musikkollegium spielt im Lötschbergsaal.

Das Berner Musikkollegium spielt wieder mal ein Konzert!
Ort: Gemeindezentrum Lötschbergzentrum, Spiez
Datum: Sonntag, 13. November 2005
Zeit: 17:00 Uhr
Eintritt: Erwachsene 25.–, Lehrlinge/Studenten/AHV 20.–, Kinder in Begleitung Erwachsener sowie AHV gratis
Programm:

  • Suite aus «Les Indes Galantes»Marche – Menuet – Danse des sauvages – Chaconne
    Jean-Philippe Rameau
  • «Concert Champêtre» für Cembalo und OrchesterAllegro molto – Andante – Finale
    Françis Poulenc
    Cembalo: Andreas Meier
  • Pavane pour une infante défunte
    Maurice Ravel
  • «L’Arlésienne»
    Suite 2: Pastorale – Intermezzo
    Suite 1: Minuetto – Adagietto – Carillon
    Georges Bizet

Lautstärkeapplet in Gnome

Lange ging’s nicht mehr, nun klappt’s!

Gestern habe ich endlich die Lösung gefunden für ein Problem, das mich seit dem Update auf Gnome 2.12 geplagt hat: Das Lautstärkeapplet schien nicht mehr zu funktionieren, es erschien auch nach mehrmaligem hinzufügen nicht im Panel. Nun habe ich herausgefunden, dass es daran lag, dass mein bevorzugtes Icon-Theme (Etiquette) kein Lautsprecher-Symbol enthält. Mit einem simplen Inherits=gnome im index.theme ist es nun aber endlich geflickt. Bravo!

Telefonwerbung

Blablabla…

Im Moment habe ich da so eine mühsame Buchtante am Telefon. Die erzählt mir, dass sie ganz viele ganz gute Bücher zu ganz günstigen Preisen anbieten kann. Sie erzählt mir von irgendwelchen Büchern, die ich weder kenne noch kennen will, worum es geht. Die redet und redet und redet. Das ist praktisch, denn dann muss ich nicht so viel Antworten und kann ganz gäbig daneben diesen Beitrag schreiben. Es ist mir dann auch nicht so langweilig am Telefon.
Nur leider hört die nicht mehr auf zu Quasseln.

Man stelle sich vor, was wäre, wenn…:

Moment, ich suche mal ein Mikrophon…
Ok, ich nehme auf. Und die spricht, und spricht, und spricht… sie tönt noch sympathisch. Was wahrscheinlich am dezenten Walliserakzent liegen wird.
Nun sind wir von den Büchern zu den CDs gelangt. Anscheinend haben sie im Jazz-Bereich nicht viel zu bieten, und auch punkto Queen sieht’s düster aus. Dann gehen wir halt zu den DVDs. Hier bediene ich mich einer kleinen Notlüge, indem ich schwindele, ich hätte weder DVD-Player noch Videorecorder. Und schon sind 20 Minuten vorüber, und das Gespräch wird beendet.

Keine Aufnahme ohne Tondokument (alles MP3): Die Dame preist Bücher an (232 KB), eine Queen-CD und eine Jazz-CD-Kollektion (181 KB), aber auch bei Pink Floyd kennt sie sich aus (37 KB), und gibt mir sogar einen persönlichen Tipp (45 KB)! Dass ein Versand aber keinen Sinn macht, wenn’s nichts dabei hat, was mir gefällt, merkt sie dann aber selbst (35 KB).

Muss das ein Sch***-job sein… 😐

Nachtrag: Wie gut, wenn man rechtskundige Bürger in seinem Bekanntenkreis hat! Auf einen Geheimtipp hin entferne ich also alle belastenden Dokumente, entschuldige mich bei der durchaus sympatisch geklungen habenden (sic!) Telefondame für allfälliges Ungemach und bedanke mich für den Hinweis bei Mich.

Lang lebe Jabber

Ich habe einen Jabber-Account! Juhui!

Jabber. Jabber? Jabber! Es tönt zwar ein wenig nach «Sabber», hat damit aber ungefähr so viel zu tun, wie George W. Bush mit gekonntem Regieren. Nun aber fertig Politik.

Jabber ist ein Open-Source-IM-Service. Sagt dir das nichts? Nun. Vielleicht kennst du ICQ. Damit lässt sich übers Internet mit anderen Leuten chatten. Jabber ist ähnlich. Aber Jabber ist Open-Source. Und deshalb dem ICQ unbedingt vorzuziehen.
Und seit Neuestem bin auch ich per Jabber erreichbar, genau gesagt, seitdem auf meinem Server nun auch noch ein Jabber-Server läuft. Du erreichst mich unter meiner Jabber-ID manuel@fritteli.ch. Ja, ich weiss, das sieht genau so aus, wie meine eMail-Adresse. Deshalb kann man es sich auch so gut merken!

Wenn auch du jabbern möchtest — das ist gar kein Problem! Installiere einfach einen Jabber-fähigen IM-Client (unter Linux z. B. gaim), und verbinde mit deinem gewünschten Usernamen zu fritteli.ch, und schon wirst du automatisch aufgefordert, ein Passwort einzugeben — fertig ist dein Jabber-Account! Mein Jabber-Server ist übrigens TLS- und SSL-fähig. Sicherheit bei der Datenübertragung ist also garantiert.