Jetzt auch verseuchte Kirschen!?

Oh nein, Früchte bringen mir einfach kein Glück! Seiens Orangen oder Kirschen… ab Apfeln bekomme ich ja immer so ein grausliches Kribbeln im hinteren Gaumensegeldachbereich, weshalb mir der Genuss derselben jeweilen etwas verbittert wird. Mit Orangen hatte ich mal ein wurmiges Erlebnis, ich habe davon berichtet (der Beitrag ist leider noch nicht übernommen worden). Und vorhin, da war ich am Kirschen essen, und wer streckt seinen Kopf aus einer schönen, grossen, dunkel-reifen, süssen Kirsche? Ein blöder Wurm! Es ist ja durchaus begrüssenswert, dass er mich quasi vorgewarnt hat, mit seinem frische-Luft-Schnuppern, aber irgendwie ist mir der Appetit ein wenig vergangen…
ICH HASSE WÜRMER IM ESSEN!

Armymusic im Casino

Militärmusik ist (trotz des Militärs im Namen) manchmal recht – und ich hoffe, du entschuldigst mir meinen rüden Ausdruck – geil. Ich war heute im Casino, wo die Swiss Army Brass Band und das Repräsentationsorchesters der Armee konzertiert haben.
Die Brasserie hat mich zwar weniger überzeugt als die Harmoniker, aber eigentlich war ja beides recht hohe Blasqualität. Nur hats mich schon ein wenig getschudert, als plötzlich die vertrauten Klänge von Neige d’Avril durch den Saal schallten. Vor meinem geistigen Auge sah ich mich im grünen Gewande, die Lyra schlagend eine grosse 8 (in Worten: A-C-H-T) marschieren, hoffend, beim Kreuzungspunkt nicht mit der Posaune zu kollidieren… kurz: ich erinnerte mich an die Rasenshow in der RS. Ob gerne oder nicht, sei dahingestellt. Ich erinnerte mich jedenfalls.
Geht es dir nicht auch so, dass du dich rückblickend meistens nur an die schönen Momente erinnerst? Mir geht es jedenfalls so. Und auch die weniger schönen Momente verlieren mit der Zeit an Garstigkeit. Zum Beispiel war ich ja höllenhaft nervös und angstig, als ich dem Herrn Hauptmann mitteilen musste, dass der spanische General seine Nationalhymne leider ohne Zymbalen hören werde, weil ebendiese im Probenlokal zurückgeblieben waren… und wenn ich jetzt daran zurückdenke, dann wars doch eigentlich ganz lustig, wie ich und Schlz Schenker als Strafe dafür den Car bewachen mussten, während die anderen sich in der Beiz an Speis‘ und Trank erlabten. Wer wollte denn schon einen Car stehlen, *löl*!
Aber das ist ja hier gar nicht das Thema. Ich möchte lieber noch erwähnen, dass ich mir nun sicher bin, dass morgen die Griechen Europameister werden. Schliesslich hat der Ansager angesagt, dass das letzte Stück, Sorbas‘ Tanz (oder so), zu Ehren des baldigen Europameisters gespielt werde. Nun sind also all meine Zweifel beseitigt, und ich kann dem morgigen Finale gelassen entgegensehen.
Und all die Leute, die da waren! Alles voller Wachtmeister, Korporäls, Hauptmänner, Majöre, Oberleutnantinnen, und sogar die Fouröse Bütler, die in meiner Schlagzeugerschule für Sold und EO zuständig war, war auf Platz! Und natürlich der oberste Chef selbst. Zwar mit verdrehter Trompeterschnur an seiner Uniform, aber nach einem kleinen Hinweis meinerseits beeilte er sich, das Tenu zu erstellen. Wie es sich gehört, he! Ich hoffe nur, dass er mir nicht böse ist deswegen, der Herr Oberst. Naja, um ehrlich zu sein ist mir das egal, solange er mich nicht wiedererkennt!
In diesem Sinne, auf ein anderes Mal.

RSS-Feed debugged

Für all jene geschätzten Besucher, die sich die neuesten Neuigkeiten immer direkt per RSS-Feed auf ihren Rechner holen, kann ich eine Verbesserung anbieten: im Version-2.0-RSS-Feed war ein kleiner, aber gemeiner Bug versteckt, der das Datum der Veröffentlichung falsch (besser gesagt: fast gar nicht) erzeugte. Nun aber ist es korrekt, und wenn du in den Genuss der korrekten Daten kommen möchtest, dann erneuere doch einmal den ganzen Feed. Vielleicht musst du ihn dazu löschen und neu erstellen, jedenfalls musste ich dies bei meinem Feed-Reader Liferea so tun.
Wenn du keine Ahnung hast, wovon ich gerade gesprochen habe, dann vergiss es entweder, oder aber (und dies ist die bessere Variante) installiere dir einen RSS-Feed-Reader und klicke dann auf den RSS 2.0 Feed-Link im Menu!

Update mit Hindernissen

Ich hatte da einige Probleme mit dem Server. Gestern habe ich mal ein grosses Update laufen lassen, das dauerte wohl die ganze Nacht, und heute morgen musste ich entdecken, dass die Maschine nach einem Reboot nicht mehr ganz aufgewacht ist. So habe ich denn Hand anlegen müssen und noch mal neu gestartet. Dann hatte ich mit der Netzwerkkonfiguration ziemliche Probleme, was dazu führte, dass heute Nachmittag wohl die Erreichbarkeit beträchtlich gelitten hat. Nun sollte es aber wieder klappen.
Möglicherweise könnten sich diese Probleme zeitlich noch ein wenig in die Länge ziehen, deshalb solltest du nicht verwundert sein, wenns mal wieder nicht klappt. Äxgüsi!

Krönendes Griechenland und wilde Hunde!

In der Krone war ich vorher noch nie. Heute aber war ich -dank dem Roman- dort und habe mir den Match angeschaut. Und wieder einmal haben die Griechen überrascht. Was ist eigentlich los mit denen? Kommen einfach so ins Final und werfen die Tschechen raus! Ich meine, das freut mich ja, ich war von Anfang an eher für die Griechen, auch wenn ichs dem Herrn Nedved oder Koller oder Poborski war es, der heute sein 99. Länderspiel bestritten hat! Jetzt ist es mir wieder in den Sinn gekommen. Ich beginne also den Satz nochmal (fast) von vorne: …auch wenn ichs dem Herrn Poborski gegönnt hätte, sein 100. Länderspiel ausgerechnet beim EM-Final stattfinden zu lassen. Aber so ist nun mal das Leben. Die Tschechen konnten kein Gohl machen, und wenn sie das nicht können, und die Griechen schon, dann kommen eben die Griechen weiter. Freuen wir uns also auf ein spannendes Finalspiel (gell, Römu ;-)).
Mit der Krone habe ich begonnen, und mit der Krone fahre ich fort. Wie eingangs erwähnt war dies mein erster– halt. Stimmt ja gar nicht. Das war bereits mein zweiter Besuch dort. Allerdings liegt der erste schon lange Zeit zurück und gilt nicht mehr. Sagen wir es so: es war mein erster bewusster Besuch. Und ein überaus angenehmer noch dazu! Zuerst natürlich mal die Grossleinwand, welche ein Fussballmatch viel attraktiver macht als die heimische Flimmerkiste. Dann die normalen Preise: Cola 3.90, Pfefferminztee 3.50. Man vergleiche z. B. mal mit der Aarebar, und schon wird einem klar, wo man besser aufgehoben ist. Zu guter Letzt die Bedienung. Der Wirt kümmert sich an der Bar persönlich um das Wohl seiner Gäste, und wenns dann spät und später wird, bekommt man sogar noch was spendiert. Herz, was willst du mehr? Die Krone ist definitiv ein gemütlicher Ort zum «chly syy».
Was dann weniger gemütlich war, war der Heimweg. Bis zum Bärengraben lief ja alles gut. Auch anfangs Muristalden war keine Gefahr im Verzug. Mittendrin jedoch führte ein Frauchen sein Hundi-Hundi gassi. Ein kleines Terrierhundi, ähnlich dem aus der César-Reklame, nur schwarz. Aber etwa gleich gross. Und circa 50 Mal lauter. Gekläfft hat der dumme Köter, schuderbar! Und das mitten in der Nacht! Da ist es doch wohl sonnenklar, wenn ich ihn mit einem resoluten «Souköter» zur Vernunft bringen will. Nur leider verstand das Hundi wohl berndeutsch, denn je plötzlich desto geschwind nahm es kläffend Kurs auf mich, und als ich schon glaubte, von seinen rasiermesserscharfen Zähnen in Stücke gehauen werden zu müssen, hielt es inne und begnügte sich mit bellen. Da entschuldigte ich mich, und so liess mich der Fifi unbeschädigt meines Weges ziehen.
Und nun bin ich wohlbehalten zu Hause angekommen und kann mich zur Ruhe begeben. Gut’s Nächtle!