Geschwinde Berner

…und da sagt man, Berner seien langsam!

Situationsskizze: wir stehen an der Bushaltestelle, redend ins Gespräch vertieft (und nicht etwa schweigend, wie dies beim Herrn Goethe der Fall ist, der langsam um die runde Ecke rast, oder wars Schiller? Jedenfalls nicht schweigend), und der Bus naht. Dann hält er. Wir verabschieden uns. Sie drückt auf den Türöffnungsknopf, und der Bus fährt ab. Huiii, der hatte es aber pressant, und hiermit haben wir die Verbindung zum Titel geschafft, denn nur ein äusserst geschwinder Chauffeur kann von den Mitfahrenden, oder besser: den mitfahren-Wollenden, verlangen, dass sie innerhalb weniger Sekundenbruchteile in seinen Bus einsteigen.

Aber der Berner, als gemütliches Wesen, das er nun mal ist, ist ja auch eine freundliche und den Menschen gegenüber wohlgesinnte Kreatur, und deshalb hielt der Bus nach knappen zwei Metern nochmal an, so dass die Daniela trotzdem noch wohlbehalten und gefahrlos einsteigen konnte.

3 Gedanken zu „Geschwinde Berner“

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