Die Steckdose ist gewechselt, der Server herunter- und wieder heraufgefahren. Bis sich die DNS-Einträge im Netz aktualisiert haben, kann’s noch ein Weilchen dauern. Bis dahin wirst du gar nicht erfahren, dass der Server schon wieder läuft, da du ja gar nicht erst auf diese Seite kommst… was soll’s. Früher oder später geht’s dann wieder.
Kurzer Ausfall steht an
Es erwartet dich eine kleine Downtime. Das heisst, meinen Server erwartet dies. Oder heisst es mein Server? Wie dem auch sei: In meinem Zimmer ist eine Steckdose kaputtgegangen, die jetzt gewechselt werden muss. Und weil dies unter Strom eine eher chrüselige Arbeit ist, werde ich während des Tausches kurz den Strom abschalten und damit den Server herunterfahren müssen (schade um die schöne Uptime von über 100 Tagen!).
Dies kann heute passieren oder auch erst morgen oder am Wochenende, momentan stecke ich in den Prüfungen und weiss noch nicht genau, wann ich eine kurze Auszeit vom Lernen benötige 🙂 .
Noch ein WM-Beitrag…
Frankreich ist eine Runde weiter. Das mag ich ihnen gönnen, speziell dem Herrn Zidane, der ja seine Karriere sonst ziemlich glanzlos hätte beenden müssen. Seit dem Sommer ’98, als ich in einem französischen Bistro den WM-Final Frankreich-Brasilien live miterlebt habe, bin ich eh ein kleiner Frankreich-Fan.
Und wenn wir schon beim Thema WM sind, kann ich gleich wieder zurück auf die Problematik des Hupens kommen. Heute habe ich keinen Lärm vernommen. Entweder sind die Hupen der Peugeots, Citroëns und Renaults um einiges schwächer als jene der Alfa Romeos, Fiats, Lamborghinis und Maseratis, oder aber die Franzosen sind ein gesittet Volk von einig Brüdern wenn’s ums Feiern eines Fussballsieges geht. Ganz im Gegensatz zu den Italienern und — wir haben es von This vernommen — den Schweizern.
Da lobe ich mir die Holländer. Wie der Hubi zu berichten wusste, fuhren deren Fans nach der Achtelfinalqualifikation nämlich mit den Fahrrädern durch die Strassen Berns und veranstalteten ein Klingelkonzert. Das hat Stil! Das ma due! Das ist bewunderns- und nachahmenswert! Wenn sich bitte alle Fans aller Nationen daran ein Beispiel nehmen würden!
Tschüss, WM!
Schade, wir haben’s nicht geschafft. Naja, immerhin haben wir die Vorrunde überstanden. Und jetzt kann ich mich voll und ganz aufs Fänen für Argentinien konzentrieren.
Und aufs Anti-Fänen gegen Italien. Die haben mich gestern aufgeregt, so richtig! Ich fuhr unbekümmert mit dem Velo nach Hause, aber so unbekümmert war ich dann nach kurzer Zeit nicht mehr. Dieses Gehupe! Die Strassen waren verstopft mit trötenden und johlenden Fiatten, Alfa-Romeö und Lanciä. Nichts gegen Freude, Heiterkeit und ein wenig Ausgelassenheit, aber wenn mir einer mit seinem Fussballhorni mitten in den Kopf hupt, wenn ich mich neben seinem Auto vorbeizuschlängeln versuche, dann hört der Spass auf. Und wenn jeder Zweite dies tut, ist wirklich Matthäi am Letzten. Alles war recht ist, aber ich hoffe, dass Italien im Viertelfinale gegen die Ukraine rausfliegt. Erstens gibt’s dann nicht mehr so einen cheiben Lärm, und zweitens können wir uns dann rühmen, immerhin gegen einen Halbfinalisten rausgeflogen zu sein 😉 .
Holland raus, Portugal weiter.
Was für ein schlechtes Spiel. Nicht nur, dass die Holländer ausgeschieden sind, und nun der Hubi mindestens ein halbes Jahr grollen muss, nein, auch war es nicht schön mit anzusehen, wie Herr Ivanoff oder was seine 16 gelben und 3 roten Karten oder wie verteilt hat. Da habe ich ja gut daran getan, die erste Halbzeit zugunsten des Tatortes zu verpassen. Zumal dies mir hier die Gelegenheit geboten hat, wieder einmal einen Genitiv einzusetzen 😀 .
And now to something completely different, würde man an dieser Stelle von John Cleese der Monty Python-Truppe zu hören kriegen. Und dieses komplett Andere ist dies:
Ich konnte mich nicht entscheiden, auf welche Seite ich den «Hubi»-Link oben zeigen lassen sollte. Wie immer wusste mir Google weiterzuhelfen. Und dort bin ich per Zufall auch auf eine uuuralte (sprich: aus dem Jahr 1999 stammende) Thinkquest-Seite gestossen. Die ist definitiv einen Besuch wert. Und der fleissige Sucher wird erst noch mit einem Bildchen Damians aus jungen Jahren belohnt.