So glatt!

Glatt schon, aber vielleicht nicht so, wie du es erwartest.

Kennst du den glattesten Ort von Bern? Es ist wirklich ein unglaublich glatter Ort, eifach so glatt! könnte man sagen. Und ich war heute dort!
Der Weg vom IWI zum ExWi führt durch dieses Wegli, den Troxlerrain, der unter der Blanche nach oben führt. Ich machte diesen Weg heute Vormittag mit dem Fahrrad, stossend. Zwecks Spannung wollen wir nun ins Präsens wechseln.
Sobald ich den Weg betreten habe, sagt doch der Ganto Hey, das gseht ja huere glatt us! und im selben Moment werfe ich einen Blick auf den Boden, und denke, Ja, das gseht würklech huere glatt us! und habe noch kaum fertig gedacht, da beginne ich auch schon, samt und sonders den Weg rückwärts wieder hinab zu rutschen, und ich konnte rein gar nichts dagegen tun (fliegender Wechlel ins Präteritum!). Fürwahr, einen so glatten Ort habe ich noch nie in meinem ganzen langen Leben erlebt! Man rutscht an dieser Stelle erbarmungslos ins Tal zurück und hat keine Chance, ohne Geländerhangeln nach oben zu gelangen. Verrückt!

Es wermelet!

Das Eis schmilzt langsam wieder.

Es wird wieder wärmer. Ich merke das daran, dass meine Hinterradbremse nicht mehr eingefroren ist. Dies ist zwar praktisch, aber trotzdem behagt mir der Schneepflotsch auf den Strassen nicht. Heute Morgen war alles noch schön weiss, weich und glitschig, nun ist es aber nur noch braun, matschig und nass. Und das mag ich gar nicht.
Darum sitze ich jetzt bei einem heissen Teeli am Küchentisch und wärme mich. Der Winter hat eben schon seine schönen Seiten.

Ein Bärli entsteht

Erlebnis beim Bärengraben: Der Bär im Winter.

Halten Bären denn eigentlich keinen Winterschlaf? Diejenigen im Bärengraben tun dies jedenfalls nicht.
Ich wollte nach der Uni zum Coiffeur, und Kontaktlinsen kaufen, aber beide Geschäfte haben am Montag Nachmittag geschlossen. Also machte ich mich auf den Heimeg, und weil ich schon in der Nähe war, unternahm ich einen Abstecher zum Bärengraben. Tatsächlich befanden sich dort ein Bär und eine Bärin im Freien in der feinstaubschwangerern Luft. Sie waren nicht untätig. Wenn’s dann wieder mal Junge gibt im Bärengraben, dann kann ich sagen, ich war dabei, als es geschah :-).
Bei Bären sieht eine Kopulation total gemütlich aus: Der Bär bettet sich z’fride von hinten ins weiche Bärenfell der Bärin (alles im Stehen natürlich), lässt seine Vorderpfoten plampen und wackelt ein wenig mit dem Hinterteil. Dazu knabbert er der Bärin ein bisschen am Nackenfell, und wenn sie nach ihm schnappen will, beisst er zurück. Das alles geschicht absolut lautlos, und der Bär lässt sich auch nicht von seinem Vorhaben abbringen, seine Gene zu verbreiten, wenn sich sie Bärin hinlegt und auf die Seite dreht. Er legt sich dann auf sie drauf und fährt weiter. Das sieht so gemütlich aus, man würde kaum glauben, dass da (vielleicht?) ein neues Leben entsteht. 🙂
Ich wünsche den Bären jedenfalls alles Gute, und dass dieser Bärenpark nun endlich gebaut wird!

I’m back!

Halbpatzig gesund und frohen Mutes kehre ich zurück aus dem Reich der Kranken.

Ich melde mich zurück. Das Fieber ist weg, schon seit gestern, der Appetit ist wieder da, und die Halsschmerzen, die ich seit heute verspüre, werden wohl auch in Bälde vergehen. Und wenn ich schon mal wieder am Schreiben bin, will ich dir von meinem Traum erzählen, den ich letzte Nacht träumte.
Und zwar träumte ich, ich hätte die Welle von Bern zum ersten Mal so richtig ausgetestet. «Was gibt’s denn da zu testen?» fragst du dich? Nun, in meinem Traum war das eben eine spezielle Welle. Sie sah zwar aus wie die richtige Welle, und war auch für denselben Zweck erbaut worden, aber die Rolltreppen… das waren keine Rolltreppen, sondern ca. 3 Meter breite Rollbänder, orange, und mit blinkenden Pfeilen. Und sie führten auch nicht einfach von oben herab, sondern — und hier begann der Spass — fuhren zuerst in die Höh‘ wie eine Achterbahn (und tatsächlich kam ich mir vor wie auf dem SilverStar im Europa-Park), und auf der anderen Seite wieder hinunter, und zwar immer stotziger und immer stotziger undimmerstotzigerundiMMERSTOTZGER! bis ich ins Schliddern geriet, und wie auf einer wilden Rutschbahn zuerst durch eine weite Rechts-, dann eine Linkskurve geschleudert wurde, und am Ende dieses wilden Rittes erwartete mich ein Auffangnetz in Form eines Trichters, durch das ich sicher (?) auf den Bahnsteig geleitet wurde. Unten angekommen fragte ich mich, wie wohl die alte Frau, die ich oben überholt hatte, diese Fahrt überstehen würde…
Ja, und ich weiss sogar noch, wie ich geträumt habe, dass ich nun endlich etwas zu schreiben hätte für mein Blog, und ich weiss auch noch, was ich schreiben wollte: «Heute habe ich die Welle von Bern zum ersten Mal so richtig ausgetestet. …»

Aber mit Träumen allein ist der Tag ja noch nicht verbracht.
[Vorsicht: ab hier wird’s technisch!]
Da ich nun quasi wieder unter den Lebenden weile, wollte ich heute nicht untätig sein, und habe meinen Apache auf den neuesten Stand gebracht (2.0.55), und bei dieser Gelegenheit auch gleich mit dem worker-MPM kompiliert. Daher musste ich auch das PHP-Modul neu übersetzen, weshalb mein Blog für zirka anderthalb Stunden nicht verfügbar war. Nun ist aber wieder alles paletti, und sollte trotz allem etwas nicht wunschgemäss funktionieren, schick dem Webmaster ein eMail.

Fieböhr!

Ich bin krank. Und das ausgerechnet jetzt, wo die Uni wieder angefangen hat.

Nun hat’s mich also doch noch erwischt, und das so früh im neuen Jahr: Heute Morgen war mir ganz tüümerig und tubetänzig z’Muet, und tatsächlich zeigte der Fiebermesser 38.0°C. So liege ich denn nun im Bett, anstatt in der Kryptographievorlesung zu sitzen. Das ist zwar langweiliger, meinem Gesundheitszustand jedoch hoffentlich zuträglicher.

Es geht mir zwar schon wieder etwas besser, aber ich weiss natürlich nicht, wann ich wieder ganz auf dem Damm sein werde. Gut möglich also, dass ich in den nächsten Tagen nicht mehr so schreibe.