Flexaton? — Nee: VARIATON!

Nachdem ich den Schmerz über den herben Verlust meines Hup-Löwen (denn ein Löwe war’s und kein Giraff) einigermassen verwunden habe -ganz werde ich wohl nie darüber hin weg kommen, zu gross ist das Loch, das seine Absenz in meiner Seele hinterlässt- kann ich mich nun wieder den schönen Dingen im Leben zuwenden. Das wäre dann der morgige Abend. Du hast morgen Abend noch nichts los? Aber das stimmt doch gar nicht! Denn du kommst am

Freitag, 22. April 2005, 20:30
in den
Mattenhofsaal Gümligen
um das Konzert des
Variaton Projektorchesters
(mehr unter variaton.ch)
zu geniessen.

Dank einem mutigen, neuartigen und unkonventionellen Programm darfst du dich auf grosse Spannung und hervorragende Musik freuen. Aber keine Angst: es wird nicht eines jener «mir spile itze absolut moderni Musig, wenn müglech no mit Theater!»-Konzerte. Neinnein, vielmehr vermag die spezielle Kombination von Symphonieorchester und Jazz-Band zu locken. Als Freund des Jazz solltest du dir dies auf keinen Fall entgehen lassen. Und als Freund der klassischen Musik noch viel weniger. Als Freund der Musik im allgemeinen sowieso nicht, und wenn du Musik (egal welche Richtung) auf den Tod nicht ausstehen kannst, so wird dich das morgige Konzert bekehren. Also, streich dir das dick und fett in deiner Agenda an, und dann sehen wir uns morgen. Ich freu mich!

Ich bin ENTTÄUSCHT! Und VERÄRGERT! Und vorallem WÜTEND!!!

Ich bin hochgradig verärgert, erbost, fuchstüüfelswiudundgliiamDÜRETRÄJE! Wer tut denn so etwas? Und warum? Aaaaaah, wenn ich diesen Kretin in die Finger kriege, dann mache ich Mus aus ihm, aus diesem miesen, kleinen Dieb! In den Arsch schutten werde ich ihn, und ihm alle beide Ohren so lang ziehen, dass er sich damit die schmerzende Stelle verbinden kann! Ich werde… ich werde… AAAAH!
Da hat mir doch tatsächlich irgend so ein blödes -und hiermit verlassen wir die zivilisierte Sprachwelt- Arschloch meine Hup-Giraffe vom Velolenker geklaut! Meinen schönen Giraff! Den, wo ich doch zämen mit dem Körbli zum Geburi überkommen habe! Ja, genau denjenigen welchen! Ich bin so wütend, ich kann wahrscheinlich gar nicht einschlafen heute abend. MÖÖÖÖÖÖÖÖÖGGE möchte ich und PÄÄÄÄÄÄGGE vor pur lauterem Zorn! Umentöberen und wüten!
Solche Menschen gehören verboten. Ohne federlesens.

Ich biete dir Musik!

Hallo mal wieder! Ich habe mich so lange nicht gemeldet, weil ich vom letzten Samstag bis gestern Mittwoch im alljährlichen KMB-Musiklager war. Ein lustiges Lager, und vorallem: ein sehr ermüdendes Lager war es. Deshalb habe ich die letzten 48 Stunden durchgeschlafen, damit ich genügend Kräfte habe, um (und damit kommen wir zum unvermeidlichen Werbeblock, welcher der Auslöser für diesen Beitrag darstellt) morgen Abend ein gutes Konzert liefern zu können. «Was es Konzärt hesch du? Ja, was de ou für eis?» Aaah, ich wusste, du würdest diese Frage stellen. Nun, entweder liest du mein Blog noch nicht allzulange, denn ich habe schon früher mal über dasselbe Thema referiert, oder aber dein Gedächtnis scheint nicht das allerbeste zu sein – was übrigens keineswegs ein Problem darstellt. Meines ist ja selbst so löchrig, dass ich prompt immer wieder etwas vergesse, und so ist es schon zu unschönen Terminkollisionen gekommen, die aber hier nicht von Bedeutung sind. Einzig von Bedeutung ist, und somit zurück zur Werbung, das morgige Jahreskonzert der RBB.
Trotz des alten Beitrages rühre ich nun nochmal kräftig die Werbetrommel. Hier sind also alle wichtigen Daten, die du dir UNBEDINGT einprägen solltest:

  • WAS: Jahreskonzert der Regional Brass Band Bern
  • WANN: Samstag, 16. April, 20:15
  • WO: Zentrumssaal Schönbühl (liegt direkt neben dem RBS-Bahnhof)
  • EINTRITTSPREIS: bescheidene 15 Fränkli. Am besten wirst du gleich Passivmitglied oder Gönner, dann kommst du in den Genuss des reduzierten Preises von lediglich 8 Franken!

Ja, und wenn du nun noch wissen möchtest, was denn da so gespielt wird, dann lade dir doch einfach die Kurzvariante vom Programm herunter: PDF-Datei, 31 KBytes.
So, nun aber genug der Reklame. Schliesslich muss man ab und zu auch noch etwas Essen, und dies gedenke ich nun zu tun. Bis morgen, ich verlass‘ mich auf dich!

PS: Das mit den 48 Stunden Schlaf war natürlich geflunkert. Schliesslich geht unsereiner ja noch an die Uni.

E fertigi Tubustadt…

Ich sollte häufiger Tram fahren. Jaja! Da erlebt man die kuriosesten Sachen. Und begegnet den kuriosesten Leuten.
Heute hat’s ja so arg geregnet, dass ich mich von Tram an die Uni kutschieren liess. Und wie ich da so gemütlich an meinem Platz sass, fiel mir ein Herr auf. Korpulent, mit Bart und Gilet bekleidet, was aber am meisten auffiel war die Kopfbedeckung: ein Mutz, wie man ihn im Militär zu tragen gezwungen ist! Aber auch das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn erst durch seine Lautäusserungen drang er mir wirklich ins Bewusstsein. Die gingen ungefähr so: «I ha Bärn no nie chönne schmöcke. E fertigi Tubustadt!», sagte er zu seiner Frau. Aber Obacht, schon ging die orale Umweltverschmutzung weiter; mit Blick aus dem Fenster möffelte er: «Itz lue dr mau die Arschlöcher a!» Ob er wohl sein Spiegelbild in der Tramscheibe entdeckt hatte? «Da geisch lieber i ds Ämmitau. Im Grabe hinde gones Bier suuffe, da weisch no, wo de bisch!»
Ganz genau. Im Ämmital weiss man noch, wo man ist! Wenn man nämlich in Bern ist, dieser Tubustadt, dann weiss man das alben nicht so genau. Da ist nämlich alles voller Arschlöcher. Aber ich bin ja jetzt gewarnt. Das nächste Mal sehe ich mich vor.
Nicht voller Arschlöcher, aber doch mit einigen kurligen Personen gespickt war die Stadt heute aus meiner Sicht. Es gibt doch tatsächlich Leute, die gehen mit hoch erhobenem Regenschirm durch die Unterführung! Ehjaja, plötzlich ist das Dach undicht, und *schwupps* ist die kunstvoll aufgetürmte Frisur zunichte gemacht, da muss man eben schon ein wenig vorsichtig sein. Und zur Not kann man sich mit dem Regenschirm bestimmt auch all diese Arschlöcher vom Leib halten, denn seit heute wissen wir es: Bern ist voll davon!
Gute Nacht.

(RAM + HDD) * 2 = super!

Solltest du versucht haben, heute um halb Zwei Uhr etwas von meinem Server zu wollen, wirst du enttäuscht worden sein (Futurum II!). Denn um diese Zeit war er zwecks Umbau- & Aufrüstarbeiten nicht am Netz. Und zwar habe ich ihm zwei zusätzliche 64-MB-Riegel Speicher gegönnt, so dass er nun mit umwerfenden 256 MB RAM daherkommt. Zusätzlich habe ich noch die alte 30-GB-Festplatte des alten Servers eingebaut. Speicherprobleme sollten nun endgültig der Vergangenheit angehören.
Bis auf Weiteres ist kein Werkeln mehr geplant, also sollte nun alles reibungslos laufen.