Dogs fuck the law

Ich wurde heute Morgen dieser Sprayerei ansichtig:

Sprayerei mit dem Text "Dogs fuck the law"
Tiersex mit Gesetzesbüchern?

Übersetzen wir das doch mal auf Deutsch. «Hunde haben Geschlechtsverkehr mit dem Gesetz», steht da. Es bekennen sich also einige Hunde zum Gesetzesfetischismus. Welche Hunde genau, geht daraus nicht hervor. Klar ist einzig, dass es sich um Hunde handelt, die, sobald das Gesetz im Spiel ist, offensichtlich sexuell erregt sind und sich zum – um es in ihren eigenen Worten auszudrücken – Ficken desselben hinreissen lassen.

Wie das dann genau aussieht, wenn diese Hunde des Nachts mit OR, ZGB und StGB im Bett zu hantieren beginnen, will ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. «Gib’s mir, Artikel 28 ZGB!», oder: «Komm her, du Artikel 26 TSchG!»

Schleierhaft bleibt auch, weshalb sie sich dazu entschlossen haben, ihre Vorliebe öffentlich zu machen. Ob sie auf der Suche nach Gleichgesinnten sind? Möglich. Dann wird es sich bei der blauen Plastiktafel unten Links wohl um die Adresse handeln, mittels derer man mit diesen Gesetzeshunden in Kontakt treten kann.

Oder auch nicht. Hast Du eine Ahnung, was diese Tafeln bedeuten? Man sieht sie in Blau, aber auch in Gelb und Rot habe ich schon welche entdeckt. Und was bedeuten die Zahlen? Kannst Du mich aufklären?

46.9479867.43941

HERZLICHEN GLUCKWUNSCH, es hat keine Karte gegeben

Meine Aufforderung, alles über Postkarten zu vergessen, scheint Wirkung gezeigt zu haben: Lediglich ein Mail von Herrn RAUL GOMEZ GONZALES hat den Weg in meinen Postkartenpostkasten gefunden. Demnach habe ich in der spanischen Lotterie «NEUN HUNDERT FUENF UND DREISSIG TAUSEND, VIER HUNDERT SIEBZIG EURO. HERZLICHEN GLUCKWUNSCH!!!» gewonnen. Spannend. Ich wusste gar nicht, dass ich da überhaupt lotteriert hatte. Karte gab’s dann aber trotzdem keine für den RAUL. Er hatte ja seine Adresse nicht im Mail notiert, bloss eine Bankverbindung. Schön blöd. Jedenfalls ist das Angebot einer Postkarte aus Berlin mittlerweile definitiv hinfällig. Ab jetzt gibt’s nur noch Karten aus Bern.

Und dann noch dies! Ich sah mich gezwungen, meinem Velo einen neuen Vorderfinken zu spendieren. Normalerweise flicke ich die kaputten Schläuche ja. Nicht so aber diesmal: Ein knapp zentimeterlanger Riss im Mantel und das Pendant im Schlauch überzeugten mich von der Notwendigkeit, beides zu ersetzen. Habe ich heute getan, bin zufrieden damit und freue mich, morgen wieder zur Arbeit zu fahrradfahren.

Und damit wir alle noch etwas zu lachen haben, mache ich jetzt noch meinen Tippfehler publik, den ich aber wohlweislich noch rechtzeitig korrigiert habe: Im «flicken» nach «Normalerweise» vergass ich das «l». Haha. Wie derb. Gute Nacht.